====== 04.09.2014, die Krka herunter und nach Zlarin ====== Heute morgen sah die Welt schon ganz anders aus. Es hat nicht mehr stark geweht und die Sonne kam wieder heraus. So konnten wir wunderbar zusammen im Cockpit frühstücken. Danach sind Oma und Opa noch zum duschen in die Marina gegangen und ich habe den Wassertank gefüllt. Somit waren wir startklar. Nur ein kleines Problem gab es. Denn ich hatte das Dinghi ja noch am Kopfende des Schwimmstegs vertäut und hatte keine Lust über den Bug vom Dinghi aus an Bord zu steigen. Das ist nämlich ein ziemliches gekraxel. Also habe ich kurzerhand eine Dinghi-Crew bestimmt (Anna wollte es nicht mit Lara alleine machen, also hat sich Opa mit Anna ins Dinghi gesetzt) und wir haben abgelegt, sind mit tonttu zum Kopfende des Stegs gefahren. Dort haben Opa und Anna mit dem Dinghi abgelegt und wir haben sie über die Heckplattform an Bord genommen und das Dinghi dann hinten hochgezogen mit der Dirk (ja, richtig gelesen: Es gibt auf Segelbooten eine Leine, die "Dirk" genannt wird!). Dann haben wir mit tonttu Skradin wieder verlassen, noch einen kurzen Blick auf den Steg vom Restaurant Vidrovacka geworfen und sind durch den See die Krka hinunter bis Sibenik gefahren. An der Brücke nördlich von Sibenik sah es erst so aus, als würden die dort Bungee springen, aber scheinbar haben sie die Anlage nur gewartet. Also sind wir wieder weiter gefahren. Nach einem kurzen Schlenker an der Uferpromenade von Sibenik vorbei sind wir dann den Rest der Krka hinaus aufs Meer gefahren. Luca sucht mit dem Fernglas nach den Bungee-Springern: {{:blog:2014-09-04:img_1010.jpg?400|}} Nach kurzer Überlegung haben wir dann entschieden gleich in Zlarin an eine Boje zu gehen und lieber am Nachmittag noch ausführlich zu schwimmen und Boule zu spielen auf der Bahn im Ort. Leider hat es leicht zu regnen angefangen, als Iris, Dirk, Lara, Luca, Luis und ich (Anna wollte mit Oma an Bord bleiben) in Zlarin angekommen sind mit dem Dinghi. Also mussten wir erst mal einkehren und Eis und Palatschinke essen. Erst danach haben die Kinder mit Opa und mir bei leichtem, warmen Nieselregen etwas Boule gespielt. Iris war währenddessen einkaufen (der Supermarkt war leider zu, aber dafür hat sie sich mit 4 Kindermagazinen eingedeckt ;-)). Wir sind dann nochmal für eine knappe Stunde zurück an Bord, haben noch etwas schwimmen können und auch Luis Selbstbaukatamaran aus dem Pseudo-Yps-Heft ausprobiert und uns dann umgezogen fürs Abendessen. Wir sind dann wieder in zwei Etappen rüber an Land gefahren (mit allen auf einmal wäre das Dinghi dann doch etwas überladen) und haben wunderbar im Restaurant "Ivana" gegessen, in dem wir schon vor zwei Jahren mit Frank, Constanza, Christoph und Sophie zum essen waren. Der Spielplatz mit der Boule-Bahn gegenüber vom Restaurant: {{:blog:2014-09-04:img_1011.jpg?400|}} {{:blog:2014-09-04:img_1013.jpg?400|}} {{:blog:2014-09-04:img_1014.jpg?400|}} {{:blog:2014-09-04:img_1015.jpg?400|}} {{:blog:2014-09-04:img_1016.jpg?400|}} In zwei Fuhren habe ich dann alle wieder heim zu tonttu geschippert und Lara durfte dann noch auf dem Vordeck ihre exklusive Tanzaufführung mit ihrem Tanzstab/Tanzband (so etwas wie bei der rhytmischen Sportgymnastik nur in klein und kitschig) aus ihrem Mädchen-Kinderheft auf dem Vorschiff vorführen. Exklusiv deshalb, weil nur Oma und Opa zusehen durften! Jetzt haben wir zwar genauso wie gestern "nur" 22 Grad im Cockpit, aber da kein starker Wind mehr herrscht und der wenige Wind noch von der Sprayhood abgehalten wird (wir schojen ja an der Boje mit dem Heck weg vom Wind) ist es deutlich angenehmer. Iris hat aber zur Sicherheit doch schon mal noch einen Tee gebraut. Ich halte mich wohl eher an die Kühlschrankkalte Coke ;-) Und im Cockpit schlafen werde ich heute auch endlich mal wieder können...