====== Tag 32, 30.7.2013 ====== Wir sind da geblieben... Die Nacht war nicht all zu erholsam, da es um 22 Uhr angefangen hat rund um uns herum zu Gewittern. Bei uns hat es dann auch mal einen Platzregen gegeben und der Wind ist in Böen auf 22kn gegangen. Aber ansonsten war es ganz ok. Wir haben Glück gehabt, denn so ein Gewitter direkt auf die Nase in einer Bucht kann ziemlich unangenehm werden. Deshalb habe ich auch bis halb 2 gewacht und bin dann Nachts auch immer wieder aufgewacht, wenn der Wind wieder über 14 kn stark wurde. Heute Morgen war dann die Frage ob wir bleiben oder in eine Marina (zurück in Richtung Trogir wäre die Agana Marina im Ort "Marina" und weiter nach Nordwesten wäre die Marina Frapa in Rogoznica) fahren für die heutige Nacht. Es sind Winde bis zu 24kn angesagt allerdings aus NE, und das passt ja bei unserem Ankerliegeplatz ganz gut. Irgendwie hatte ich keinen Bock schon wieder annähernd 100 € auszugeben für eine Marinaübernachtung und die Bucht hier ist echt nett. Unser Anker hält gut und wir haben uns dann doch entschlossen hier zu bleiben. Von Hanse haben wir ja auch noch nicht gehört, ob wir für den Duschtürenaustausch wieder zurück nach Kastela (zwischen Trogir und Split) müssen, also bringt es auch nichts weiter zu fahren. Wir haben es ja auch zum Glück nicht eilig. //Anna hat nochmal ein Foto gemacht mit der Spiegelreflexkamera// {{ :blog:2013-07-30:dsc_6051_kl.jpg?direct&300 |}} //Die "Reedersgattin" (Zitat von Freunden aus Wien vom letzten Jahr) geniesst es ihr Buch endlich fertig lesen zu dürfen:// {{ :blog:2013-07-30:dsc_6059_kl.jpg?direct&300 |}} Ich habe also ein paar "maintenance"-Aufgaben erledigt: Den Cockpittisch einölen (das Teakholz ist duch die ganzen speiseöligen Unfälle ziemlich fleckig), die als Joystickschutz angebrachte Maststfe von Franz wieder neu montiert und sonst noch einige Kleinigkeiten. Dann haben wir nach dem Mittagessen noch umgeparkt (also ca. 50m weiter draussen und mehr am Nordufer geankert, damit wir bei der Drehung von West auf NE genügend Abstand zum Südlichen Ufer haben) und etwas mehr Kette gegeben. Dann habe ich noch die Reitgewichte mit der neu gekauften Rolle (eigentlich eine Ankerrolle für deutlich kleinere Schiffe) an der Kette herab runtergelassen. Und jetzt passt das wunderbar. //Die Jungs haben Bootfahren in ihrer Faltbadewanne geübt. Später sind sie dann doch glatt "gekentert" und Luca ist mit dem Kopf am Kühlschrank gelandet. War aber nicht soo schlimm...// {{ :blog:2013-07-30:dsc_6057_kl.jpg?direct&300 |}} Nachdem ich dann das Dinghi klar gemacht hatte (war etwas schwieriger bei der Schaukelei und über 18 kn Wind) sind wir dann alle rüber an den Strand gefahren und waren dort eineinhalb Stunden. Sehr nett, denn vor dem Grobkiesstrand ist wunderschöner, extrem feiner Sand. Und einer der Ferienhausbesitzer hat sich wohl die Mühe gemacht an der einen Seite des Strandes den Kies auch ausserhalb des Wassers auf die Seite zu räumen... Kurz bevor wir wieder an Bord waren, hat der Wind dann von W auf NNW gedreht (teilweise sogar aus N) und wir haben jetzt die Welle mal wieder genau von der Seite. Es schaukelt aber nicht ganz so schlimm wie vor eineinhalb Wochen in der Bucht am Südöstende von Korcula (fleissige Leser erinnern sich ;-)). Also war wieder Papa-Kochtag und ich habe Linguine Carbonara mit ein wenig von dem Bauchspeck aus Griechenland gemacht. Die Kinder haben richtig reingehauen. //Die Mädels mal wieder beim Malen ...// {{ :blog:2013-07-30:dsc_6058_kl.jpg?direct&300 |}} Jetzt lassen die Wellen langsam nach, der Wind ist auch nur noch um die 13kn stark und die Sonne scheint wunderbar über die Landzunge auf tonttu. Sehr schön. Jetzt bin ich mal gespannt wie die Nacht wird ...