====== Tag 120 (5.9.2012) ====== wie geplant sind wir heute schon vor 8 Uhr ausgelaufen. Im Hafen von Loutra sah es nach totaler Windstille aus. Aber als wir draussen waren, gab es dann doch noch Wind (zwischen 14 und 16kn) und auch noch etwas Welle vom Vortag. Wir haben uns also entschieden um Syros Südspitze zu fahren, da wir dorthin fast mit halbem Wind fahren konnten und nicht auf Amwindkurs gehen mussten. Nach ca. 2 Stunden wunderbarer Fahrt nur mit der Fock mit 5.5 bis 6 kn hat der Wind dann aber leider nachgelassen, so dass wir eine knappe Stunde motoren mussten. Aber kurz vor der Südspitze von Syros hat der Wind wieder etwas aufgefrischt und wir haben dann bei knapp 10kn auch das Grosssegel raufgezogen. {{ :blog:2012-09-05:dsc_4758.jpg?300 |}} An der Südspitze von Syros ist der Wind dann wieder eingeschlafen (Fock eingerollt, Gross stehen gelassen), etwas weiter hat er wieder auf 12kn aufgefrischt (Fock wieder ausgerollt) und danach wieder nachgelassen (Schnauze voll und alle Segel weggepackt ;-)). Wir haben uns dann entschlossen die restlichen 5 Meilen rund um die Südostspitze bis zum Hafen der Hauptstadt von Syros unter Motor zu fahren. War auch gar nicht schlecht, denn wir sind dann noch ganz schön in den Verkehr gekommen. Erst kamen uns zwei schnelle Fähren aus dem Hafen entgegen, und dann kam ein kleiner Frachter raus, der dann erst anstalten machte neben der vorgelagerten Insel zu ankern aber dann doch wieder umgedreht hat und wieder in den Hafen eingelaufen ist. {{ :blog:2012-09-05:dsc_4761.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-05:dsc_4763.jpg?300 |}} Wir haben uns dann im Hafen an der noch fast leeren Yachtpier einen schönen Platz (Buganker mit Heckleinen) gesucht (inzwischen ist die Yachtpier schon relativ voll geworden) und haben einen kleinen Snack für die Kids und uns zubereitet (eigentlich waren es Iris und Nicole, die die Penne mit Olivenpesto und den griechischen Salat gemacht haben). Kurz nach uns kamen dann noch unsere Nachbarn aus Loutra an, die netten Australier aus Fremantle. Als wir dann gerade losspazieren wollten um ein Eis zu erstehen und den Ort anzusehen kam eine Schnellfähre eingelaufen und hat einen so heftigen Bremsschwung hingelegt, dass wir fast mit dem Heck an die Mole gestossen wären. Als wir deswegen die Ankerkette nochmal dicht holen wollten ist die gerutscht und wir haben nochmal ein neues Anker-/Anlegemanöver fahren müssen. Diesmal habe ich es auf den zweiten Anlauf geschafft genau unsere volle Kette auszulegen. Es hängen noch ungefähr 5 Kettenglieder im Kasten unter der Winsch ;-) Aber so konnten wir beruhigt Eis essen gehen und die Kinder auf dem grossen Platz vor irgendeinem wichtigen Gebäude rumsausen lassen. Insbesondere die beiden Kanonen haben es ihnen angetan. {{ :blog:2012-09-05:dsc_4765.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-05:dsc_4766.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-05:dsc_4777.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-05:dsc_4778.jpg?300 |}} Da wir so ideal vor einem Restaurant liegen haben wir dort gegessen und die Jungs vorher ins Bett gelegt. Jetzt sitzen wir im Cockpit und warten mit etwas Rotwein darauf, dass unsere Nachbarn auch fertig gegessen haben und uns besuchen kommen.