====== Tag 137 (22.9.2012) ====== No movement today, at least with tonttu. Iris had a massage in the marina spa and was pretty excited about having to take the dinghi over on her own. But she eventually made it back after we had our breakfast, did some household tasks (washing and dish washing) and played a little lego. Afterwards we went over to the beach bar next to the sand bar and rented an umbrella and two beach beds and stayed over lunch. In the afternoon a large group of cockney speaking brits arrived and it was hilarious to watch them, especially after they started using (and later wrecking) the sea doos that were available for rent. Only one of the three sea doos survived the attack. Back on the boat (at around 3:30) I did some backlogged electrical installations (one more 12V socket next to the chart table; a direct connection of the VHF handheld charging station; a USB charging socket) and afterwards I motored over to the little island with the "castle" with the girls. The fort was very much in shangles and hard to access but we saw a goat and masses of wild hares. A turkish family fishing on a boat on the shore provided us with some stale bread and we were able to feed the hares and watch them fight over the biggest pieces. It was a lot of fun watching them jump through the macchia bushes. Then we went to the beach bar again to get some pide (turkish pizza) to take back to the boat for dinner. They were already closed but the pide baker restarted the oven and made some especially for us. While we waited (and watched him making them) my girls were again used as models for some pictures with blond girls. By now the whole staff of the beach bar knows my four kids by name and plays with them whenever we arrived. Badetag! Also, erst mal ist Iris abgehauen ;-) Oder besser gesagt, sie hat sich alleine mit dem Dinghi aufs offene Meer hinaus gewagt. So klangen ihre Befürchtungen zumindest, als ich ihr gestern Abend eröffnet hatte, dass ich für heute morgen 08:30 Uhr eine Massage im Spa der Marina gleich gegenüber vereinbart habe. Sie musste also heute zum ersten mal ganz alleine mit dem Dinghi (und vor allem dem Aussenborder) klar kommen. {{ :blog:2012-09-22:dsc_4967.jpg?300 |}} So ist sie um kurz vor 8 losgetuckert und kam dann auch um kurz nach 10 wieder heil zu Hause an. Es war wohl sehr schön gewesen und die Marina ist scheinbar wirklich äusserst Edel, wir haben uns aber trotzdem entschlossen die zweite Nacht hier in der Bucht wieder vor Anker zu verbringen und keine 114 € auszugeben (und nicht über Los zu ziehen). Wir anderen fünf (der Rest der Familie) haben inzwischen gefrühstückt, gespült, eine Maschine Wäsche gewaschen und mindestens einen Legoturm gebaut. Danach sind wir dann wieder rüber zu der Strandbar bei der inzwischen alle meine vier Kinder beim kompletten Personal mit Namen bekannt sind. Wir haben uns einen Sonneschirm mit zwei Liegen gemietet und uns mit planschen im flachen Wasser (und ab und zu mal Zwergewerfen mit Anna) die Zeit bis zum Mittagessen vertrieben. Es gab so richtig lecker Fast Food. Einmal Cheeseburger für die Mädels und mich und eine Pide für Iris. Den Jungs haben wir Auberginensalat bestellt. Kurz darauf haben sie gebeichtet, dass sie keine Auberginen mehr haben. Also habe ich mir die anderen Vorspeisen übersetzen lassen und dabei nichts gefunden, was wir den Jungen geben können. Also sagte einer der Kellner er würde schnell mit dem Motorrad Auberginen einkaufen, wenn wir etwas länger warten könnten. Natürlich konnten wir. Dummerweise hat der Auberginensalat dann leider etwas geräuchert geschmeckt. Wahrscheinlich haben sie die Auberginen gegrillt, das hatten wir schon einmal. Die Jungs haben das dann nicht wirklich essen wollen, also habe ich es verputzt, damit wir die netten Leute nicht enttäuschen. Aber insbesondere die Pide war sehr gut. Nach nochmaligem baden habe ich dann Iris und die Jungs zurück zum Boot gefahren. Anna und Lara mussten natürlich auch mit, da wir sie ja schlecht alleine lassen konnten am Strand. Dort war inzwischen auch brechend voll mit Engländern (wohl von der etwas einfacheren Sorte), die mit vielen offenen Jeeps aus Marmaris angekarrt worden sind von irgendeinem Pauschalhotel. War echt lustig anzusehen, obwohl ich von dem fiesen Cockney fast nichts verstanden habe. Besonders lustig wurde es, als ich mit den Mädels wieder zurück war und wir von unserem Liegestuhl in der ersten Reihe das ganze Treiben besonders gut beobachten konnten. Erst zögerlich, aber dann immer mehr haben sich die Briten für die SeaDoos (Jet Skis oder eigentlich Wet Bikes, denn Jet Skis gibt es ja schon lange nicht mehr, auf denen ist man ja gestanden und das hat ja fast keiner hinbekommen) intertessiert. Und mit einigen Bieren und bei immer heftiger werdender Welle hat es sie reihenweise von den Dingern runter geschmissen. Am Schluss waren zwei von den drei Sea Doos im Eimer. Einer hat eine Ladung Kieselsteine in den Schraubenkanal gesaugt bekommen. Autsch! Und der andere ist fast versenkt worden. Das war ziemlich weit draussen, wir haben es kaum gesehen. Aber irgendwie müssen die es geschafft haben den so kapital auf die Schnauze zu legen, dass er halb voll gelaufen ist. Und zwar der Motorraum, der eigentlich recht gut gekapselt ist. Da ging dann natürlich gar nichts mehr und sie mussten den SeaDoo mit dem Motorboot zurück schleppen. Der Betreiber war gar nicht begeistert. Wir sind dann nach eine Runde Eis um halb 4 wieder zurück zum Boot und Iris und den Jungs gefahren. Dort habe ich dann ein paar schon lange liegen gebliebene Elektroinstallationen gemacht: Eine weitere 12V-Steckdose seitlich am Kartentisch zusammen mit einem Direktanschluss für das Ladegerät für die Handfunke (beides zusammen mit 7.5 A abgesichert). Und dazu noch eine USB-Ladebuchse als Einabaubuchse im Strompanel mit 3 A abgesichert. Natürlich hat der Akkuschraube mal wieder nach der Hälfte der ersten Kreisbohrung aufgegeben. Ich dachte immer die LiIonen-Akkus entladen sich nicht mehr selber ... So sind die Mädels und ich erst um halb 6 losgekommen zu der kleinen Insel um die "Burg" zu besichtigen. Wir sind über die felsigen Pfade hochgestiegen und haben dabei Ziegen und viele Wildhasen gesehen. Weit in das Fort sind wir jedoch nicht reingekommen, da die meisten Wege mit Gestrüpp überwuchert waren. {{ :blog:2012-09-22:dsc_4969.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-22:dsc_4970.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-22:dsc_4972.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-22:dsc_4974.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-22:dsc_4977.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-22:dsc_4978.jpg?300 |}} Auf dem Rückweg hat die türkische Familie (Eltern und zwei Erwachsene Töchter), die ca. 20m vor dem Ufer geankert hatten und angelten Brot zugeworfen, damit wir die Hasen anfüttern können. Erst zögerlich aber dann immer zutraulicher haben sie sich um das Brot gebalgt. Am Schluss hat uns die Familie nochmal ein halbes Brot zugeworfen und bedeutet wir sollten das als ganzes Stück zu den Hasen werfen (die hatten wohl Erfahrung). Dann ging es aber rund: Es sah aus wie beim Rugby, immer wieder hatte ein anderer Hase das Riesenstück im Maul und versuchte es vor der Meute in Sicherheit zu bringen oder so schnell wie möglich ein Stück davon zu essen. Wenn nicht Rugby, dann war es aber Schokoladenessen mit Mütze, Handschuhen und Besteck beim Kindergeburtstag ;-) {{ :blog:2012-09-22:dsc_4984.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-22:dsc_4985.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-22:dsc_4994.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-22:dsc_4995.jpg?300 |}} Von der Insel sind wir dann wieder zur Strandbar rüber in der Hoffnung, dass wir zum Abendessen noch ein paar Pide erstehen können. Offiziell hatten sie zwar schon zu, aber der Pidebäcker hat sein eigenes Abendessen abgebrochen und nochmal den Ofen angeschürt. Währenddessen haben die Kellner und ein paar Freunde unsere Mädels wieder als Models verwendet (Lara mach bei sowas ja meistens mit, aber Anna ziert sich immer sehr) oder sonst mit Ihnen rumgespielt. Es war wieder sehr nett und wir konnten dann auch noch beim Pide machen zusehen. {{ :blog:2012-09-22:dsc_4998.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-22:dsc_5000.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-22:dsc_5001.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-22:dsc_5005.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-22:dsc_5006.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-22:dsc_5008.jpg?300 |}} Die Jungs waren ja eigentlich schon im Bett, als wir wieder auf dem Schiff zurück waren. Aber sie haben natürlich gemerkt, dass da noch etwas am Laufen ist und sich so lange beschwert, dass wir sie nochmal hochgeholt haben uns sie auch jeder ein Stückchen türkische Pizza bekommen haben. So, und zum Abschluss des Wellnesstages hat Iris dann noch Yoga auf dem Vorschiff gemacht und ich bin beim lesen fast eingeschlafen im Cockpit :-)