====== Tag 28, 26.7.2013 ====== Yessss!!!! Wir haben einen Liegeplatz in Hvar an der Stadtmole bekommen! Aber von vorne. Es begann im Nebel: {{ :blog:2013-07-26:foto_2.jpg?direct&300 |}} {{ :blog:2013-07-26:foto_1.jpg?direct&300 |}} Als ich um halb 7 aufgewacht bin war alles total im Nebel und das Deck war tropfnass... Gegen halb 8 habe ich nochmal den Supermarkt besucht (wollte eigentlich Wasser kaufen, habe aber nur zwei 6-Liter-Kanister genommen, denn die 1.5l-Flaschen waren alle nicht mehr in Sixpacks) und die Bäckerei nebenan. Da gab es mal endlich richtig annehmbares Brot! Natürlich habe ich zu dem Brot auch noch Croissants und Krapfen gekauft, die sind aber gar nicht so heiss begehrt gewesen. Kurz bevor wir von der Boje ablegen wollten kam dann doch noch der Kassier vom Hafen und hat uns die 170kn abgeknöpft für den Bojenliegeplatz. Aber der von der Stadtverwaltung, der die 20kn Müllgebühr einkassiert war wohl nicht so früh auf. So sind wir also "nur" um 170kn erleichtert um 10:05 aus Vela Luka ausgelaufen. Wir mussten dann relativ früh ausserhalb der Bucht verklappen, da die "Stinkietank" (so nennen ihn Anna und Lara) im achteren Klo der doppelt so hohen Spülbelastung dann doch nicht so gut gewachsen ist. Bis nach Hvar war die Überfahrt eigentlich recht ereignislos. Ganz wenig Wind aber leider ein leichter Schwell aus Westen, so dass es etwas gerollt hat. Nicht allen hat das so gut gefallen. Aber es war ja nicht lang und auch nicht wirklich schlimm. Unterwegs habe ich dann auch noch bei der Nummer vom Hafenamt von Hvar angerufen, die ich aus der iPhone-Segel-Navigationssoftware "Navionics" hatte. Die war tatsächlich korrekt, aber man wollte mir keinen Liegeplatz reservieren: "Wir sind doch keine Marina!" war die Antwort. Als ich dann diskret aber freundlich darauf hingewiesen habe, dass sie doch Ihre Liegeplätze wie eine Marina vermieten, hat man mich zuvorkommend gebeten doch auf Kanal 09 zu funken, wenn ich vor Ort bin. Na, geht doch! Um halb 2 angekommen wurde ich dann per Funk erst mal an die rote Warteboje (eigentlich eher eine massive rote Stahltonne; macht auch schöne rote Streifen am Rumpf!) verwiesen mit dem Kommentar es würde höchstens eine Stunde dauern bis etwas frei wird. Es ging dann sogar schneller. Nach nur 15 min konnten wir wieder von der Boje ablegen und haben einen Platz mit Mooringleine an der Hauptmole von Hvar zugewiesen bekommen. Natürlich war die Angabe der Tiefe an der Mole auf meinen Zuruf hin, dass wir 2.4m am Ruderblatt haben, mal wieder falsch ("more than 4 meters"). Es waren schlussendlich ca. 3m beim Ruderblatt (bei dem Schwell, den es hier manchmal geben kann nicht zu üppig) und hinten an der Badeplattformkante sind es schon nur noch 2.7m und noch etwas näher dann weniger als 2m wegen eines Vorsprungs unter Wasser. Trau keinem! Aber schlussendlich ist sogar der Preis einigermassen annehmbar. Weniger als in den ACI-Marinas. Und evtl. kann man sogar auf Strom und Wasser verzichten. Die anteiligen Kosten dafür sind nämlich überproportional hoch. Also kein Schnäppchen und es gibt ruhigere Liegeplätze. Aber dafür ist man direkt in der wunderschönen Stadt Hvar. Kurz nach 3 sind wir dann alle zusammen in Richtung Hauptplatz gewackelt und haben die 4 sausen lassen. Die haben wirklich unwahrscheinlich gas gegeben und haben sich quer über den Platz gejagt. Man hat so richtig gemerkt wie die Energie raus musste ;-) Eine Eis gab es dann natürlich auch noch und danach ist dann Iris mit den Mädels zum Strand um die Ecke baden gegangen, ich habe die Jungs im Cockpit in der Badewanne planschen lassen und Oma und Opa sind noch etwas gebummelt. Heute Abend essen wir getrennt ;-) Die Jungs haben gerade eine Pizza Margharita von direkt gegenüber ins Cockpit geholt bekommen und gehen gerade ins Bett. Oma und Opa sind mit den Mädels essen gegangen und wenn die zurück kommen, gehen Iris und ich auch aus. Die drei Damen im Partnerlook: {{ :blog:2013-07-26:foto_11.jpg?direct&300 |}}