Logbuch des Pingsttörns 2014
Auch dieses Jahr sind wir wieder mehrere Wochen mit tonttu unterwegs. Allerdings nicht in einem Stück sondern in kleineren, Schulferien gerechten Etappen.
Unsere zweite Etappe findet in den Pfingstferien statt.
Wenn mal kein aktueller Eintrag vorhanden ist, dann bitte nicht verzweifeln, denn dann sind wir in einer so einsamen Bucht gewesen, dass wir keinen Internetempfang mit dem Handy hatten Wir holen den Eintrag dann so rasch wie möglich nach.
8.6.2014, Ankunft
Trotz Pfingstsonntag sind wir erstaunlich gut durch gekommen. Es war recht wenig Verkehr und wir sind um kurz nach 7 Uhr losgefahren (mit kurzem Stopp gleich am Rosenheimer Platz zum Brezen kaufen) und waren wenig später auf der Salzburger Autobahn. Bis nach Salzburg ging es flüssig aber ständig auf 110 bis 120 km/h eingebremst weiter.
In Gröding haben wir kurz getankt und sind gleich wieder auf die Autobahn weiter nach Villach. Ich hatte bedenken, dass es beim Tauerntunnel und beim Katschbergtunnel doch noch dicker kommt. Dem war aber zum Glück nicht so. Nur an der Zahlstation zwischen den Tunneln mussten wir kurz anstehen.
In Eisentratten war dann die nächste Pinkelpause und bei Villach habe ich mich entschieden über den Wurzenpass zu fahren, da am Katschbergtunnel wegen Baustelle Blockabfertigung war. Der Wurzenpass ist ganz nett zu fahren und für einen Pass nicht der Rede wert. Nach 30 Minuten waren wir drüben wieder drunten und in Kranska Gora (dem Skigebiet; von Liften haben wir allerdings nichts gesehen). Wir haben dann bis kurz nach Novo Meste durchgehalten (das ist auf der halben Strecke zwischen Ljubljana und Zagreb). Lara musste eigentlich schon vorher aufs Klo aber sie hat es so spät gesagt, dass Iris ihr nur noch schnell eine Windel anziehen konnte. Bis zu einer Raststätte oder Parkbucht hätten wir es nicht mehr geschafft. Zum Glück haben wir von diesen Utensilien ja noch genug dabei
An der Raststätte 5 km nach Novo Meste haben wir bei einem Marché mit nettem Spielplatz wunderbar im Freien zu Mittag gegessen. Ich war ganz glücklich, da es 12:40 war und wir schon deutlich über der Hälfte geschafft hatten. Von den 830 km hatten wir nur noch 350 vor uns.
So ging es bei ziemlich freier Autobahn weiter bis kurz nach der Abfahrt nach Senj (also hinter dem Velebit Gebirge), wo wir an einer Raststätte eine Eispause eingelegt haben.
Um 20 nach 5 waren wir dann in der Marina und haben tonttu hallo gesagt.
Ich habe schnell alles aus dem Auto aufs Boot getragen und Iris hat für die Jungens und Mädels schon mal die Betten vorbereitet. Dann sind wir alle zusammen mit Oma in ihr Hotel gefahren und haben sie dort eingecheckt. Das Zimmer ist nett aber nicht sehr gross und das Hotel liegt wirklich direkt hinter dem kleinen Sportboothafen am Ortskern. Also ideal gelegen.
Wir durften das Auto dann im Parkplatz vom Hotel stehen lassen und sind die paar hundert Meter zum Restaurant Riva an der Promenade vor gelaufen. Dort war das Essen wieder ganz in Ordnung (ich hatte das Gefühl es wäre an Ostern etwas besser gewesen) aber es hat auch wieder ziemlich lange gedauert. Na, man muss sich halt an das etwas reduzierte Tempo in Kroatien gewöhnen. Ist ja eigentlich nicht schlecht im Urlaub.
So hat es halt bis viertel nach 8 gedauert, bis wir gezahlt hatten und wieder mit Oma zum Hotel zurück und zum Bus laufen konnten. Bis die Kinder dann im Bett waren, war es schon wieder 9 Uhr und entsprechend schlecht konnten sie dann einschlafen und es gab noch ziemlich Streit zwischen Anna und Lara wer vorne und wer hinten schlafen darf in der Koje.
Na ja, bis morgen wird sich das wohl wieder einrenken.
Auf jeden Fall hatten wir kurz nach der Ankunft an Bord einen wunderschönen Sonnenuntergang…
9.6.2014, Schaffe, schaffe, Schiff klar mache
Heute war ein Arbeits- und Badetag.
Leider mussten wir ins Marinarestaurant zum Frühstück gehen (das ist ja an sich ganz nett; aber wir wollten eigentlich an Bord frühstücken), weil wir doch keine Corn Flakes bzw. Müsli mehr an Bord gelassen haben an Ostern. Also gab es um viertel nach 8 Rührei und Toast mit Honig.
Um viertel vor 9 bin ich dann mit Lara losgefahren um erst mal für tonttu die Kurtaxe und die Verlängerung des Permits zu bezahlen (schwupp waren wieder ein paar hundert Euro weg) und dann Oma im Hotel Ilirija abholen. Kurz vor 10 waren wir dann wieder an Bord und Iris ist dann mit den Jungs zum Grosssupermarkt einkaufen gefahren. Ich hatte Besuch von Jure und wir haben einige Dinge bezüglich Reparaturen und Service besprochen. Ich habe dann noch die Segellast ausgeräumt und den Aussenborder am Heck montiert und getankt. Oma hat es sehr genossen im Schatten unter dem Bimini-Top zu sitzen und sich vom leichten Wind etwas kühlen zu lassen. Es war heute richtig heiss!
Die Mädels haben währenddessen mit Laetitia die Gegend unsicher gemacht. Die kennen Sie ja noch von den Osterferien und sie ist auch gestern mit ihren Eltern angekommen.
Zum Mittag gab es Penne mit Tomatensauce mit Speck und Erbsen. Alle haben ganz gut reingeschaufelt. Danach haben die Jungs noch ein wenig mit Oma gekuschelt:
Und gegen halb 3 sind dann alle bis auf mich zum Strand getigert. Ich musste an Bord warten, da ja die Leute vom Simrad-Service kommen sollten und die zwei neuen Geräte (Windmesser für den Mast und Basisstation für die Fernsteuerung) montieren wollten.
Leider haben die sich sehr verspätet. Zumindest habe ich das über Jure rausbekommen und konnte so selber nochmal kurz an den Strand und ins Meer schwimmen gehen. Um halb 5 waren sie dann endlich da und haben alles montiert und jetzt haben wir wieder eine Tiefenanzeige, Logge und Windanzeige. Wir sind also wieder voll seetüchtig
Anna hat die Badeschuhe (vorwiegend Croqs) mit dem Schlauch abgespritzt und wunderbar unter unserer Stufenleiter am seitlichen Einstieg abgestellt. Ein Butler könnte es nicht besser machen!
Zum Abendessen habe ich dann mit Anna Pizza geholt und wir haben es uns alle im Cockpit sitzend schmecken lassen. Es war dann auch nicht mehr ganz so heiss. Zum Glück! Um halb 9 waren dann endlich alle Kinder im Bett und wir drei konnten noch im Cockpit bei einem Glas Rotwein (danke Peter „von oben“) den Sonnenuntergang geniessen. Und um halb 10 habe ich Oma dann ins Hotel gefahren.
Morgen werden wir evtl. nach Zut zu einem Restaurant mit Steg fahren und dort Abendessen und danach zurückfahren, so dass wir gerade bei Sonnenuntergang wieder hier in der Marina ankommen. Je nach Wetter, Lust und Laune…
10.6.2014, Seefahrt mit Ur-Oma
Heute sind wir mit der Lola-Oma in See gestochen.
Aber der Reihe nach:
Nach dem verkürzten Frühstück (ich musste schon recht bald los, da ich bei Argola, dem Segelmacher verabredet war), sind Anna und ich mit dem Bus los gefahren um beim Segelmacher vorbei zu gehen und die Oma vom Hotel abzuholen.
Beim Segelmacher hat es etwas länger gedauert, da er zu spät kam und wir dann doch länger über die Bauweise der Vorsegelpersenning reden mussten, als gedacht. Danach sind wir ganz schnell zu Omas Hotel gefahren und waren dort dann mit 15 min Verspätung. Aber die Oma war gerade nochmal hoch gefahren ins Zimmer, da sie was vergessen hatte und so haben wir uns direkt in der Lobby bei den Liften getroffen.
Die Segelmacher kamen dann nochmal an Bord um den Sonnenschutz zu besprechen, den wir am Bimini-Top seitlich befestigen können wollen, und so sind wir dann um kurz vor 12 losgefahren in Richtung Zut. Das sind 1.5 Stunden Fahrtzeit unter Motor und da es keinen Wind gab, waren wir auch genauso schnell in der Bucht beim Restaurant „Bain“. Unterwegs haben wir noch einen Griechischen Salat und die Reste von der Pizza von gestern Abend gegessen.
Die Jungs beim angeln von Spielzeug mit dem Eimer am Seil aus ihren Kajüten heraus. Anna und Iris mussten unten immer wieder etwas nachlegen…
Lara geniesst die Sonne und die Kinderlieder aus dem Cockpitlautsprecher…
Leider war es uns an der kurzen Mole vom Bain doch etwas zu flach (2.7 bis 2.8 m hat Iris am Bug mit dem Lot gemessen), so dass wir lieber an eine seiner Bojen gegangen sind. Oma hat sich dann aber doch nicht mit dem Dinghi an Land getraut, so dass nur ich mit den Kindern rüber gefahren bin. Es gab sowieso kein Eis und so haben wir zwei Palatschinke und ein paar Getränke genossen und sind danach noch kurz ins Wasser gegangen. Also insgesamt ein kurzer aber netter Aufenthalt. Wir werden definitiv mal wieder vorbei kommen und auch zum Abendessen bleiben.
Inselimpressionen:
Kurz nach 4 sind wir dann wieder in See gestochen und zurück in die Marina Kornati nach Biograd gefahren, wo wir um viertel vor 6 angekommen sind. So schnell es ging haben wir uns fertig gemacht und sind in die Stadt gefahren (den Bus haben wir wieder bei Omas Hotel geparkt) und haben im wunderschönen Innenhof des „Cortonum“ gegessen. Es war wieder hervorragend und auch günstig. Kein Vergleich zum Riva am ersten Abend. Das war ja dieses Mal eher enttäuschend.
Iris hatte Fischefilet mit Lauch gedünstet und Safranreis, für mich gabe es Hüncheninvoltini mit Kalbshack und Pinien gefüllt und Oma hatte eine frisch gegrillte Dorade. Die Kinder haben Hünchenfilets und Gemüseplatte gegessen, waren aber schon recht müde. Um kurz nach acht mussten wir dann schnell gehen, damit die Zwerge noch halbwegs vernünftig ins Bett kommen. An der Eisdiele konnten wir allerdings nicht so einfach vorbei gehen, denn wir haben ihnen ja schon seit zwei Tagen ein Eis versprochen.
Jetzt ist es 21:15 Uhr und die Jungs schlafen, die Mädels flüstern noch und Mama und Papa hängen total klebrig und fertig im Cockpit herum!
11.6.2014, Das Rauschen der Meeresorgel
Auch heute habe ich wieder entscheidende Fortschritte im seetüchtig machen unserer Yacht gemacht. Meine Aufgabe für den Morgen war das „Bugspriet“ (also die Edelstahlführung mit der Ankerrolle vorne dran) zu montieren. Das hatten wir ja letzten Herbst abgeschraubt, damit tonttu bei der Längenmessung für die Marinagebühr unter 15 Meter lang ist. Ich gehe mal davon aus, dass sie nicht nochmal nachmessen nach einem Winter
Das war wieder eine Mords-Schwitzerei so halb in den Ankerkasten reingekrochen, aber ich habe es geschafft. Die letzten Muttern habe ich mit „Mutters“ Hilfe angezogen (einer musste oben mit dem riesigen Kreuzzschraubenzieher dagegenhalten) aber jetzt passt es. Auch die von den Edelstahlprofis in Zadar angebrachte Halterung für die Gangway am Bugspriet sieht gut aus. So können wir in Zukunft hoffentlich auch Bug voraus anlegen und müssen damit weniger Angst um unser Ruderblatt haben in flachen Häfen.
Ich habe dann noch den Anker wieder (mit einem neuen Ankerwirbel) an die Kette angeschlagen und gleich mal voll rausgelassen um alles zu kontrollieren und wieder ein paar neue Markierungen für die Länge anzubringen. Die letzten 10m sind leider etwas verrostet (also mit Flugrost überzogen, es ist ja schliesslich eine Edelstahlkette), die muss ich bei Gelegenheit mal reinigen. Habe zwar noch keine Ahnung wie ich das machen soll, aber mit wird schon etwas einfallen.
Danach habe ich noch mit dem Rest von dem Gummispray aus der Dose die beiden AWN-Logos auf dem Dinghi übersprüht. Nicht dass wir nicht Werbung für den Hersteller des wunderbaren Bootes machen wollen, aber leider hat sich der blaue Gummi der Schrift derart angelöst, dass er eher braun ist und furchtbar klebt. Jetzt ist die Sauerei hinter einer schwarzem Gummischicht verborgen
Dazwischen habe ich Oma wieder vom Hotel abgeholt und wir haben dann mit den Kindern gespielt und ich habe noch ein paar andere Dinge erledigt (den Türgriff von der alten Duschtüre auf die neue umgeschraubt; ein Anschlusskabel für die Fernbedienung für die Fusion Audio-Anlage bestellt; …).
Zum Mittag hat Iris ein leckeres Risotto mit Zucchini gekocht und gleich danach (also um 13:30 Uhr) sind wir in Richtung Zadar aufgebrochen.
Dort haben wir zuerst mal der Oma die Meeresorgel gezeigt. Sie war begeistert. Nur Anna hat genörgelt: „Warum müssen wir allen Menschen immer die Orgel zeigen, das ist doch langweilig“. Es hat ihr aber dann sehr gefallen sich die Schuhe auszuziehen und auf der untersten, gerade vom Wasser überspülten Stufe herumzuhüpfen.
Als nächstes sind wir in der Tollen Eisdiele beim Eingang der Kirche eingekehrt, die wir an Ostern entdeckt haben. Es war wieder super lecker und die Kinder durften dann noch zusehen wie der Eismeister Carameleis hergestellt hat!
Leider haben wir für Iris beim Shoppen danach (Intimissimi, Sisley, …) nichts gefunden bzw. sie hat sich nichts zu kaufen getraut, also war es doch kein ganz so guter Tag für meinen Schatz
Um halb 6 sind wir dann wieder zurück gefahren, da wir uns mit Gerhard und seiner Familie in der Konoba Barba zum Abendessen verabredet haben. Leider kamen wir dort etwas zu spät an, da ich bei Oma im Hotelzimmer noch 4 Mücken gekillt habe und netterweise ihre Bordkarte am Computer an der Rezeption ausdrucken konnte.
Oma fliegt morgen um 12:10 von Zadar direkt nach München, so dass wir dadurch etwas Zeit gespart haben und nicht so früh los fahren müssen.
Das Abendessen im Barba war super, aber die Bedienung war katastrophal. Egal, besser so als andersherum…
Jetzt (um 21:30) sind die Kinder alle im Bett und scheinbar vom Tag auch so geplättet, dass alles ruhig ist. Wir sind allerdings auch ziemlich fertig! Zum Glück habe ich aber im Restaurant eine ganze Flasche Malvasier bestellt, so dass Iris jetzt noch einen Aperol Sprizz trinken kann, während ich diese Zeilen schreibe.
Ach, fast hätte ich es vergessen. Während des Essens hat es doch tatsächlich ein paar Mal gedonnert und zu tröpfeln angefangen, so dass ich mich ganz schnell mit dem Auto zu tonttu verfrachtet habe um die offenen Luken zu schliessen. Ich glaube aber, es hat bis zu meiner Ankunft bei tonttu schon mehr getröpfelt als danach noch runter kam. Aber das weiss man ja leider immer erst hinterher.
In Biograd sind immer mehr Harley Davidson Motorräder (mit Fahrern und Fahrerinnen natürlich) für das Harley Festival am kommenden Wochenende. Und heute Abend spielt Jure mit seiner Band. Ich glaube ich kann ihn sogar hören
12.6.2014, Tag der Flugzeuge
Nach dem Frühstück (mit Laetitia) habe ich Oma vom Hotel abgeholt, so dass sie noch ein wenig mehr als eine Stunde mit uns auf dem Boot sein konnte.
Dann um 10:30 Uhr mussten wir los zum Flughafen. Lara und die Jungs sind mitgefahren, Anna wollte mit Laetitia die Marina unsicher machen und Iris hatte so ein wenig Zeit für sich.
Die Fahrt zum Flughafen ist unspektakulär. Man braucht knapp 30 min zum Flughafen, der hinter Zadar liegt. Es ist ein recht kleiner Flughafen auf bzw. an einem ehemaligen Militärflugplatzgelände. Wenn man darauf zufährt sieht man noch ein paar alte Hubschrauber und Düsenjäger aus der Zeit des kalten Krieges als Museumsstücke rumstehen.
Ich hatte gestern Abend im Hotel schon die Bordkarte ausstellen können und so musste Oma nur den Koffer abgeben und konnte dann schon durch die Sicherheitskontrolle. Es waren ja auch nur noch 50 min bis zum Abflug. Es war ein trauriger Abschied. Luca sagte später als er von Iris gefragt wurde: Oma war ganz traurig!
Wir waren dann um 12 wieder zurück an Bord und Iris hat eine Pasta gekocht. Ich habe dann mit Jure, der kurz vor halb 1 kam die Duschtüre montiert (die alte ist ja unten immer aufgequollen) und er hat mich in den Mast gezogen um oben die Rolle für das Fall für den Code0 einzubauen. Es war etwas schaukelig da oben, da es etwas mehr Wind hatte und immer wieder Motorboote auf dem Weg zum Kran vorbeigefahren sind. Wieder unten angekommen hatte ich etwas wackelige Knie. So auf 22 Meter über der Wasseroberfläche ist nicht gerade eine natürliche Umgebung für mich.
Am Nachmittag habe ich die andern dann am Strand abgesetzt auf dem Weg zum einkaufen. Wir brauchten nochmal Getränke und ein paar Lebensmittel, denn morgen wollen wir ja endlich los fahren.
Im Supermarkt habe ich dann von Iris die SMS bekommen: Wir sitzen in der Strandbar! Ich konnte nur vermuten, dass es zu regnen begonnen hat und so war es auch. Im Supermarkt habe ich das natürlich nicht gemerkt. Als ich aber zurückgefahren bin, hat es in Sturzbächen geregnet. So ein richtiges Sommergewitter. Ich musste dann die ganzen Sachen im Regen zum Boot tragen und war dementsprechend durchnässt.
War aber nicht so schlimm, da ich danach ja sowieso zu den anderen an den Strand wollte. Kaum dort angekommen hatte es auch mit dem Regen schon wieder aufgehört. Dafür durften wir den Einsatz von Löschflugzeugen auf der Insel Pasman gegenüber bewundern. Sie sind immer schön gegenüber vom Strand (leider doch recht weit entfernt) über das Wasser geglitten um zu tanken und haben die nasse Fracht dann über dem Rauch vom Waldbrand abgeworfen. Am Anfang nur eines und am Schluss sogar 3 auf einmal.
Wow!!!
Und die coole Wippe ist natürlich auch immer der Renner:
Danach sind wir noch mit Gerhard, Magdalena und Laetitia essen gegangen im Marina-Restaurant und Anna darf heute bei Laetitia auf dem Boot übernachten.
Im Moment pfeift es ein wenig, da wohl im Hinterland ein paar Gewitterzellen sind. Trotzdem hört man noch die Live-Musik vom Ort wegen dem Harley-Festival und die Brüller vom 1:0 von Kroatien gegen Brasilien!