====== Tag 146 (1.10.2012) ======
Today we made a beautiful excursion to the ancient ruins of Kaunos. They are located about 1.5 miles up the Dalyan river delta just south of the town of Dalyan. You can get there using the boats of the former fishing cooperative that takes one crew (one crew only, regardless of how many people there are in the crew) for 80 € (if you deal the price down ...) that brings you from Ekincik bay to they neighbouring Dalyan bay and drives you up through the pittoreske reed fields. After about one and a quarter hour and a good hsow of a fisher that feeds a big sea turtle with local crabs (live crabs) and offers cooked crabs for take away on the way back and about a half mile of walking you arrive at the ruins. The amphitheater is really great and has a spectacular view over the reedy delta of the Dalyan river.
We were back in Ekincik bay after about 4.5 hours (at 13:30) and wanted to have lunch in the My Marina restaurant. After some persuasion they drove us up (it is about 50 vertikal meters) with the little "cable car" that is used for disabled people and goods. The kids loved it and it saved us at least one way of getting the buggies to the restaurant. The path is extremely bumpy ;-) The food was excellent but not really cheap. We will probably come back when we return in 10 days with my parents. The view is also superb form up there over the bay of Ekincik.
After lunch we went for a swim and the girls loved to jump from the jetty into the water and climb up the wooden ladder. Over and over again. Quite a show for the crews of the boats at this end of the quay. Later we had some thunderstorm and rain and we also enjoyed it. The other crews looked a bit odd at us from under their canopies. We did enjoy junping around in the puddles and having the rain drop on our faces. They probably did not know that for us it was the first rain since the end of May!
Heute wurden wir um 09:00 Uhr von einem Boot der Fischereikooperative (die inzwischen ein veritables Touristikunternehmen mit Schleppern und Kassierern geworden ist) abgeholt, um den Dalyan Fluss (bzw. dessen Mündung hinauf) bis zu den Ausgrabungen von Kaunos gebracht zu werden.
Da das Boot schon um 9 Uhr da sein sollte, haben wir nur ein kurzes Müslifrühstück gehabt und sind dann mit unseren Nachbarn (Daniel, Daniela und Sonja aus Zürich) zum Boot gegangen. Die wollten nämlich gerne mit uns mit fahren und ich hatte gehofft, dass das klappt und wir uns die Kosten teilen können. Aber der Bootsfahrer ist schon hellhörig geworden, als wir nicht nur zu sechst angekommen sind.
Die Fahrt in die Nachbarbucht war schon mal sehr schön, da wir auf dem Weg noch kurz eine Grotte angesehen haben. Vielleicht werden wir da auf dem Rückweg mit Reni und Dirk kurz anhalten und mit dem Dinghi durchfahren.
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Danach fährt man hinter der Sandbank von Dalyan in kleinen Flussläufen durch das dichte Schilf. Sehr schön! Natürlich gab es auch eine Showeinlage bei einer Stelle an der ein ziemlich guter Entertainer (für einen Fischer) eine lebende Krabbe an einer Angelschnur ins Wasser hält und damit eine grosse Wasserschildkröte anlockt. Irgendwann darf sie die Krabbe dann auch essen. Dann holt der Showman sofort eine neue Krabbe hervor und erklärt, dass die "Blauzangenkrabben" die zweitdelikatesten Krabben auf der Welt (nach den King Crabs) sind und dass es sie nur hier und an zwei anderen Orten in der Welt gibt. Und wer möchte kann eine Portion bestellen, die sie dann zubereiten und die man auf der Rückfahrt abholen kann. Iris und ich haben je eine bestellt...
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Danach ging es weiter durch die Fischsperre und bis hoch in Sichtweite der lykischen Felsengräber. Dort mussten wir aussteigen und den letzten Kilometer zu Fuss zurücklegen. Zum Glück hatten wir die beiden Buggies mitgenommen!
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Granatapfelbäume am Rand des Weges zu den Ausgrabungen:
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In der Ausgrabung wurde es zwar dann richtig holprig, aber da Luca dann in den BabyBjörn umgesetzt wurde mussten wir wenigstens nur einen Buggy schieben. Das grosse Amphitheater hat den Mädels besonders gefallen und sie waren doch recht beeindruckt als ich unten stand und geflüstert habe und sie es in einer der obersten Reihen noch verstanden haben. Aber vielleicht hat sie auch mein "Summertime" so gerührt ;-)
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Die Überreste des römischen Bades?
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Danach ist unser Bootsmann mit uns noch ein wenig weiter den Fluss hoch bis zum Ort Dalyan. Das wollten wir eigentlich gar nicht, denn es war schon klar, dass er uns dort an einem Restaurant abliefern wollte. Aber er hat behauptet er müsse Diesel holen (mit einem Kanister) und hat uns versprochen dass wir nur eine halbe Stunde später zurück kommen werden. Wir hatten ja mit der Rückkehr um ein Uhr geplant und wollten dann mit den Kindern im Restaurant von My Marina essen gehen.
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Eine Bananenpflanze in der Blüte am Strassenrand im Ort Dalyan:
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Die im Restaurant am Fluss waren dann doch etwas enttäuscht, als wir dann wirklich nichts gegessen haben sondern nur kurz die Strasse hoch gegangen sind und in einem Supermarkt ein Eis gekauft hatten. Also besser gesagt Daniel hat uns eingeladen und Iris blieb mit dem schafenden Luis an Bord.
Danach ging es auf leicht anderen Wegen durch das Schilf wieder zurück bis zu dem Krabben-/Schildkrötenmann. Wir haben dort unsere zwei Portionen Krabben bekommen (da war nicht viel dran, aber sie waren lecker) und wir sind weiter Richtung Ekincik-Bucht. Dort waren wir dann tatsächlich um 13:30 und kamen also noch einigermassen rechtzeitig um etwas zu essen.
Daniela und Sonja:
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Natürlich gab es noch einen kleinen Eklat beim bezahlen, denn er wollte dann doch nicht die vereinbarten 80 € für unsere Familie sondern 400 TL (also ungefähr 180 €) weil wir ja zwei Crews waren. Am Schluss hat Daniel dann zu meinen 80 € noch 120 TL zahlen müssen (etwa 55 €) und damit waren sie dann zufrieden. So war es für uns alle ein Gewinn: Daniel, Daniela und Sonja haben auch eine Tour machen können und wir hatten Gesellschaft und immer wieder Schiebe- und Tragehilfe mit den Jungs. Es war ein sehr schöner Ausflug! Anna konnte sich am Schluss von Sonja gar nicht mehr losreissen und hat sofort nach dem Abschied gefragt, wann wir sie in Zürich besuchen gehen ;-) Also eines zeigt der Törn besonders: Anna und Lara sind extrem offen gegenüber "Fremden" geworden.
Wir haben dann gefragt ob wir die kleine "Standseilbahn" benutzen dürfen. Und nach etwas zögern (die ist eigentlich nur für Behinderte und Lasten gedacht) haben sie uns dann alle zusammen damit hoch zum Restaurant gefahren. Es wäre ja nicht so weit zum hochlaufen gewesen (es sind wohl etwa 50 Höhenmeter) aber der Weg ist so gob mit Natursteinen gepflastert, dass man mit den Buggies fast nicht vorwärts kommt, wie wir beim runter gehen gemerkt haben.
Die "Standseilbahn":
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Der Blick vom Restaurant runter auf tonttu:
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Das Essen war hervorragend aber nicht ganz billig. Aber auf jeden Fall immer noch deutlich günstiger als ein vergleichbar gutes Essen in Deutschland oder der Schweiz. Vielleicht kommen wir ja auf dem Rückweg in eineinhalb Wochen nochmal her und essen dann zu Abend im Restaurant.
Das Hühnchenkebap der Mädels:
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Wir haben uns die Reste des Mädelessens einpacken lassen und sind dann runter gelaufen. Dann war natürlich schwimmen angesagt und wir sind am Ende der Mole über eine Holzleiter ins Wasser geklettert. Und Anna und Lara sind dann immer wieder hochgeklettert und reingesprungen mit wachsender Begeisterung und zur grossen Belustigung der umliegenden Schiffsbesatzungen.
Am Nachmittag kam dann noch ein Gewitter auf und wir haben den ersten Regen seit Ende Mai gehabt. Alle anderen Crews haben sich unter ihren Bimini-Tops versteckt und trübsal geblasen und ich habe erst mal das Deck geschrubbt im Regen. Dann haben sich die Mädels ihre Regenklamotten angezogen und wir sind erst zu dritt und dann mit den Jungs (auch in ihren Regenklamotten) und Mama im Regen auf dem Steg rumgelaufen. Wir fanden es echt Klasse, und die ehemals trübsal blasenden Crews fanden die Showeinlage meiner Kinder in Regenklamotten auch sehr erheiternd ;-)
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