====== Tag 136 (21.9.2012) ====== Today we made it to the end of Hisarönü Gulf. Instead of leaving in the afternoon (as planned yesterday night) we decided to leave after waking up, in order to be on site already when the stronger winds of the afternoon start. So we ended up in Orhaniye bay at noon time already. The Marti Marina is extremely expensive (114€ for our boat per night) and therefore we anchored behind the little island with the byzantine fort on top. Really a quite pittoresque location. After lunch and some ship maintenance (cleaning out the toilet valve in the front toilet and doing an oil change on the generator) and waiting a little while in the increased afternoon winds (up to 20kn) to see whether the anchor holds well, we went over to the little beach bar next to the sand bank. We saw people walking over water like Jesus all the time and assumed (correctly) that this was due to the big sandbank dividing the bay. Lara, Anna and me walked halfway out along the sand bank while the boys and Iris had some coffee and ice cream. We did likewise after the stroll. Later on I picked up some vegetables and meat for dinner at "Mamas Market" at the south end of the bay and cooked some asian wok dish out of it. And now, finally, the wind has died down and we expect a calm night and look forward to some more swimming tomorrow morning. Heute sind wir ganz hinter in den Hisarönü Golf gefahren. Erst wollten wir ja eigentlich den Vormittag noch in der Bucht bleiben und dann erst nach dem Mittagessen losfahren, doch da der Wind hier ja meistens am Nachmittag und frühen Abend zunimmt, sind wir doch gleich früh nach dem aufwachen losgefahren. So kamen wir an den tollen Felsformationen am Nordufer des Golfes schon am Vormittag vorbei und hatten dafür das beste Licht. {{ :blog:2012-09-21:dsc_4938.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-21:dsc_4939.jpg?300 |}} Gegen Mittag sind wir dann in der grossen Bucht von Orhaniye eingelaufen. Erst hatten wir noch überlegt in die Marti Marina zu fahren, doch ich hatte mir unterwegs deren Preisliste im Internet angesehen und bin fast über Bord gefallen beim lesen. Die würden da für tonttu doch glatt 114€ verlangen. Und das am A... der Welt. Ist zwar schön hier, aber so viel Service können die einem ja gar nicht bieten um das zu rechtfertigen. Also haben wir etwas südlich der kleinen Insel mit dem byzantinischen Fort den Anker geworfen. Ist wirklich sehr schön hier. {{ :blog:2012-09-21:dsc_4942.jpg?300 |}} Nach dem Mittagessen habe ich dann beim Generator den Ölwechsel gemacht (50 h lief er schon) und beim vorderen Klo das Rückschlagventil ausgebaut und gereinigt (jetzt läuft die Schüssel hoffentlich nicht mehr voll nach dem spülen). Die Dinge halt, die man als Schiffshausmeister so macht nach dem Mittagessen ;-) Dann konnten wir den Strommacher wieder anwerfen und zwei Waschmaschinen waschen während die Jungs ihren Mittagsschlaf gemacht haben. Danach wollten wir eigentlich gleich mit dem Dinghi rüber fahren zur Sandbank, auf der wir schon die ganze Zeit die Leute spazieren gehen gesehen haben. Witzig, als würden sie über das Wasser laufen. "Being Jesus"! {{ :blog:2012-09-21:dsc_4941.jpg?300 |}} Aber inzwischen hat der übliche Nachmittagswind eingesetzt, von dem ich mich hier in der Bucht geschützt glaubte. Es ging in Böen immer wieder hoch bis 20 kn, also haben wir erst noch ein wenig gewartet und gesehen ob der Anker auch nicht rutscht. So sind wir also erst gegen halb 5 bei der Sandbank bzw. der Strandbar daneben eingetroffen. Wir waren mit den 4 Kindern (die Jungs mit den Schwimmwesten) wieder mal das Ereignis. Ist schon praktisch, so wird einem sofort beim anlegen und Kinder aus dem Dinghi hieven geholfen... {{ :blog:2012-09-21:dsc_4949.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-21:dsc_4950.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-21:dsc_4952.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-21:dsc_4957.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-21:dsc_4958.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-21:dsc_4959.jpg?300 |}} Ich bin mit Anna und Lara dann halb die Sandbank rausgelaufen (es war doch wieder kein Sand sondern feiner Kies, der manchmal etwas pieksig war) und Iris hat währenddessen mit den Jungs Cappucchino und Eis genossen (Iris den Kaffee und ein Eis und die Jungs je ein Calippo). Als ich mit den Mädels zurück war, haben wir natürlich auch noch jeder ein Eis bekommen. Die Jungs konnten einfach nicht verstehen, warum sie nicht nochmal eines essen durften und sind ständig von einem zum anderen gerannt um etwas abzubetteln. {{ :blog:2012-09-21:dsc_4961.jpg?300 |}} Nachdem ich die Familie dann wieder am Boot abgesetzt habe bin ich noch schnell mit dem Dinghi zu "Mamas Market" am Südende der Bucht gefahren und habe dort etwas Gemüse, so was ähnliches wie Bierschinken und gefrorenes Hühnchenfleisch fürs Abendessen gekauft. Jetzt hat der Wind sich wieder zur Ruhe gelegt und die Jungs geben auch endlich keinen Ton mehr von sich. Irgendwann haben dann die Mädels auch ihre letzten Ideen verbraucht, was man noch alles tun könnte um das zu Bett gehen rauszuzögern und wir haben den Abend für uns. Übrigens, Anna hat gerade festgestellt (und wir haben es verifiziert, da wir es kaum glauben konnten), dass einer ihrer unteren Schneidezähne wackelt. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass es sich nicht um einen Fall von Skorbut handelt (auch wenn Anna nicht gerade übermässig viel Gemüse isst) sondern um den natürlichen Schwund im Vor- und Grundschulalter...