Sturmpech

Nachdem wir aus der Marina draußen waren gaben wir auch schon mehr gas wie sonst damit wir auch noch rechtzeitig ankommen.

Je mehr wir uns Grado näherten desto mehr Quallen konnten wir entdecken. Nicht viel tiefer als in Caorle fuhren wir durch die Einfahrt und legten in der gerade groß genügenden Box an den Dalben an.

Am besten war die kalte Dusche zehn Meter weiter am Steg 😉

Wir haben beschlossen mit dem Dingi in den Ort zu fahren, blöderweise setzte genau dann ein Gewitter an, war aber nicht schlimm. Wir haben nur Regen abbekommen.

Als wir dann Einkaufen waren und noch ein Eis gegessen haben war es wieder schön und natürlich beim zurück fahren ohne Mama und Lara und vielen Litern Wasser hat es wieder angefangen.

Am Abend

Gerade genißen wir den Abend mit Ofengemüse und dem schreiben dieses Blog. Tschüss und schönen Abend noch.

Luca

Tonttu kann auch seicht!

Wir sind heute gegen 9:00 Uhr in Venedig losgefahren und haben uns auf dem Weg nach Caorle gemacht.

Good Bye Venice
Ausfahrt Porto Lido

Zuerst konnten wir als wir aus der Ausfahrt raus waren auch ein wenig Segeln und der Kurs hat sogar fast gestimmt. Später hat der Wind dann leider gedreht, so dass wir ankreuzen mussten und danach hat er auch nachgelassen. Ungefähr auf der Höhe von Jesolo Pineta, wo wir unser altes Hotel gesehen haben.

Das zweite Haus rechts vom Turm

Manchmal war es ein richtiger Spießrutenlauf zwischen den Fischernetzen. Ausserdem gab es auch immer wieder mal Sperrtonnen wegen Fischzuchten. Den Anglern auf dem Meer sind wir freundlicher Weise auch ausgewichen. Die konnten, da es ja lange seicht ist, auch weit draußen ankern.

Gegen 2:30 Uhr waren wir dann vor der Einfahrt Santa Margarita zum Hafen von Caorle. Ab dann wurde es spannend. Denn viel später hätten wir nicht kommen dürfen, weil dann Ebbe gewesen wäre und die Einfahrt sowie der Kanal danach sind nur auf 3 m ausgebaggert.

Tatsächlich haben wir dann einmal auch nur 1,9m Wassertiefe mit dem Echolot gemessen. Im Hafen war dann auch nicht allzu viel Platz. Aber wir haben es geschafft uns rückwärts durch die Dalben zu zwängen.

Iris ist dann mit den Kindern zum Strand gegangen. Ich hab noch etwas gewartet und dann gleich die Hafengebühren bezahlt und bin hinterher zum Strand. Auf dem Weg zurück haben wir dann noch leckere Piadine gegessen und in der Marina gemütlich geduscht.

Morgen früh wird es auch wieder spannend, denn dann müssen wir eigentlich etwas zu früh wegfahren, kurz nachdem die Ebbe durch ist, da wir rechtzeitig in Grado ankommen müssen, um dort auch wieder bei Flut einzulaufen.

Ausflug in die Lagune

Wir sind um 11 Uhr mit dem Vaporetto zu „Brussa is Boat“ – einem Bootsverleih in der Nähe des Bahnhofs – und haben einen Holzkahn ausgeliehen mit 15PS Aussenborder. Zum Glück hatte dieser auch ein Sonnensegel.

Mit dem Boot sind wir raus in die Lagune gefahren. Zuerst zur Insel Burano. Aber dort haben wir uns dann entschlossen doch zuerst nach Torcello zum Kloster zu fahren. In Torcello angekommen sind wir in eine Bar gegangen um was zu trinken. So bekamen wir einen legalen Liegeplatz 😁

Danach sind wir dann in die Kirche und haben sie angeschaut. Beim rausfahren von Torcello hatten wir wieder das Problem mit dem engen Kanal.

Wir sind dann noch durch die Kanäle von Burano gefahren und haben die bunten Häuser betrachtet. Aber wir hatten Pech und mussten an einer Sackgasse wenden, wobei aber der Kanal sehr eng war.

Dann mussten wir aber zurück zum Bootsverleih. Für den Rückweg sind wir an der Insel San Erasmo entlang gefahren.


Nach der Bootsübergabe war dann aber das Vaporettoticket abgelaufen und wir mussten durch ganz Venedig laufen, bis zum Restaurant im Viertel “Castello“ bei St. Elena, wo wir dann auch gegessen haben (es war sehr lecker).

Nach dem Essen mussten wir dann aber bis 21:00 Uhr warten bis wir dann von unser Marina gegenüber des Kanals abgeholt wurden (da um diese Zeit kein Vaporetto mehr in Certosa hält). Wir wurden sogar bis zu unserm Steg gebracht. An Bord war uns allen aber so heiß das wir alle kühl geduscht haben.

Gute nacht 😉

LG Luis

Besuch auf Murano und Erinnerung an besondere Momente

Heute (Mittwoch der 24.8.) sind wir nach dem aufstehen und duschen mit dem Vaporetto von Certosa nach Murano gefahren.

Dort haben wir uns in einer kleinen Bar Cornetti und Kaffee zum Frühstück besorgt und sind dann in das Glasbläsermuseum gegangen. Tolle Ausstellungsstücke und auch gute Videos, die die Handwerkskunst erklären.

Als Nächstes ging es dann in die Fabrik und Showroom von Yalos Casa und wir haben mal wieder ein paar Kleinigkeiten gekauft. 😁

Leider waren an der Vaporettohaltestelle für Burano wahnsinnig viele Leute, so dass wir diesen Ausflug für heute sein haben lassen. Stattdessen haben wir noch ein paar Crostini zu Mittag gegessen und in einem Supermarkt eingekauft und sind dann wieder zurück nach Certosa gefahren. Dort habe ich dann um einen Tag verlängert, so dass wir morgen nochmal einen ganzen Tag haben. Dafür habe ich uns am Nachmittag ein Boot bei Brussia is Boat gemietet. Wir fahren dann eben selber nach Burano 🤣

Zum Abendessen sind wir dann in Richtung Zattere aufgebrochen zur Antica Locanda Montin. Auf dem Weg dorthin haben wir jedoch kurz auf San Giorgio gestoppt und in Erinnerungen geschwelgt.


Das Essen in der Antica Locanda Montin war wieder mal hervorragend.


Nachdem wir für die Rückfahrt mit dem Vaporetto zu spät war sind wir nur bis St. Elena gefahren und haben uns von dem Shuttleservice der Marina abholen lassen. Auch das war wieder ein kleines Highlight, da wir unerwarteter Weise von einem Taxi Bot abgeholt wurden, nicht von einem schnöden Marinadingi.

Die ersten Tage in Venedig

Tag 1 (22.08.22):

Endlich in Venedig angekommen, haben wir mit tonttu ersteinmal eine Ehrenrunde vor dem Markusplatz gedreht und sind dann an unserem Liegeplatz in der Marina Vento di Venecia gefahren.
Da wir in Italien noch einklarieren mussten, sind wir gegen Mittag mit dem Vaporetto zur Piazzale Roma gefahren.
Als Tonttu und alle Crewmitglieder offiziell einklariert waren, ging es in die Stadt. Nachdem es für alle ein Gelato gab, sind wir unter der Rialtobrücke und über den Canale Grande gefahren, um uns einen ersten Eindruck von Venedig zu holen.

Die Rialtobrücke

Nach dem wir kur durch die kleinen Gassen geschlendert sind, sind wir an einer kleinen Bar gelandet, von der man den gegenüberliegenden Gondelbauern bei der Arbeit zuschauen konnte.

Gondelbauer bei der Arbeit

Tag 2 (23.08.22):

Nach einem kleinen Sandwich-Snack zum Mittag, ging es heute zur Basilika San Marco.

Da wir im Voraus schon Tickets gesorgt hatten, konnten wir an der langen Schlange vorbei und relativ schnell, in diese ganz besondere Kirche reingehen.



Danach, haben wir auf dem Markusplatz im Caffe Florian an der Bar einen Caffe und Limonade getrunken, und sind dann weiter zum Palazzo del Bovolo.

Um auch einmal Gondel gefahren zu sein, sind wir zu einer kleinen Gondola Station, um für 2€ einmal über den Canale Grande zu fahren.

Da alle Restaurants im St. Elena Viertel, wo wir eigentlich zu Abend essen wollten, keinen Platz mehr für uns hatten, habe wir uns auf Tonttu noch ein schnelles Abendessen gekocht und sind erschöpft ins Bett gefallen.

LG
Lara

Angekommen in Venedig!

Nach einer sehr ereignislosen Nachtfahrt (leider mangels Wind unter Motor; und mit nur 1500 Umdrehungen, damit wir nicht zu früh da sind) sind wir heute Morgen um 09:00 an der Durchfahrt „Lido“ von Venedig angekommen und in die Lagune rein gefahren.

Die Ansteuerungstonne
Einfahrt “Lido“

Nach einer ausführlichen Ehrenrunde vor dem Markusplatz und einmal komplett bis zum Ende des Canale Giudecca und zurück haben wir dann in der Marina Vento di Venezia angelegt (etwas seichte Anfahrt aber sonst wunderschön).

Und in Guter Gesellschaft sind wir auch noch

Mehr heute Abend! Jetzt gehen wir erst mal in die Stadt (einklarieren muss ich nämlich auch noch).

Vorbereitung zur Überfahrt nach Venedig

Heute verbringen wir den ganzen Tag vor Anker im Hafen von Pula.

Wir haben etwas ausgeschlafen und dann den Generator angemacht, damit Chefin ihre Haare mit Warmwasser waschen kann und wir den Toast – der abläuft – toasten können mit der Mikrowelle.

Den Rest des Vormittags habe ich (Mark) damit verbracht die neue Edelstahlplatte als Basis für die Badeleiter vorzubereiten und zu montieren.

Jetzt werden wir in die Stadt fahren und uns die Tunnelanlagen anschauen die in den Weltkrieg entstanden sind unterhalb des Hügels von Pula.


Wir werden im Ort auch Mittagessen. Wahrscheinlich an dem kleinen Platz auf dem das „Burger Festival Pula“ stattfindet. 😊

Leider ist weder das Burger Festival noch unsere gute Burgerbar vom letzte Jahr offen. Ist halt Sonntag Mittag 🙁

tonttu, drittes Schiff von links

Danach müssen wir noch ein paar Sachen einkaufen. Unter anderem Zutaten für Fajitas für das Abendessen zum Beginn unsere Nachtfahrt.

Schöner Regenbogen zum Abschied

Gegen 20:00 Uhr abends werden wir ausklarieren an der Zollmole und uns dann auf den Weg nach Venedig machen. Wahrscheinlich sehr viel unter Motor, da ganz wenig Wind angesagt ist. Ab kurz nach eins haben wir dann auch Mondlicht. Weiter berichten werden wir dann morgen wenn wir in Venedig angekommen sind gute Nacht Euch.

Letzter Stopp vor Venedig!

Nachdem wir in Unije noch baden waren sind wir richtung Pula gestartet. Schon nach wenigen Minuten holten wir die Seekarten und haben richtig navigiert.

Während ich (Luca) am Steuer stand teilten Luis und Lara mir immer wieder den neuen Kurs mit. Dank ihnen sind wir nirgendwo gegen gefahren.

Aber ab der hälfte des Kvarners verräumten wir die Karten auch schon wieder nach unten. Dann ca. 20 min später setzten wir die Segel und genossen es bei 13kn Wind. Etwas Glück hatten wir auch da wir dem Gewitter in der Nähe von Rijeka nur beobachten und nicht miterleben mussten.

Blitz!!!

Endlich in Pula angekommen suchten wir uns einen schönen Ankerplatz. Aber ich muss jetzt leider aufhören , da wir jetzt essen gehen werden.

Wir ankern vor der Stadt
Exklusive Nachbarschaft: die Lady S; zu chartern für schlappe 1,47 Mio € pro Woche (zuzüglich Spesen)

Schönen Abend noch an euch!

Luca

Downwind Richtung Unije

Als wir heute Morgen aufgewacht sind war es sehr windig. Wir sind dann gegen 8:30 los gefahren, nur mit der Fock (Vorsegel) vor dem Wind. Unser heutiges Ziel war Unije.

Während der Fahrt war es sehr wellig und Mama ist ein bisschen Seekrank geworden. Wobei es auch sehr windig war (bis zu 29 kn, in Böen bis zu 36 kn).


sailing action

Wir haben dann in Susak geankert, zum Mittagessen. Dort wurden wir dann auch nach 10 Minuten weggeschickt.

Normal gibt es die Käfer als Tretboote, aber dieses hier hatte einen Aussenborder

Wir sind dann weiter nach Unije aber nur noch mit dem Motor. Dort angekommen wollten wir in der einen Bucht Ankern diese aber war zu schmal und zu tief und deshalb sind wir in der Bucht daneben an die Boje gegangen.

LG Luis 

Los gehts!

Heute Morgen sind wir nach einem kurzen Gang zum Markt um frisches Gemüse zu holen um ca. 10:00h nun endlich losgesegelt. Ich (Lara) durfte ablegen.

Unser erster Stop war gegen 11:40h in Sukosan, um den Tank und alle Reservekanister aufzufüllen. Zum abkühlen haben alle noch ein Eis bekommen.

Danach haben wir unter Segel Kurs auf unser heutiges Tagesziel Zapuntel auf Molat genommen. Bei durchschnittlich 15kn Wind und Böen von bis zu 26kn kamen wir gut voran. Nach drei Segelstunden hat der Wind dann doch nachgelassen und wir mussten die letzte Stunde motoren.

In Zapuntel angekommen war die kleine Mole schon belegt. Der einzige freie Platz, war der, an dem Morgen früh um 06:00h die Fähre ankommt. Da der Wetterbericht aber für Morgen früh/Vormittag starken Wind und teilweise Gewitter ankündigt, wollten wir nicht (wie wir es schon mal gemacht haben), für diese halbe Stunde der Fähre ihren Platz lassen und wenn sie weg ist wieder anlegen. Da auch vor der Mole schon alle Bojen belegt waren, liegen wir nun schlussendlich gegenüber in Uv. Mljake (an der Südspitze von Ist) an einer Boje.

Nach der ersten Schwimmsession gab es zum Abendessen Tortelini.

Unsere beiden “Bootsmänner“ bei der Lagebesprechung
Pirouetten springen vom Bug
Tortellini schmecken nochmal besser mit Pfeffer aus der personalisierten Pfeffermühle


Jetzt sitzen wir im Cockpit, schreiben Blog und genießen den Abend.

Genießt auch ihr euren Abend 😉

Wir freuen uns schon ganz doll auf Venedig, und werden euch natürlich auch weiter berichten, wie es uns ergeht.

LG

Lara