Tag 13, 11.7.2013

Heute morgen haben wir wie schon gesagt mit einer Taxifahrt nach Dubrovnik begonnen. Vor dem Frühstück, sozusagen. Stimmt nicht ganz, denn Iris hat einen ihrer berühmten Smoothies gemacht.

Gegen 09:00 Uhr waren wir dann also in der Altstadt von Dubrovnik. Lara durfte ausnahmsweise in einem der Buggies fahren und die Jungs mussten wechselweise laufen. Denn gestern am Spielplatz hat sie sich den Knöchel etwas verknackst an einem Karussel mit kaputtem Boden.

Wir haben uns als erstes auf die Suche nach einem Café mit Frühstücksangebot gemacht. So leer wie um kurz nach 9 ist Dubrovnik sonst nie. Das ist sehr zu empfehlen. Wir wurden dann auch fündig und haben zwei Schokoladepalatschinke, zwei Croissants und einen Früchteteller bestellt. Dazu zwei Cappucchino, zwei heisse Schokolade und zwei Orangensaft. Sehr lecker und durchaus bezahlbar. Sogar in Dubrovniks Altstadt.

Die nächste Aufgabe war einen Optiker zu finden. Denn bei Laras Brille ist einer der Nasenpads mit samt dem „Draht“ abgebrochen. Es hat ziemlich lange gedauert. Denn die ganzen Brillen verkaufenden Geschäfte konnten natürlich nicht weiterhelfen. Aber schlussendlich haben wir einen richtigen Optiker gefunden. Auch der konnte nicht direkt helfen aber hat mich um die Ecke zu einem Goldschmied gebracht. Auf die Idee hätte ich eigentlich auch kommen können.

Er hat die Reparatur erfolgreich bis halb 12 ausgeführt und dafür sogar nur 60kn (das sind 8€) verlangt. Natürlich ist an der Stelle der Reparatur der Rahmen jetzt nicht mehr violett sondern silbrig. Er hat gescherzt, er hat es als Goldschmied versilbert. Das habe ich natürlich gleich der Lara gesagt, damit sie den Farbfehler akzeptiert.

Eisessen vor dem Goldschmied:

Wir sind dann mit dem Bus zurück gefahren (nach einem Einkauf beim DM und dem aufladen meiner Datenkarte und einem Spielplatzbesuch im Graben der Stadtmauern), da uns die Taxis nicht mit zurück nehmen wollten, denn sie dürften maximal 4 Personen mitnehmen. Dass wir die Jungs sowieso auf den Schoss nehmen müssen, da sie keine Kindersitze haben, hat sie dabei nicht gestört.

Nach einem kurzen Mittagessen an Bord haben wir dann abgelegt zur Tankstelle gleich nebenan. Da hatten wir allerdings wirklich sensationelles Pech. Da lag doch glatt so ein Pseudo-Piraten-Ausflugsschiff und hat seine Riesentanks gefüllt. Eigentlich eine Frechheit. Die könnten bei ihrer Tankmenge ja locker einen Tankwagen an die Pier rufen. Aber nein, sie haben geschlagene 2.5 Stunden getankt und wir und zwei andere haben vor der Tankstelle kreise gedreht. Keiner von uns wollte glauben, dass es so lange dauern kann und haben geduldig (oder auch nicht) gewartet. Irgendwann war es dann so weit und wir konnten endlich den Steuerbordtank füllen, den ich bis auf 1/3 leer gefahren habe. Da wir in den nächsten Tagen nur in den kleinen Inseln rumgurken wollen, wollte ich unbedingt wieder komplett voll sein…

Unsere Kreisel im Hafen vor der Tankstelle:

So waren unsere Optionen für den Nachmittag etwas eingeschränkt (wir sind ja erst um 16:15 los gekommen von Dubrovnik). Also sind wir an Koloceps Nordende vorbei in die Südbucht von Lopud gefahren. Dort haben wir einen schönen Ankerplatz gefunden und waren noch kurz hinter und auf dem Boot baden. Hinter dem Boot: Anna, Lara und abwechselnd Iris und Mark. Auf dem Boot, in der Faltwanne: Abwechselnd Luca und Luis.

Danach gab es Fajitas mit Ananashühnchen, Mais und baked beans als Abendessen (die Avocado war immer noch steinhart; wir hatten sie in den Kühlschrank getan, damit sie nicht verdirbt ;-)) und jetzt noch bestes Ankerkino. Da lagen sich doch gerade zwei Boote so nahe, dass sie vom Heck zum Bug übersteigen konnten ;-)

Leider liegen die beiden auch noch über meiner 40m lang ausgebrachten Ankerkette. Aber es verspricht ja eine besonders ruhige Nacht zu werden…