Nach einer wunderbar ruhigen Nacht vor dem Strand von Vrgada an der Boje habe ich uns den restlichen Toast in der Mikrowelle (mit der Grullfunktion) getoastet und Spiegeleier mit Schinken gemacht.
Danach waren wir noch ein wenig schwimmen und sind dann gegen halb 11 losgefahren nach Biograd.
Die nächsten gut zwei Stunden waren wir dann damit beschäftigt die Segelpersennige aufzuziehen, Dingi und SUP zu waschen und das SUP einzupacken sowie unsere Sachen zu packen.
Ein kurzes Restemittagessen war auch noch drin und dann sind wir – nachdem wir unsere Sachen ins Auto gepackt haben – nochmal mit tonttu rausgefahren hinter die gegenüber liegenden Inseln zum letzten Mal baden.
Letztes Mal die Badeleiter raus!
Um halb sechs haben wir dann den Anker wieder hoch gezogen und sind gegenüber nach Sveti Filip i Jakov an die Mole gefahren um dort um zum Abend essen zugehen. Ein Eis gab es natürlich auch noch vorher.
Heute morgen wurde ich durch unsere ausgiebig duschenden Nachbarn geweckt.
Auf dem Nachbarsegelboot waren 6 ältere Israelies (drei Ehepaare), die ab 06:45 ihrem Körperpflegedrang gefrönt haben. Und damit dann alle 5-10 min wieder die Durschpumpe angestellt haben, die genau neben unserem Cockpit – in dem ich ja geschlafen habe – das Wasser stossweise nach aussen gefördert hat.
Gegen halb 9 haben wir dann gefrühstückt und mit Markus einen Kaffee getrunken. Die Jungs sind dann mit den Zwillingen schnorcheln gegangen und ich habe ein Telefonat geführt. Ein relaxter Morgen also.
Nach ein paar weiteren Runden schwimmen und Gesprächen mit den Geigers sind wir dann kurz nach 12 losgefahren in Richtung Vrgada.
Nach der Durchfahrt zwischen Katina und Dugi Otok haben wir dann recht bald den Code0 gesetzt und sind zwei Stunden lang in Richtung Vrgada gesegelt. Bei 11 bis 13 kn Wind und 4,8-6kn Fahrt. Wunderbar!
Die letzten 45min ist dann meine Crew alleine motort, da ich noch ein Meeting hatte.
Jetzt sitzen wir in Vrgada an der Cocktailbar am Strand und genießen eine Runde Cocktails bzw. ein Eis. Das hat jetzt schon fast Tradition, dass wir den letzten Abend unterwegs hier verbringen.
Heute Morgen haben wir noch ein paar Kleinigkeiten im Studenac gegenüber gekauft und haben noch gefrühstückt. Dann haben wir aber abgelegt und haben dann weiter draußen noch Delfine gesehen.
Wir sind dann weiter bis zur Konoba Mare auf der Insel Katina (zwischen Dugi Otok und Kornat) gefahren. Aber kurz vor der Durchfahrt zur Bucht in der die Konoba liegt ist uns der Markus mit Kilian und Quirin auf dem Jetski entgegen gekommen und sind dann bei uns an Bord gegangen.
Endlich bei der Konoba angekommen haben wir erst mal Kaffe und Kuchen genossen. Zur Abkühlung sind wir dann mit dem Dinghi und dem Jetski raus gefahren.
Wir sind dann mit Wakebord und noch einem andern Bord hinterm Jetski hergefahren (es war sehr cool).
Wir haben dann auch noch Boule gespielt und sind danach alle gemeinsam essen gegangen.
Nach dem Essen sind wir Kinder dann aufs Motorboot und haben Lego gebaut, die Erwachsenen sind auf tonttu und haben Alkohol getrunken.
Eigentlich begann der heutige Tag wie jeder andere: aufstehen, frühstücken. Doch da kommt schon das erste Highlight des Tages. Zum Frühstück gab es Apfeltaschen vom kleinen, einheimischen Bäckerboot. Nach dem Frühstück und einer kurzen Baderunde haben sich Papa und die Jungs daran gemacht das Genakerfall, wo eine vom letzten Jahr bereits geflickte Stelle wieder kaputt gegeangen war, heraus zu ziehen um das alte Grossfall als Ersatz wieder einzufädeln.
Nachdem alle Arbeiten soweit erledigt waren, sind wir aufgebrochen in Richtung Zverinac.
Dieser Hügel wurde von Anna “Hildegard“ genannt.
Nach ca.4h fahrt haben wir kurz vor der Mole noch Delphine gesehen.
Als wir dann – wie schon gesagt – angelegt hatten, sind wir drei Kleinen zum baden, und Abstand von Ruder zum Grund checken, ins Wasser gehüpft.
Einer der zwei hier ankommenden Fähren mit offener Bugklape zum ein- und ausladen der Autos
Zum Abschluss des heutigen Tages sind wir dann noch im einzigsten, aber super guten, Restaurant in Zverinac essen gegangen.
Euch allen auch noch einen schönen Abend.
Wir beobachten vom Restaurant aus den Sonnenuntergang
Mit etwas Verspätung hier nun der Tonttu Blog von gestern. ; )
Wenn ich ehrlich bin, fängt mein Blogeintrag eigentlich wieder damit an, dass ich den halben Tag verschlafen habe… Naja man muss seine Ferien halt genießen, richtig?
Morgens um halb 8 entlang der Istrischen Küste südlich von Pula
Jedenfalls bin ich damit aufgewacht, dass ich quer durch meine ganze Koje gerollt bin. Da ich also eh schon wach war, und dem Schaukeln nach zu urteilen so schnell auch eher nicht mehr einschlafen würde, bin ich also aufgestanden.
Wir befanden uns am Anfang unsere spannenden Kavarnerüberfahrt. Unter Segel.
Mama würde wahrscheinlich schreiben, dass es viel zu wellig und windig war. Ich schreibe, dass einfach mega Segelwetter war, dass perfekt ausgenutzt wurde. 😉
Das i-Tüpferlchen war natürlich aber unser Bord-DJ!
Unterwegs haben wir dann auch noch die Royal Clipper gesehen
An die Boje gegangen sind wir dann im Kanal zwischen Sv. Peter und Sv. Ilovic.
Zum Abendessen gab es dann, nach einer kurzen Einkaufstour von den drei Kleinen und Papa, Vegetarische Nachos mit Chili Sin Carne. Sehr köstlich!
Als der Mond dann aufging, fand sich dann eine kleine Runde, bestehend aus Papa, Luis, Luca und mir, zum Poker spielen ein. Im Verlauf des Spiels wurde ich dann von Lara abgelöst und auch Papa ging dann.
Ich schnappte mir dann einen Schlafsack und ein paar Polster um unter dem Himmelszelt zu schlafen. Es war eine Wolken freie Nacht, die auch einige Sternschnuppen parat hielt.
Obwohl wir gestern Abend ins Bett gerollt sind ging der Morgen ganz gut los. Nur wie gewöhnlich hat Anna mal wieder nur den halben Tag genossen ;-).
Nachdem Papa Arbeiten musste sind wir also ohne der pennenden Anna zum Strand in Poreč gelaufen bzw. gepaddelt, denn Luis und ich sind mit dem SUP hingepaddelt. Nach langem Baden der Kinder hat sich die Mama schlussendlich auch getraut ein paar Bahnen zu Schwimmen.
Dann sind wir zum Supermarkt und haben noch ein paar wichtige Sachen gekauft.
Nach dem Ablegen durch Luis nahmen wir Kurs auf Rovinj wo wir schlussendlich nur vom Boot den Ort anschauten. Danach fuhren wir weiter nach Pula.
Glück hatten wir auch, denn es machte Spaß den Wind mit beiden Segeln zu genießen. Als wir dann in Pula ankerten entspannten wir uns und kochten Carbonara.
Zwischendurch 8kn Fahrt bei 18kn WindIrgendwann war Anna dann auch wach 🤣
Es ist auch sehr schön über den Tag zu schreiben mit leuchtenden Kränen im Hintergrund.
Heute hatte Mama Geburtstag. Die Lara hat sogar einen Kuchen für die Mama (nicht)gebacken. Und wir haben alle unsere Geschenke der Mama gegeben.
Gegen 9:00 Uhr sind wir dann aber in die Bucht daneben gefahren weil es in Novigrad etwas sehr wellig wurde.
Dann sind wir aber weiter gefahren nach Poreč gefahren und haben den zweiten Kuchen gebacken. Als wir dann in Poreč waren mussten wir mal wieder an einen Platz der fast zu flach war.
Luca und ich sind dann erst mal an den Strand baden gegangen. Und die andern sind dann später auch baden gegangen. Um kurz vor 17:00 sind wir dann alle duschen gegangen. Wir sind dann alle in den Ort gegangen und haben uns die Ausstellung von Banksy angeschaut.
Weil wir noch bisschen was brauchten sind wir dann einkaufen gegangen. Als wir dann an einer Bank am Platz am Meer saßen haben wir ein Schiff von Jojo gesehen und der Papa hat dann bei denen vorbei geschaut.
Dann war es aber auch endlich 19:00 und wir konnten zum Restaurant gehen. Das Restaurant war auf einem Turm und wir haben sehr, sehr gut gegessen und jetzt sitzen wir im Cokpit und genießen den Abend mit Mücken 😉.
Nach einer ruhigen und weitgehend mückenlosen Nacht vor Portorosz sind wir nach Piran gefahren um dort auszuklarieren.
Piran von der Zollpier aus
Danach war es auch nur ein Katzensprung bis mach Umag in Kroatien uum dort einzuklarieren. Bei den Kroaten war es wie üblich deutlich umständlicher.
Flaggenwechsel
Von Umag bis Novigrad konnten wir dann bei 8-9kn Wind wunderbar segeln. Im Hafenbecken von Novigrad haben wir eine Boje bekommen und sind erst noch ein wenig baden gegangen.
Gegen 17:15 wollten wir dann mit dem Dingi in den Ort fahren. Leider habe ich jedoch zu schnell den Vorwärtsgang eingekuppelt und der Scherstift ist dabei gebrochen. Dummerweise habe ich die vorbereiteten Ersatzscherstifte nicht gefunden. Also musste ich kurzerhand aus einer Edelstahlschraube mit der Flex einen Notfall-Ersatz-Scherstift basteln. Nicht ideal – denn der schert nicht ab, bei Grundberührung – aber zumindest konnten wir dann wieder fahren.
Im Ort haben wir uns ein Eis gegönnt und waren dann noch einkaufen. Da Flut war, war das auf die Kaimauer hochsteigen und wieder ins Dingi kommen eine richtige Herausforderung!
Zum Abendessen wieder an Bord gab es dann ein Risotto und danach noch Cocktails von Luca 😁
Total umtrainiert durch die Ostsee hätte ich jetzt fast :„Moin“, geschrieben, aber es heißt natürlich:„ Servus!“.
Also mein erster Blogeintrag über einen Tag den ich eventuell halb verschlafen habe. Trotzdem war ich, wie fast alle Mitglieder dieser Familie, heute auch schon mitten in der Nacht einmal wach. Liebe Grüße an die Mücken, die Alle zerstochen haben und ich um drei Uhr nachts ein halbe Stunde lang gejagt habe (es waren bestimmt über 20), gehen raus!
Naja, jedenfalls ging der Tag für mich erst um 11:30 Uhr weiter mit meinem wundervollem Nutella-Bananen Frühstück. Zu dem Zeitpunkt hatten wir auch schon abgelegt und ich sah nur noch Triest in der Ferne langsam verschwinden.
Angekommen in Slowenien sind wir um die Halbinsel von Piran gefahren und haben dann in Portorosz, während eines kurzen und leckern Mittagessens, gewartet um Tanken zu dürfen.
Piran
Nach einem schnellen Eis für alle, sind wir dann ein paar hundert Meter neben dem Hafen vor Anker gegangen.
Zügig sind wir dann alle ins Wasser gehüpft und mir ist aufgefallen das dies ja mein erstes Mal Schwimmen in der Adria dieses Jahr ist. Und Papa hat sich gefreut ein Jojo-Schiff beim üben zu sehen.
Vineux Jojo
Nach 15 Runden ums Boot Schwimmen mit meiner Schwester (450m), sind wir vier kleinen dann zum Stand-Up-Paddle-Board-Wrestling übergegangen aus der natürlich vier Gewinner hervorgingen.
So gegen vier Uhr sind dann drei, nicht gerade kleine Quallen vorbei getrieben, und der Crew stellte sich die Frage, wie ein Qualle ohne Herz und Hirn denn so funktioniert. Nach einer ausführlichen Antwort Mr. Googles, sind die drei Jüngsten der Besatzung dann an Land gepaddlet.
Zum Abendessen gab es dann Gnocci mit Gemüse.
Anschließend folgte noch ein Nachtschwimmen (Lara, Luca und Luis waren drin) bei dem ständig die Angst herrscht, Bekanntschaft mit einer Qualle zu machen.
Nachdem ich (Lara) heute Morgen zum Frühstück frische Cornettos aus der Marina-Bar geholt habe und die Jungs noch eine Runde mit dem SUP gedreht haben, sind wir gegen 11:15 Uhr auf den Weg nach Triest aufgebrochen.
Kurz vor der Harfeneinfahrt sind wir nicht nur an drei Regatten und unzähligen Frachtschiffen vorbei gefahren, sonder auch an einer der größten Segeljachten der Welt: die „A“.
Unser Liegeplatz für diese Nacht, ist direkt gegenüber von der Bar.
In der Stadt haben alle noch ein Eis bekommen.
Dann haben wir uns auf den Weg zum Bahnhof gemacht, um Anna, die mit dem Flixbus aus Gräfelfing gekommen ist, zu empfangen.
Willkommen Anna!
Zum Abendessen gab es glutenfreie/normale Pizza und als Abschluss von Annas erstem Abend mit uns noch einen Coctail auf der Rooftop-Bar von gegenüber