====== Tag 88 (28.7.2012) ====== Wieder mal ein heisser Tag, aber da sage ich ja nichts neues. Bitte um Entschuldigung bei allen daheim gebliebenen, falls das Wetter in Muenchen nicht so besonders ist ... ;-) Ich habe heute die letzten paar Kartons albanische H-Milch (die uebrigens von einer Meggle-Tochter produziert wird und lustiger Weise so aehnlich wir "Kuhmist" heisst) aus der Segellast nach hinten geholt. Wow, das war auch schon wieder einige Wochen her ... {{ :blog:2012-07-28:img_1893.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-07-28:img_1894.jpg?300 |}} Wir haben nach dem Fruehstueck in der Bucht von Poliomylou noch etwas Wasserskifahren geuebt (mit dem grossen Schwimmbrett hinter dem Dinghi) und sind dann kurz vor Mittag losgefahren. Leider kein Wind, also erst mal unter Motor. Diesmal die suedliche Kueste des ambrakischen Golfs entlang. Sehr pittoresk, immer wieder mit Feldern und Olivenhainen dazwischen. {{ :blog:2012-07-28:img_1895.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-07-28:img_1896.jpg?300 |}} Unser Ziel war das Oertchen Vonitsa, schon wieder kurz vor dem Ausgang vom ambrakischen Golf. Die Frage war nur, ob wir einen Liegeplatz an der einen kleinen Mole finden, an der das Wasser fuer uns tief genug ist. Die Plaetze an der Stadtpier sind naemlich definitiv zu flach. Wir haben kurz vor Vonitsa noch bei knapp 5 kn Wind das Vorsegel rausgezogen und den Motor ausgeschaltet, damit wir nicht zu schnell dort sind, denn wir waren gerade noch beim Mittagessen ;-) Wir hatten aber Glueck und den alleraeussersten Platz an der Mole erwischt. Ein netter Nachbar aus England hat uns die Heckleinen angenommen, denn wir mussten mit dem Buganker anlegen, da es keine Moorings gibt. Sonst haette ich ja Iris rueber gejagt an die Mole zum Leinen fangen. So konnten wir aber auf jeden Fall erst mal gehoerig Abstand zur Mole halten, da ich mir ja auch nicht ganz sicher war, wie tief es direkt vor der Mauer ist. Unser 2.4m tiefes Ruderblatt ist halt doch immer etwas problematisch... Wir haben also erst mal in deutlich mehr als Gangway-Abstand festgemacht und mit dem Lot die Tiefe gemessen: Direkt hinter der runtegeklappten Badeplattform waren es 2.6m und am hinteren Ende vom Rumpf waren es 2.9m. Wir haben also noch ein klein wenig nach achtern (= hinten am Schiff) verholt (= gezogen) damit die Gangway rueber passt. Trotzdem habe ich zur Sicherheit danach noch einen kurzen Tauchgang gemacht und wieder die fuer mich zufriedenstellende Tiefe von etwas mehr als meinem Unterschenkel (also Fuss flach auf dem Grund und dann ueber dem abgewinkelten Knie noch eine Handbreit Luft - bzw. Wasser - bis zur Unterkante vom Ruderblatt; das werde ich jetzt wohl als das "Rosasche Mindestwassertiefemerkmal" definieren) festgestellt. {{ :blog:2012-07-28:img_1899.jpg?300 |}} Danach sind wir dann mit den beiden Buggies und den beiden Rollern in die "Stadt" gepilgert und haben einen gut sortierten Supermarkt, einen Briefkasten und ein Cafe mit Eis und Hollywoodschaukel fuer die Maedels gefunden. Gegenueber lag an der Stadtpier ein Wharram-Kat mit Zulassung aus Passau. Die Crew haben wir aber leider nicht gesehen. {{ :blog:2012-07-28:img_1901.jpg?300 |}} Zurueck an Bord wollten wir noch den Minidrachen steigen lassen, den ich mit den Maedels im Fruehjahr im dt. Museum gekauft habe. Aber leider hat genau in dem Moment die Nachmittagsbrise aufgehoert. Jetzt vergnuegen sich die Jungs in der Badewanne im Cockpit und die Maedels keschern wie die wilden von der Mole aus. {{ :blog:2012-07-28:dsc_4407.jpg?300 |}} {{ :blog:2012-07-28:dsc_4408.jpg?300 |}} Heute schreibe ich mal vor dem Abendessen, wie Ihr vielleicht schon gemerkt habt... Sollte es nachher noch ein tolles, berichtenswertes Ereignis geben, werde ich das morgen nachtragen ;-)