Wir hatten ja beschlossen am Montag erst nach Montenegro weiter zu fahren, da ich dafür ja wieder extra früh aufstehen wollte.
Also hatten wir heute einen „Tag zur freien Verfügung“, wie man in der Reisebranche so schön sagt für „nichts ist geplant, kümmere dich selber drum“.
Übrigens, so sieht es im Hafen von Durrës, an tonttus Liegeplatz aus:
Und da liegt tonttu (der eigentlich hohe, aber hier doch eher klein wirkende Mast links von dem Riesenkran):
Wir haben das Beste daraus gemacht und sind, nachdem wir Peter und Ulrike um 08:00 Uhr verabschiedet haben, ins Cafe „New Amsterdam“ zum Frühstück gegangen und haben danach nochmal kurz ein paar Dinge im Supermarkt eingekauft.
Danach zog es uns zur Strandpromenade und die Kinder sind etwas im flachen Wasser herumgehüpft (wir hatten ja keine Badesachen dabei, aber es hat niemanden gestört nicht wirklich zu schwimmen, wir hatten ja „nur“ 25 Grad Celsius).
Zum Mittagessen (griechischer Salat und Toast mit Avokadocreme) waren wir wieder an Bord und haben danach eine kleine Siesta gemacht. Geschlafen hat natürlich keiner wirklich, aber ich habe zumindest das Niedergangsschott zugemacht, so musste nicht ständig einer von uns „Erwachsenen“ darauf achten, dass nicht einer der Jungs nach oben klettert. Und die Kinder waren mal eine Weile im Schatten. Natürlich wurde die Holzeisenbahn aufgebaut und mit Lego gespielt!
Gegen 15:00 Uhr sind wir dann wieder in die Stadt getiegert (diesmal habe ich mit Erfolg versucht die Buggies „mit Inhalt“ durch das Vereinzelungsdrehkreuz zu bekommen. Damit sparen wir uns einen riesen Umweg, weil wir nicht durch die weiter entfernt gelegene Haupteinfahrt des Hafens müssen.
Wir haben für die Mädels je einen Kescher besorgt (die vom letzten Jahr waren ja am Ende der Saison so verrostet, dass ich sie entsorgen musste) und sind danach Eis essen gegangen. Leider hat die nette Bedienung die beiden Pinocchiobecher für die Mädels vergessen. Das war ihr so unangenehm, dass Sie dann Anna (die auf ihrer Seite sass) ein kleines Entschuldigungsküsschen auf die Backe gedrückt hat. Lara war dann ganz enttäuscht warum sie nicht auch eines bekommen hat. Das musste ich ihr dann erst mal lange und breit erklären.
Luis hat das Eis verschlafen und Luca hat zur Überbrückung der Wartezeit eine Eiswaffel mit Sahne bekommen von „der freundlichen“. Er hat nämlich bitterlich geweint bei der Ankunft an der Eisdiele. Nicht wegen der Eisdiele, sondern weil er in dem Laden, in dem Anna und Lara die Kescher bekommen hatten nichts gekauft bekommen hat. Und da gab es wohl draussen, wo er mit Mama und dem schlafenden Luis gewartet hat offensichtlich Spielzeugbagger
Wir waren dann nochmal am Strand und haben die Kescher ausprobiert. Und auf dem Weg zur Pizzeria in der ich nach meiner Ankunft am Mittwoch schon war, durften die Kinder dann noch Riesenrad und Eisenbahn fahren und die Mädels aufs Trampolin.
Das hat Lara so geschafft, dass sie beim Abendessen dermassen im Unterzucker war bis die Pizza kam, dass sie total ausgeflippt ist, weil sie dachte in ihrer Apfelsaftflasche ist weniger drin als in den drei anderen
Um halb acht waren wir dann wieder auf dem Boot. Es gab noch kurz Aufregung, weil Luca beim rüberheben einen seiner roten Croc verloren hatte und wir in nur mit Mühe mit einem der neuen Kescher herausfischen konnten.
Aber jetzt, sind alle ruhig und im Bett.