Ein Sommer mit "tonttu"

18.5.2016, einmal an den Klippen entlang und zurück

Heute hatten wir einen wunderbar sonnigen Tag.

Wir sind entspannt an der Mole von Sali aufgewacht und haben erst mal wunderbar gefrühstückt. Um die Eiersituation etwas zu verbessern haben wir erst mal 14 Eier hart gekocht. Die ersten 5 gingen zum Frühstück weg und der Rest wurde Mittags verputzt.

Die Crew ist dann zum Baden und shoppen gegangen und ich hatte währenddessen die wunderbare Aufgabe das achtere Klo zu reparieren. Leider war das Ritzel zerbrochen, welches den Keilriemen am Motor antreibt. Ich habe es mit Sekundenkleber geklebt und hoffe jetzt, dass es die nächsten 10 Tage durchhält…

Gegen 10:30 haben wir dann abgelegt und sind unten um Dugi Otok herum gefahren (unter Motor) und haben uns auf der Westseite vom Salzsee die Klippen angesehen. Wir waren ziemlich nah dran…

Danach sind wir wieder zurück um die Südwestspitze von Dugi Otok und haben uns eine der von Dieter bereits reservierten Bojen in der Uvala Mir in der Telascica-Bucht genommen.

Leider war die zu nah an der von Maxs Boot und so haben wir kurzerhand mit Mini-tonttu das grosse tonttu rüber zu einer benachbarten Boje gezogen. Ging dank leichtem Wind wunderbar.

Nach vielen hin- und herfahrten mit Mini-tonttu hatten wir dann endlich alle Besatzungen von allen Schiffen zur Mole bei den Restaurants gebracht. Zwei Aussenborder gingen nicht, und so musste ich ein paar mehr Fahrten machen.

Dann sind wir mit der ganzen Rasselbande hoch zu den Klippen gelaufen und haben diesmal von oben ein vorbeifahrende Segelschiff beobachtet. So wie wir vorher von drunten die Touristen oben gesehen haben. Von den Klippen aus sind wir wieder runter zum Salzsee und haben gebadet. Na ja, erst mal wollte fast keiner rein, aber nach ein paar ersten Testern haben die anderen dann doch geglaubt, dass das Wasser im See wärmer ist als das Meer. Es war wunderbar im salzigen und warmen Wasser zu treiben…

In vielen Fuhren ging es dann wieder zurück und wir haben an Bord Chili con Carne gegessen. Sehr, sehr lecker!!! Und kurz nach dem Essen wurde das Abspülen durch laute Rufe „ich habe eine Fisch gefangen“ unterbrochen. Da hat doch tatsächlich der Andreas mit seiner Einwegangel (aufgewickelte Schnur mit Haken und Mais als Köder) eine ca. 20cm lange Sardine gefangen. Da musste aber dann zuerst mal Raphael vom Nachbarboot rübergerufen werden, damit er den Fisch tötet, ausnimmt und Andreas zeigt wie man ihn schuppt.

Also gibt es morgen sicher Fisch!

Jetzt angeln alle wie verrückt. Mal sehen wieviel Fisch es morgen gibt…

Vielleicht wollen aber doch noch ein paar rüber zum Land rudern. Und die Hängematte montiere ich auch noch.

Ein sehr schöner Tag!

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