====== 26.5.2015, Tijat bis Uvala Stari Trogir ====== Der Morgen begann für mich um kurz nach 6, als mich die Sonne sachte aufweckte. Ja, Ihr habt richtig gehört, der Tag fing sehr gut an. Gekrönt wurde das Ganze dann noch durch den gar nicht so schlecht singenden Polen vom Nachbarschiff, der zum Ufer und zurück mit einem Paddel im Dinghi gerudert ist (das hat dann dementsprechend lange gedauert, war aber von seinem Gesang recht ansprechend untermalt). Um halb 9 habe ich dann endlich den Rest der Mannschaft wach bekommen und konnte (nachdem ich selber eine Runde ums Boot gedreht habe) auch Katja und Anna dazu überreden ins Wasser zu hüpfen. Lufttemperatur: 19.5 Grad und Wassertemperatur 20.0 Grad. Anna ist nur reingesprungen und hat sich quasi fast schon im Fallen an der Leiter festgehalten, um möglichst flott wieder aus dem kalten Wasser zu kommen. Auf jeden Fall konnten wir wunderbar im Cockpit bei Sonnenschein frühstücken. {{:blog:2015-05-26:dsc_7494_small.jpg?300|}} Um 20 nach 10 sind wir dann losgefahren. Mangels ernsthaftem Wind (wir hatten zwischen 4 und 5 Knoten Wind) sind wir unter Motor unterwegs gewesen. Das hat sich auch im Laufe des Tages nicht wirklich verbessert. Dafür sind wir aber weit gekommen. Kurz vor dem Mittagessen (das Nudelwasser kochte schon) kamen wir um 12:30 Uhr in der Uvala Stari Trogir an, die wir schon vom letzten Jahr kennen. {{:blog:2015-05-26:dsc_7496_small.jpg?300|}} Hier konnten wir wieder auf ca. 8 m Wassertiefe auf Sandgrund ankern und sind kurz danach zum Strand gefahren (Iris hat auf dem Schiff gelesen) und haben Sandburgen gebaut und "Foot Spa" gespielt: Massage mit Sandpeeling im Flachwasser. {{:blog:2015-05-26:dsc_7497_small.jpg?300|}} {{:blog:2015-05-26:dsc_7498_small.jpg?300|}} Gegen 4 Uhr waren wir dann wieder zurück an Bord und ich habe mir nochmal den Wetterbericht angeschaut. Ein paar Quellen sagen für heute Nacht (ab "Mitte der Nacht") starken Wind aus NE (also bis 30 kn) voraus. Die meisten anderen, lokaleren Quellen zeigen aber gerade hier in der Ecke zwischen Primosten und Trogir relative Windstille an. Ausserdem sind wir hier in der Bucht nach NW, NE und SE gut geschützt. Sollte also kein Problem sein. Wir haben uns also entschieden über Nacht hier zu bleiben und morgen dann vor dem Frühstück los zu fahren, um dann zwei Stunden später in Trogir zu sein. So können wir die Stadt noch ein wenig ansehen, bevor Nicholas und Maximilian vom Flughafen Split/Trogir aus ankommen. Mal sehen wie das Wetter und der Wind morgen wirklich sind... {{:blog:2015-05-26:dsc_7500_small.jpg?300|}} Nein, zum Abendessen gab es keinen Fisch ... ... denn hat Iris eine "Flamcacchia" gemacht (eigentlich haben sich die Kinder einen Flammkuchen gewünscht, aber Iris hatte schon für Foccacchia geplant und wohl Mühe die geistige Voreinstellung vollständig zu überwinden). Sehr, sehr lecker! Danach habe ich den Kindern noch etwas aus den 13 1/2 Leben des Kapitän Blaubär vorgelesen, bis wieder mal Streit um die Sitzordnung zwischen unseren beiden Mädels ausgebrochen ist! :-( Bald geht die Rasselbande ins Bett und wir Erwachsenen können den doch etwas laueren Abend noch ein wenig geniessen.