====== Poseidon lässt grüssen ====== Nach einem relaxten morgen in Loutra auf Kythnos (wir mussten uns nicht mal selber frisches Brot holen, das D/A-Schiff war so freundlich uns eines vom Bäcker mitzubringen) sind wir um viertel nach 9 losgefahren und haben erst mal unter Motor die Strecke bis zur Nordspitze von Kythnos (ca. 3 nm) bewältigt. Es gab zwar etwas Wind, aber nur ca. 6 kn gegenan. Blick vom Liegeplatz auf das Örtchen: {{ :blog:2013-05-09:p1040799.jpg?direct&300 |}} Die ehemalige Erzverladebrücke nördlich des Hafens: {{ :blog:2013-05-09:p1040801.jpg?direct&300 |}} Good Bye Loutra... {{ :blog:2013-05-09:p1040802.jpg?direct&300 |}} Auch an der Nordspitze, als wir auf Westkurs gingen um südlich von Kea vorbeizufahren, war der Wind noch nicht viel besser. Doch gegen 11:15, schon etwa 4 nm westlich der Südspitze von Kea ging der Wind auf 13 bis 14 kn hoch und drehte leicht nach NE, so dass wir mit einem schönen Amwindkurs direkt auf unser Ziel Kap Sounion zuhalten konnten. Relaxtes segeln mit über 7 Knoten Fahrt... {{ :blog:2013-05-09:p1040812.jpg?direct&300 |}} Später wurden es dann sogar noch bis zu 18 kn. Wir haben insgesamt auf der Strecke von westlich von Kea bis Kap Sounion einen Durchschnitt von 7.4kn gesegelt (auf Amwindkurs wohlgemerkt, bei 13 bis 18 kn ;-)). Ein schöner Segeltag. Kurz nach eins waren wir dann vor Kap Sounion und haben die Segel geborgen und uns einen Ankerplatz für die Nacht gesucht in der Bucht unterhalb des Poseidontempels. {{ :blog:2013-05-09:p1040829.jpg?direct&300 |}} Zwischendurch gibt es hier immer wieder Böen von bis zu 20 kn am Ankerplatz, aber bis jetzt hält der Anker sehr gut. Wir haben einen griechischen Salat zum Mittag gegessen und werden jetzt noch eine weile warten, bis es nicht mehr so heiss ist und dann das Dinghi klar machen für die Besichtigungstour zum Tempel. Ich überlege dann, ob ich mitgehe oder lieber Ankerwache schiebe. Ich war ja vor 19 auch schon mal oben. So viel wird sich da ja wohl nicht verändert haben :-) Wir haben uns dann doch gegen den Ausflug zum Tempel entschieden... Dafür habe ich ein wenig Bettwäsche etc. gewaschen für die nächste Woche. Ein wenig aufladen der Batterien hat auch nicht schlecht getan, da wir ja seit Mykonos keinen Landstrom mehr hatten. Und heute Abend will Stefan uns Pasta mit Ayvar-Sahnesauce kochen. Dafür hat er extra noch im Mini-Market von Loutra eine eineinhalb Liter Flasche weissen Retsina gekauft zum verkochen. Ich hoffe er braucht nicht alles auf ;-)