====== Tag 155 (10.10.2012) ====== Now we have bad weather. This afternoon it started to rain quite strongly and there were thunderstorms around us. We had intended to go to the Cold Water Bay, but ended up in Fethiye already. We wanted to be here anyway, bot only tomorrow for the replacement of the chart plotter. On the way over we had southerly wind (up to 19kn) and waves from the south and therefore from the side (about 60 to 80cm, so not too much, but enough for my parents, who were not accustomed to waves yet). Unfortunately we could not get a place on the Yacht Classic Hotel jetty, where we have a reservation for tomorrow, since nobody wanted to leave in this kind of weather. Now we are anchoring about 600m from the hotel jetty on 12.5 m of deapth with 60m of chain out. It rained the whole afternoon while we were at anchor, but we went for a swim behind the boat anyways. The water was about 3 degrees warmer than the air (25 to 22 degrees for the water)! Now the rain has stopped and everything is quiet and quite beautiful with all the lights being reflected on the calm water. Heute hat das gute Wetter leider nur bis Mittag angehalten. Wir konnten am morgen noch das trockene Wetter und ein paar Sonnenstrahlen geniessen und sind nach dem Frühstück relativ bald los gefahren. Zuerst haben wir jedoch noch mit dem wunderbaren frischen Quellwasser den kleinen Wassertank wieder randvoll gemacht. Zuerst dachte ich das Wetter hält (also keine Gewitter und Regen, wie vorhergesagt) und wir sind mal in Richtung Kepi Creek nach Süden losgefahren. Da hatte es noch null Wind und das Wasser war bis auf die von den fahrenden Schiffen erzeugten leichten Wellen spiegelglatt. Aber schon kurz vor Kepi Creek hat der Wind zugenommen (8kn) und man sah erste Blitze über dem Festland in südwestlicher Richtung. Wir haben uns also umentschieden und sind nicht in Richtung der Cold Water Bay südlich von Fethiye und schon ausserhalb des Golfes gefahren. Das machen wir dann nächstes Jahr in einem Törn bis nach Kekova oder sogar Finike. {{ :blog:2012-10-10:dsc_5202.jpg?300 |}} Wir haben dann den Weg nach Fethiye eingeschlagen und auf der nach Süden freien Strecke von 9 sm dort hinüber haben wir schon etwas Welle (60 bis 80 cm) genau von der Seite bekommen. Das hat einigen Mitseglern schon gereicht. Oh, bin ich gemein ... Der Wind wurde dann auch stärker und wir hatten bis zu 19kn von der Seite. Wir sind also die Stunde schnell unter Motor weitergefahren, wie die meisten anderen Schiffe. Es wurde auch immer schwärzer und hat aus allen Richtungen immer wieder geblitzt und gedonnert. Unterwegs habe ich versucht mit dem Yacht Classic Hotel in Fethiye zu telefonieren, um dort einen Platz am Steg zu reservieren (wir haben ja schon eine Reservierung für morgen, da dann dorthin der Simrad Techniker kommt um den Chartplotter auszutauschen). Aber ich bin immer wieder nur in die Warteschleife gekommen. Auf dem Cahrtplotter habe ich jedoch gesehen (dank AIS), dass die Arishi von unseren Freunden aus Wien auch in Richtung Fethiye unterwegs war, und zwar ca. eine dreiviertel Stunde vor uns. Also habe ich die angefunkt und gefragt, ob sie auch zum Yacht Classic Hotel wollten (das hatten sie uns ja empfohlen, also war es naheliegend). Dem war auch so. Sie hatten sogar eine Reservierung für heute, aber auch schon per Telefon nachgefragt und einen vorerst abschlägigen Bescheid bekommen. Bei dem Wetter wollte einfach keiner weg fahren. Schlussendlich haben sie einen Platz gekriegt, aber wir leider nicht mehr. Wir haben dann etwas daneben geankert in der Fethiye-Bucht. Erst hielt der Anker bei drei Anläufen nicht (auf 10m), dann sind wir nochmal 500 m weiter gefahren und dort hielt er dann (bei 12.5m und 60m Kette). Es hat dann den ganzen Nachmittag immer wieder mal mehr mal weniger geregnet und gewittert (zum Glück nie direkt hier). Wir haben uns aber trotzdem nicht unterkriegen lassen und waren sogar baden. Das Wasser war ja wärmer (ca. 25 bis 26 Grad ab 10 cm unter der Oberfläche; darüber war es wegen des Regens kalt) als die Luft (nur noch 22.5 Grad im Cockpit)! Zwei Segler mit Regenschirm rudernd im Beiboot: {{ :blog:2012-10-10:dsc_5203.jpg?300 |}} Ein paar Sonnenstrahlen schauen durch kurz vor Sonnenuntergang: {{ :blog:2012-10-10:dsc_5204.jpg?300 |}} Leider platzt der rechte senkrechte Reissverschluss des Sprayhood immer auf. Also habe ich den Regenschirm durchgesteckt und innen am Haltegriff festgebunden damit es nicht in den Niedergang tropft: {{ :blog:2012-10-10:dsc_5205.jpg?300 |}} Später haben wir dann noch einen wunderschönen Regenbogen gesehen. Jetzt regnet es auch nicht mehr und das Wasser ist fast spiegelglatt. Man sieht super schön die Spiegelungen der Lichter vom Land auf dem Wasser. Wir haben uns also "Duo di Pasta" gekocht und werden dann morgen ganze 500 m weit zum Yacht Classic Hotel an den Steg fahren. Der Marinero hat uns versprochen, morgen bekommen wir einen Platz. Wenn das Wetter dann immer noch so schlecht ist, gehen wir dann halt ins Hotel-Hamam wie die Arishi-Crew heute. Das haben sie uns zumindest frecher Weise am Funk mitgeteilt ;-) {{ :blog:2012-10-10:dsc_5206.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-10-10:dsc_5207.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-10-10:dsc_5208.jpg?300 |}}