====== Tag 138 (23.9.2012) ====== Today we made our way to Bozburun. It was a pleasant trip even with some sailing (8kn of wind from aft, as soon as we turned the corner of the Bozburun peninsula) and we made Bozburun harbour at around 12:30. The harbour is very shallow so we were only able to go stern to with about 3m between the bathing platforms aft end and the pier. So we use the dinghi as a ferry. We have about half a meter under the rudder and at the end of the bathing platform there would only be 10cm (it is 2.5 there). We then went to the local playground and did some shopping and a tour of the "town". Suddenly Iris asked me whether I had turned off the water hose? Oops, I forgot and we were just filling the forward tank that is broken on the top. So I sprinted back and had to pump about 15 buckets out of the forward bilges using the manual pump bought in Samis on the ionian islands. That worked pretty well. I was actually faster filling the bucket than the sink in the galley could drain ;-) Later I found my family sitting in a bar close to the harbour eating some ice cream. I joined them (for the ice) and the left for the playground next door again. Including the proprietor who just wanted to use the slides with the boys. They all had a lot of fun and I could enjoy my ice cream after the watery incident. We later decided to have dinner at the same place and it was incredibly good and a nice break to have an up scale and modern surrounding for dinner instead of the rustic greek/turkish restaurants we normally experience. Heute ging es nach dem Frühstück weiter. Auch, wenn das bedeutet, dass die Jungs von der Beach Bar keine Fotomodels mehr haben um bei ihren Freundinnen nach Feierabend Eindruck zu schinden ;-) Es war schön in der Orhaniye Bucht, aber man muss ja irgendwann mal weiter und das nette Örtchen Bozborun lockt ja. Die Fahrt dorthin war recht ereignislos aber schön. Wir sind teilweise bewusst hinter den vorgelagerten Inseln im Zick-Zack durchgefahren um mehr zu sehen und für nächstes Jahr noch ein paar Buchten anzusehen. Ausserdem hatte es ja eh noch keinen Wind. Nach der Spitze der Halbinsel von Bozburun jedoch wurde es etwas besser, vor allem da der wenige Wind (um die 8 kn) ja jetzt nicht mehr von vorne sondern von schräg hinten (unter Seglern "Raumshots" genannt) kam. Also habe ich das Vorsegel rausgerollt (man könnte meinen wir haben gar kein Grosssegel mehr, aber es ist halt einfacher für kurze Strecken nur das Vorsegel rauszurollen als das Grosssegel auszupacken, hochzuziehen und nachher wieder alleine einzupacken). {{ :blog:2012-09-23:dsc_5012.jpg?300 |}} Wir sind dann gemütlich mit 3 bis 3.5 kn in die Bucht hintergesegelt (nach Osten) und dann auch noch ein Stück um die Ecke der Insel Kiseli Adasi herum nach Norden in Richtung des Städtchens Bozburun. Knapp eine Seemeile südlich des Hafens haben wir dann das Vorsegel eingerollt und den Motor angeworfen. Eine Guletwerft kurz vor Bozburun: {{ :blog:2012-09-23:dsc_5009.jpg?300 |}} Bozburun: {{ :blog:2012-09-23:dsc_5015.jpg?300 |}} Im Hafen wurde es dann spannend, da er ja recht flach ist. Laut Hafenhandbüchern sollten wir an der linken Seite genug Wassertiefe haben. Aber wie so oft bezog sich die Angabe der Wassertiefe nicht auf die Tiefe direkt vor der Mole sondern in ein paar Metern Abstand. Dort wo sich der Kiel (normalerweise ja der tiefste Punkt der Schiffe) befindet. Da aber unser Ruder genauso tief wie der Kiel ist (2.4 m) hatten wir mal wieder ein Problem. Bug voraus wollte ich nicht anlegen, da dass mit den Kindern so kompliziert ist. So sind wir halt nicht ganz ran gefahren sondern haben jetzt ungefähr 3m Abstand zwischen der heruntergeklappten Badeplattform und der Mole. Diesen "Verteidigungsgraben" überwinden wir mit Hilfe des Dinghis. Also immer von der Badeplattform ins Dinghi einsteigen. Kurz rüberschieben und an der Mole wieder aussteigen. Das Dinghi ist auf beiden Seiten angebunden und dient uns als Fähre ;-) Das haben wir ja schon erfolgreich in Dubrovnik probiert. Martin und Irene werden sich sicher erinnern. Wir sind dann erst mal in den Ort und haben den Spielplatz unsicher gemacht. Danach eine kleine Sightseeing und Shopping Tour (ein Schlauchboot inklusive Paddel für die Mädels; Coke für Papa und Gemüse für Mama? Nee, für alle natürlich ...). {{ :blog:2012-09-23:dsc_5017.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-23:dsc_5018.jpg?300 |}} Als wir uns nach einer passenden Eisdiele umgesehen haben ist Iris eingefallen, dass wir vergessen haben den Wasserschlauch abzudrehen mit dem wir den vorderen Tank gefüllt hatten. Gerade den vorderen, bei dem doch schon wieder ein Riss oben drin ist. Ich bin also zurückgeeilt um das schlimmste zu verhindern. Natürlich kam ich etwas zu spät und habe wieder ungefähr 15 Eimer aus den vorderen Bilgen geholt. Das ging aber mit der in Sami in den ionischen Inseln gekauften Handpumpe ziemlich flott. Ich habe doch tatsächlich schneller die Eimer gefüllt, als das Wasser durch den Spülbeckenabfluss nach aussen geflossen ist ;-) Auf dem Rückweg habe ich meine Familie in einer kleinen aber sehr netten und modern eingerichteten Bar neben dem Spielplatz beim Eis essen gefunden. Ich habe dann auch noch eines bekommen und die Kinder und Iris sind mit dem Wirt zum Spielplatz gegangen. Der wollte unbedingt mit den Jungs rutschen ;-) {{ :blog:2012-09-23:dsc_5021.jpg?300 |}} Wir sind dann kurz zum Schiff zurück um die graue Staubschicht von den Kindern zu waschen. Denn der Spielplatz war mal wieder wie üblich mit Kies bedeckt. Szenen nach dem Duschen; leider etwas unscharf, die Jungs waren zu schnell fürs Handy: {{ :blog:2012-09-23:img_2079.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-23:img_2080.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-09-23:img_2081.jpg?300 |}} Wir haben uns dann entschlossen in die Bar auch zum Abendessen zu gehen. Und das war eine gute Entscheidung, nicht nur weil die sich wieder tierisch über die Kleinen gefreut haben sondern auch weil das Essen wirklich hervorragend war. Und es war auch schön mal wieder in modernem, schicken Ambiente zu essen und nicht immer griechisch/türkisch rustikal. Luca hat Laras Bolero angezogen bekommen, da Mama meinte ihm wäre kalt, dabei hat es sogar jetzt im Cockpit noch 22.6 Grad, also über Zimmertemperatur. Aber so wird man halt zur Lucine: {{ :blog:2012-09-23:img_2082.jpg?300 |}}