====== 2.6.2015, Kaprije bis Vrgada ====== Heute haben wir uns keine weite Strecke vorgenommen sondern uns lieber einen Sandstrand (guter Tipp von den Stuttgartern, die wir gestern beim Restaurant Babalu kennengelernt haben) für eine Mittagsbadepause ausgesucht. Wir haben gemütlich gefrühstückt und dann waren die Kinder und Iris noch kurz vom Boot aus schwimmen (also Iris und Anna waren schwimmen; Lara ist nur an der Leiter herumgeklettert; Luca hat sich ins Dinghi gehockt und Luis hat sich nicht von der Badeplattform getraut) und dann sind wir los. Leider immer noch kein wirklicher Wind (schwankte zwischen 4 und 6 kn), so dass wir unter Motor schon kurz vor Mittag in Murter in der Bucht beim Campingplatz waren in der es doch tatsächlich einen Sandstrand gab. Den haben wir (vor allem die Kinder; Iris und ich haben uns in den Schatten gesetzt) bis kurz vor 3 Uhr genossen und dann sind wir - von einem Eis gestärkt - wieder zurück zu tonttu und haben den Anker hochgezogen. Nach einer raschen dreiviertel Stunde waren wir an der Nordostecke von Vrgada vor dem Ort Luka (das heisst eigentlich nur Hafen) an einer der Bojen gehangen. Diesmal war ein sehr freundlicher und zuvorkommender Kassierer da, der uns die schon von der offiziellen Bekanntmachung der kroatischen Behörden bekannten 10kn pro Meter abgenommen hat und auch den Müll mitnahm. Obwohl das Müllschiff des Ortes gerade kaputt ist, wie er glaubhaft versicherte. Er hat dann auch noch angeboten zu helfen eine zweite Leine unten durch die Boje zu ziehen, worauf ich eigentlich diesmal verzichten wollte, da ich mich vergewissert habe, dass die Edelstahlstange durch geht. Aber wenn er das schon vorschlägt und anbietet ... Man kann sich hier wirklich wohl fühlen. Wir sind dann noch in den winzigen Ort gefahren und haben dem Mini-Markt einen kleinen Besuch abgestattet. Ansonsten gibt es ausser drei Restaurants nicht wirklich etwas erwähnenswertes in dem Örtchen, aber das ist ja auch mal eine nette Abwechslung. Zum Abendessen habe ich eine Tortilla gemacht aus den restlichen Kartoffeln, Eiern, Zwiebel und eingelegten Paprika. Zum Glück habe ich ein paar Kartoffeln nur so angebraten, denn nicht allen hat meine Kreation geschmeckt. Luis hat sich mal wieder besonders aufgeführt, so dass ich ihn ohne Essen runter in sein Zimmer geschickt habe. Von dort aus hat er ohne Unterbrechnung minutenlang alle Schimpfwörter gebrüllt, die er dank des Kindergartens im Repertoire hat. Woraufhin ich ihn dann (er hatte die Schwimmweste vom Ausflug in den Ort ja noch an) in das Dinghi gesetzt habe, welches an der langen Leine hinter dem Boot schwimmt. Dort ist er dann erst raus gekommen, als alle anderen bettfertig waren und wurde dann auch prompt ohne Milch in selbiges verfrachtet. Schade, dass zu Hause kein Dinghi an der langen Leine herumdümpelt ...