====== 26.08.2014, es war zu schön um weg zu fahren ====== Wenn man so in absoluter Stille (es waren ja nur drei andere Boote in der Bucht an den ca. 12 Bojen) und bei Sonnenschein aufwacht, dann denkt man sich "wieso weg fahren, wenn es hier doch so schön ist". Und so haben wir beschlossen noch eine weitere Nacht in der Bucht an der Boje zu bleiben. {{:blog:2014-08-26:img_3572.jpg?400|}} Wir haben viel gebadet und das kleine Schlauchboot aus der Türkei wieder mal aufgeblasen (und leidlich geflickt), so dass Anna mit Luis eine kleine Bootstour (an der langen Leine) unternehmen konnten. {{:blog:2014-08-26:img_3571.jpg?400|}} Später sind wir dann noch alle zusammen mit dem Dinghi in die Nachbarbucht gefahren und haben uns die Stelle angesehen, an der wir gestern beim reinfahren an Land ein paar Liegestühle, Tische und Bänke sowie ein komplettes Holzrigg mit Segeln gesehen haben. Aber leider war das keine Strandbar und es stand "privat" gleich unten am Ufer. Scheinbar hat sich da jemand für private oder geschlossene Veranstaltungen ein kleines Strandparadies aufgebaut. So sind wir also nur ein wenig auf den Felsen an Land herumgestiefelt und sind dann wieder zum Mittagessen (Couscous mit Birne und Rosinen und Kichererbsen-Karotten-Curry) zurück zu tonttu gefahren. Am Nachmittag habe ich es endlich geschafft die Fusion Remote Control an das Sonic Hub anzuschliessen (für alle die jetzt nur "Bahnhof" verstehen: Es handelt sich um eine Bedieneinheit mit der man den Musikserver ansteuern kann und dafür nicht immer den Kartenplotter im Cockpit anschalten muss). Ich musste dabei die Stromversorgung für das Sonic Hub umpolen, so dass es nicht mehr mit einem "Aufwecksignal" von dem NSS12 (dem Kartenplotter) aktiviert wird sondern selber dauerhaft Strom hat und aus dem Schlafmodus durch die Fusion Remote Control aufgeweckt wird. Mal sehen wieviel Strom das braucht. Notfalls schliesse ich das Sonic Hub an eine der freien Sicherungen am Sicherungspanel an und kann es dann separat vom Strom trennen. Später haben wir noch eine weitere Dinghirunde unternommen (die Kinder und ich, damit Mama mal in Ruhe lesen kann) und dabei den neuen Dinghi-Anker ausprobiert: Danke Hilde und Franz! Anna und Lara sind wahnsinnig viel geschwommen und ständig von der Badeplattform gesprungen. Angeblich ist Lara sogar unter dem Ruder durchgetaucht, aber das nehme ich ihr nicht so ganz ab ;-) Abends hat Iris eine Foccachia gemacht mit Trauben und Käse. War sehr lecker, auch wenn die Frühlingszwiebeln etwas gefehlt haben. Jetzt versuchen wir die Kinder ins Bett zu bringen, aber sie finden wie immer erstaunliche Gründe noch ein wenig wach zu bleiben. Ist ja auch klar, jetzt ist es endlich seit einer halben Stunde erträglich kühl, da die Sonne hinter den Hügeln verschwunden ist. Wunderbar! Wir hatten heute über Mittag wieder 35 Grad im Schatten (im Cockpit)... Morgen werden wir aber wieder weiter fahren und uns langsam wieder in Richtung Norden begeben, denn am Sonntag hat die Co-Skipperin ja Geburtstag und ich muss noch irgendwo Blubberwasser auftreiben und in der kommenden Woche kommen dann meine Eltern zu uns an Bord, da sollten wir dann an einem gut erreichbaren Ort oder evtl. sogar schon wieder in Biograd sein.