====== Tag 145 (30.9.2012) ======
Zusätzliche Bilder von unseren Bauchtänzerinnen in den gestrigen Blog hochgeladen!
Getting out of the marina proved a bit difficult. Since you are supposed to give a so called "exit paper" to the marinero that assists you departing. The exit paper proves that you have paid the dues until the day of departure. But since no marinero arrived (even after waiting for half an hour after calling on VHF) we decided to depart without help. It was possible only because we have front and aft thrusters. The spot we were in was a bit difficult because it was near the inner corner of to perpendicular jetties and in front of us it became shallow quickly. So I decided to call on VHF again and tell them to pick up the exit paper at the marina exit from the dinghi, if interested. And they complied ;-) We headed towards Marmaris harbour and Marina in order to go to the filling station. On the way we saw a giant motor yacht which looked suspiciously like Larry Ellison's with a sailing yacht probably larger than ours on the aft deck as a "dinghi" ;-)
After filling up our tanks in Netzel Marina (the starboard was empty due to my "water accident" and the port tank was only half full) we motored out of the Marmaris bay towards Ekincik. We plan to have an excursion to Dalyan with the ruins of the ancient Kaunos and the cliff tombs tomorrow. We moored in the "My Marina" which actually is a Restaurant 50 m up the hill that has very professional and quite beautiful jetties on the shore that would look good in any medium sized marina. We can stay for 100 TL (about 45€) for the night including water and electricity or for only 35 TL for water and electricity if we would have eaten in the restaurant. A fair deal.
Wir haben heute die YachtMarin wieder verlassen bis zum 13. oder 14. Oktober, wenn wir tonttu dann zum Winterlager bringen.
Eines (negatives) muss man zum Marinaservice sagen. Wenn man einen Marinero will (wie z.B. gestern Abend, als wir etwas Seitenwind hatten und das Nachbarboot sehr auf uns gedrückt hat, weil seine Mooring viel zu locker war) dann muss man mehrere Anforderungen per Funk machen und am Besten noch selber beim "Wachturm" an der Einfahrt vorbeigehen. Ich hatte nach einem Marinero gerufen, der uns das Exit-Paper (ein Dokument, welches belegt, dass man gezahlt hat) abnehmen sollte und gegebenenfalls beim rausfahren hilft (die Moorings rund um uns ragten ja ziemlich weit rein und vor uns wurde es relativ schnell flach). Aber als nach einer halben Stunde immer noch keiner da war (und auch andere, die abfahren wollten sich schon über Funk beschwert haben), habe ich per Funk bescheid gegeben, dass ich jetzt alleine rausfahre und man mir das Exit-Paper an der Marinahafenausfahrt abnehmen soll, wenn man darauf tatsächlich Wert legt.
Also haben wir uns (dank Bug- und Heckstrahler) wunderbar selber aus der Parklücke manövriert und sind zur Ausfahrt gefahren. Dort hat tatsächlich ein Marinero sich die Mühe gemacht ins Dinghi zu steigen und zu uns herüberzufahren um das Papier entgegen zu nehmen. Wieder mal sieht man, dass diese Marina eher für Dauergäste ist, denn für Tageslieger ;-) Aber das passt ja dann für uns...
Wir sind dann erst mal zur Netzel-Marina in Marmaris Stadt rübergetuckert, da dort die nächste Tankstelle ist. Der Steuerbordtank war ja komplett leergepumpt (Aua) und im Backbordtank waren auch nur noch 70% also in etwa 85 Liter. Als wir bei der Tankstelle ankamen mussten wir erst mal einen extrem langsam fahrenden Engländer mit einer kleinen Bavaria (38 Fuss oder so) wegdrängeln ;-) (er wollte mitten vor den Zapfsäulen anlegen und hätte damit den Tankplatz blockiert, der eigentlich für zwei grosse Schiffe gedacht war) und dann haben wir erst den Steuerbordtank und dann den Backbordtank gefüllt. Die Rechnung tat wirklich weh. In der Türkei kostet Diesel zur Zeit fast 2 € und wir haben 170 Liter reingegossen!!!
Vor der Netzel Marina lag eine Megayacht (sah der von Larry Ellison ziemlich ähnlich) die auf dem Achterdeck eine Segelyacht als "Beiboot" stehen hatte, die wahrscheinlich genauso gross ist wie tonttu!
{{ :blog:2012-09-30:dsc_5080.jpg?300 |}}
Die Jungs fanden sie auch ganz toll ...
{{ :blog:2012-09-30:dsc_5082.jpg?300 |}}
Danach haben wir uns auf den Weg nach Ekincik gemacht (etwa 18nm Strecke), da wir von dort aus morgen Vormittag den Ausflug nach Dalyan (das historische Kaunos) machen wollen.
Wir sind dort in die "My Marina" die eigentlich offiziell gar keine Marina ist sondern ein Restaurant mit Steg. Allerdings hat die Steganlage dort Dimensionen und vor allem auch die Optik und Ausrüstung angenommen, die sich manche ausgewachsene Marina wünschen würde.
Die drei Jungs beim Eis holen:
{{ :blog:2012-09-30:dsc_5083.jpg?300 |}}
{{ :blog:2012-09-30:dsc_5087.jpg?300 |}}
Die Burschen auf ihrer "Rennstrecke" auf der Salonbank:
{{ :blog:2012-09-30:dsc_5088.jpg?300 |}}
Man hat uns dort sehr freundlich empfangen und einen Platz innen an der T-Pier (am "Stengel", sozusagen) längsseits gegeben. Es war zwar etwas enger reinzukommen, dafür liegen wir hier bei allen Windbedingungen super sicher. Und wir werden ja zwei Nächte bleiben und dann erst weiterfahren wegen des Ausflugs morgen.
{{ :blog:2012-09-30:dsc_5089.jpg?300 |}}
{{ :blog:2012-09-30:dsc_5090.jpg?300 |}}
{{ :blog:2012-09-30:dsc_5091.jpg?300 |}}
Das Restaurant hier soll ja super sein, aber heute Abend haben wir erst mal mit Hackfleisch gefüllte Auberginen mit Reis gekocht, da ich ja gestern noch gefrorenes Hackfleisch gekauft hatte im Marinamarket.
Wenn man nicht im Restaurant isst, zahlt man für ein Schiff von tonttus Ausmassen 100 TL (also etwa 45 €) für die Nacht inklusive Strom und Wasser. Wenn man im Restaurant isst, kostet die Übernachtung nichts nur der Strom und das Wasser (zusammen 35 TL). Das ist eigentlich ein fairer Deal, da man für die Übernachtung (ohne Strom und Wasser) damit in etwa 30€ zahlt und dafür einen super Marineroservice und angeblich sensationelle Duschanlagen (wir waren noch nicht dort) mit Hamamambiente hat. Auch die ganzen Stege sind sehr liebevoll gemacht aber trotzdem super stabil und professionel. Über die ganzen Stromkästen und um die Blumenkübel sind immer Jutesäcke gebunden und an der Mole liegen alte Anker, Ketten und Schiffsbullaugen etc. Echt nicht schlecht. Es gibt auch eine Ruine (die wahrscheinlich nicht wirklich alt ist, aber wen juckt das schon) und wir haben sogar eine kleine "Standseilbahn" hoch zum Restaurant gesehen.
Wir werden morgen den Ausflug von 9 bis 13:00 Uhr machen und haben vor danach zum Mittagessen hoch zu gehen. Vielleicht können wir dann die Standseilbahn ausprobieren. Und damit sparen wir uns dann die Liegegebühren für morgen Abend. Wenn ich "gemein" bin dann tanke ich morgen früh mit Frischwasser voll und muss dann nicht mal die Wasser- und Stromgebühr zahlen, wenn wir auf Strom verzichten wollen. Alter Sparfuchs ...
Ansonsten ist es hier im Laufe des Nachmittags ziemlich voll geworden. Anscheinend stimmt der Ruf wirklich. Das soll hier angeblich das beste Restaurant an der ganzen Küste sein. Wir werden es morgen sehen und dann evtl. auf dem Rückweg nochmal vorbeikommen.