Ein Sommer mit "tonttu"

Logbuch des Sommertörns 2014

Auch dieses Jahr sind wir wieder mehrere Wochen mit tonttu unterwegs. Allerdings nicht in einem Stück sondern in kleineren, Schulferien gerechten Etappen.

Das grosse Segelfinale sind dann die Sommerferien (3 bis 4 Wochen).

Wenn mal kein aktueller Eintrag vorhanden ist, dann bitte nicht verzweifeln, denn dann sind wir in einer so einsamen Bucht gewesen, dass wir keinen Internetempfang mit dem Handy hatten ;-) Wir holen den Eintrag dann so rasch wie möglich nach.

17.9.2014, wir stechen in See

Gestern hatten wir ja leider eine unerwartet lange Fahrt von Ljubljana (wo wir zwei Nächte zwischenstopp- leider mit relativ oft Regen - gemacht haben) nach Biograd. Es hat 6.5h gedauert. Normalerweise sollten wir nach 4.5h angekommen sein. Aber es gab einige Staus vor allem auf der Strecke von Karlovac nach Süden, was mich total überrascht hat.

Ursprünglich wollten wir ja auch noch einen Zwischenstopp an den Plitvicer Seen machen. Aber da Regen angesagt war, haben wir das sein lassen. Zum Glück. Das hätte uns ja nochmal alleine 1.5h mehr an Fahrzeit gekostet.

So waren wir kurz nach 4 vor Ort, haben schnell das ganze Gepäck ins Schiff gebracht und sind einkaufen gefahren. Immer wieder erstaunlich wie schnell man 210€ los wird!

Zum Abendessen gab es Fusilli mit grünem Pesto (es sollte ja schnell gehen; unsere Nerven waren eh' schon blank genug) und danach kamen die Kinder um 20:30 ins Bett und wir konnten den Rest ein- und aufräumen.

Deshalb habe ich auch keine Musse gefunden einen eigenen BLogbucheintrag zu verfassen.

Heute morgen hat uns die Sonne geweckt und gleich sah der Tag ein grosses Stück besser aus. Wir haben (mangels Brot) ein Müslifrühstück eingelegt und sind danach nochmal einkaufen gefahren: Zum DM und zum Markt und ich danach noch zum Marina-Shop inder Marina. Dort habe ich einen neuen Schlauch für die Heckdusche gekauft, da der letzte ja kaputt gegangen ist in der letzten Woche und unser Ersatzschlauch jetzt verbaut ist. Und davon sollte man ja immer einen Ersatz an Bord haben ;-)

Kurz nach 11 kam dann Jure und er hat mich mal wieder in den Mast gezogen, damit ich die beiden neuen Radarreflektoren und das Führungselement für das Gennakerfall montieren konnte. Das war bei starkem Seitenwind kein wirkliches Vergnügen, aber liess sich nicht umgehen.

Ich habe dann noch so einiges anderes wieder da hin geräumt wo es hin gehört und noch ein paar kleinere Reparaturen durchgeführt sowie die Motorbilge trocken gelegt. Dort ist anscheinend auch Wasser von dem geplatzten Heckduschschlauch hingekommen. Jetzt ist unser Baby wieder fast trocken. Die Jungs allerdings leider immer noch nicht. :-)

Mittags haben wir Salat, Brot, Wurst und Käse gegessen und um kurz nach 2 sind wir dann ausgelaufen Richtung Süden! Wir hätten ja eigentlich sogar achterlichen Wind gehabt, aber wir wollten ja noch ein Stück schaffen damit wir Laetitia morgen in Rogoznica treffen können. Also haben wir den Motor angelassen und waren um halb 5 in der Uvala Kosirina an der Westküste von Murter. Wir haben ein wenig Suchkreise gedreht um einen idealen Ankerplatz zu finden, vor allem weil ein paar Russen auf einem Segelboot uns reingelegt hatten indem sie ein Ankerauf-Manöver vorgetäuscht haben. Das haben sie so gut gemacht, dass ich 10min Kreise gedreht und gewartet habe um ihren Platz einzunehmen, wenn sie endlich weg sind. War aber nichts.

Wir haben dann doch einen guten Ankerplatz auf Sandgrund mit ca. 6m Wassertiefe und genügend Platz um uns herum gefunden. Hier liegt man vor einer grossen Campinganlage aber es ist ganz nett und für die NW-lichen Winde ausreichend geschützt.

Danach kam leider eine böse Überraschung: Die Gasdruckfeder an der Badeplattform war abgerissen. Ich habe also erst mal wieder die beiden Drahtseile zusätzlich zu den Dyneemabändseln montiert um wieder alles halbwegs sicher zu machen. Nachdem keiner der letzten drei Segler etwas gesagt hat darüber, dass das abgebrochen ist, habe ich Frank angerufen (er war ja der mittlere) und ihn gefragt. Er hatte mir ja erzählt, dass eines der Dyneemabändsel gerissen ist und an Steuerbord der Riegel nicht mehr ganz zu geht. Dabei habe ich mir nichts weiteres gedacht.

Er hat mir dann heute am Telefon erzählt, dass die Gasdruckfeder von Anfang an unten nicht mehr montiert war. Da das ja schon am Anfang des Elternzeittörns mal so war, bis ich den verloren gegangenen Sicherungsstift wieder besorgen konnte, hat er sich nichts weiter dabei gedacht und angenommen sie wäre „ausser Betrieb genommen“. Auch bei Daniel (er war als letztes davor unterwegs) ist das wohl nicht passiert. Er hat mir Fotos mit heruntergelassener Badeplattform aus Ravni Zakan geschickt, ihrem letzten Stopp vor Biograd, und da war noch alles in Ordnung. Das bedeutet also, dass die Gasdruckfeder irgendwann in der Zeit dazwischen in der Marina Kornati in Biograd abgebrochen ist/wurde. Meine Vermutung ist jetzt, dass die Monteure von Adriatic Challenge beim SMS-Umbau aus einem mir unerfindlichen Grund die Badeplattform runter gelassen und einseitig überbelastet haben. Etwas anderes kann ich mir als Erklärung nicht vorstellen.

Na ja, auf jeden Fall waren die Mädels und ich dann noch kurz baden. Dank des noch herrschenden Windes ist tonttu noch ganz schon hin und her gefahren, so dass Lara sich erst wohl gefühlt hatte als ich an einer Leine ihren Schwimmring angebunden hatte. Sie selber hatte den Auftriebsanzug angezogen zur Sicherheit.

Zum Abendessen haben wird dann das Würstelsortiment in der Pfanne gebraten (um herauszufinden, welche man für einen Grillabend an Bord mal wieder besorgen sollte) und dazu Brot und griechischen Salat gegessen. Leider hatten wir keinen Senf eingekauft und der frisch gekaufte Meerrettich schmeckte ziemlich wässrig. Aber zum Glück hat eine der Vorgängercrews einen „Mexican Salsa“ Ketschup da gelassen. War eine wilde Mischung und Luca hat nach dem probieren (wir haben ihn gewarnt) ziemlich lustig das Gesicht verzogen und „das macht Aua im Mund“ gerufen ;-)

Jetzt sind alle im Bett (ich durfte ausnahmsweise sogar mal mit Luca im Bett kuscheln und er hat mich „seinen Bären“ genannt) und der Wind ist auch eingeschlafen. So haben Iris und ich unsere erste ruhige Nacht in einer Bucht vor uns in diesem Jahr!

Morgen geht es dann weiter in die Marina Frapa (an die Boje) in Rogoznica und die Mädels dürfen endlich Laetitia wieder sehen…

Gerade haben wir nochmal einen Blick durch die obere Luke hinunter in Luca und Luis Kajüte geworfen: Zum schreien, wie Luis da mit seinem blauen Cappy auf dem Kopf im Bett liegt. Und Luca hat darauf bestanden, dass nur das rote Licht angemacht wird, denn wenn das weisse Licht an ist, sagt er, „dann mückts“ :-)

18.9.2014, Treffen mit Laetitia

Heute sind wir in der absolut ruhigen Bucht von Kosirina nach unserer ersten Ankernacht in dieser Saison aufgewacht. Es war wunderschöner Sonnenschein und wir haben gemütlich gefrühstückt. Danach haben wir uns aber schnell auf den Weg gemacht um nach Rogoznica zu kommen, da dort schon Laetitia mit ihren Eltern auf uns gewartet hat.

Unterwegs haben Luca, Luis, Lara und Anna eifrig gesteuert. Die Jungs musste ich natürlich dabie festhalten, da sie bei jeder leichten Welle gefährdet waren umzukippen. Denn sie kommen nur leicht nach vorne gelehnt mit weit ausgestreckten Ärmchen bis zum Steuerrad. Schaut sehr süss aus!

Zum Mittag gab es ein Gemüsecurry mit Reis und gegen halb 2 waren wir dann schon in der Buch von Rogoznica und haben an einer freien Boje vor der Marina festgemacht, wie schon viele Male zuvor. Leider kam gerade als ich den Aussenborder an das zu Wasser gelassene Dinghi angeschraubt habe ein Marinero und hat uns wieder weggeschickt. Anscheinend setzen Sie jetzt ihre „maximal 13 m Schiffslänge an der Boje“-Politik durch. Klar, damit machen Sie mehr Umsatz, denn was blieb uns anderes übrig als in der Marina selber festzumachen. Bin mal gespannt was es genau kosten wird, aber billig wird es nicht.

So waren wir dann um halb 3 endlich am Steg fest gemacht und haben schnell die Schwimmsachen zusammengepackt um Laetitias Familie im Marina-Schwimmbad zu treffen. Die Kinder haben dann bis halb 5 gemeinsam geplanscht und ich bin auch ein wenig mit den Jungs geschwommen.

Für den Abend haben wir uns dann zum Abendessen im Ort gegenüber verabredet und ich habe mit unserem Dinghi Shuttle gespielt. Wir haben wieder sehr gut gegessen im Restaurant ganz am Ende vom Ort mit den roten Sonnenschirmen. Laetitia hat dann bei den Mädels geschlafen und so konnten Gerhard, Magdalena, Iris und ich noch bis kurz nach 23 Uhr im Cockpit bei einer Flasche Rotwein vom Zlaton zusammesitzen. Sehr schön!

Das ist natürlich auch der Grund warum ich den Eintrag erst heute morgen mache ;-)

19.8.2014, Es weht ...

Leider ist der Wind heute relativ stark, so dass wir hier eine weitere Nacht bleiben. Na ja, wenn man unsere Töchter fragt ist es kein „leider“, sondern ein „zum Glück“, da Gerhard, Magdalena und Laetitia auch noch eine weitere Nacht bleiben. So geht die Mädelsparty weiter…

Laetitia hat ja bei uns übernachtet und so haben wir noch alle zusammen gefrühstückt. Danach habe ich ein wenig gebastelt (die Abdeckplatte über dem Herd ist so dämlich angebracht gewesen, dass der „Versenkungsmechanismus“ sich regelmässig ausgehakt hat und es schon passiert ist, dass die Abdeckplatte dann den Gasschlauch abgedrückt hat - nicht gut!) und um 10:00 Uhr hatten Luca, Luis und ich einen Friseurtermin. Wir waren ja alle drei das letzte Mal auch hier beim Friseur in den Pfingstferien. Hat also wirklich gut gehalten ;-) Es war auch wieder recht günstig (70kn pro Erwachsenen, das sind knapp 10€ und für die Jungs hat sie nur 50kn pro Nase verlangt!). Iris meinte zwar es wäre bei mir ein wenig kurz geraten, aber ich muss ja erst wieder in zwei Wochen „unter die Leute“ :-)

Danach wurde weiter/fertig gebastelt und ich habe uns Spaghetti mit einer Sauce aus eingelegten Paprika, Zwiebeln, Knoblauch und Sahne gekocht. Iris und ich fanden es sehr gut, die Kinder leider nicht so sehr. Ich habe dann noch einem Englischen Ehepaar beim ablegen aus der Lücke neben uns bei starkem Seitenwind geholfen. Reiner Selbstschutz! Uns habe ich nochmal mit einer weiteren Leine von der Mittelklampe zum Poller gesichert, da wir ohne Nachbarn etwas schräger standen bei dem Seitenwind und damit auch mit der Badeplattform näher an die Pier gekommen waren. Als wir dann weg gegangen sind haben wir die Badeplattform dann einfach von Land aus etwas hoch gezogen um sie ausser Gefahr zu bringen.

Am Nachmittag waren wir dann wieder mit Laetitia und ihrer Mutter im Schwimmbad.

Um halb sechs haben wir uns dann auf dem Boot wieder Landfein gemacht und sind dann mit Gerhards Familie in einem der Marinarestaurants essen gegangen und jetzt hat sich gerade Anna verabschiedet und ist zu Laetitia aufs Boot gegangen. Heute übernachtet sie bei den „Nachbarn“. Lara war natürlich sehr traurig, dass sie nicht mit durfte und sieht deshalb als Trostpflaster noch eine Folge Heidi auf Iris iPad.

Die Mädels klettern auf der Ankermensch-Skulptur vor dem Marinarestaurant:

Ich ärgere mich heute über Simrad, denn als ich vor dem Abendessen mal die Windstärke kontrollieren wollte, musste ich feststellen, dass von dem nach Ostern ausgetauschten Windmessgerät im Masttopp eine „Schaufel“ des Anemometers fehlt. Ist wohl zwischen gestern Mittag und heute Nachmittag abgebrochen. Dabei war nicht mal so viel Wind (höchstens 20/25kn heute tagsüber). Ich werde mich bei Simrad mal melden und das reklamieren, mache mir aber keine grossen Hoffnungen, da es die Gewährleistung/Garantie ja schon im Mai abgelaufen ist und auf das Ersatzgerät bekomme ich ja wahrscheinlich keine volle Garantie mehr… Immer dieser Ärger mit der Elektronik!

Morgen wollen wir weiter Richtung Süden. Vielleicht eine der Buchten zwischen Solta und Brac. Am Nachmittag sollte der Wind nachgelassen haben. Wir werden es sehen…

20.8.2014, Abschied von Laetitia und Schöne Ankerbucht

Heute Vormittag kam unweigerlich der schwere und tränenreiche Abschied von Laetitia. Gerhard musste mit seiner Familie nach Norden fahren in Richtung Biograd, da Magdalena mit Laetitia am Freitag nach Hause fliegt von Zadar aus, um dann noch Urlaub mit den Grosseltern zu machen.

Nachdem Anna ja bei Laetitia übernachtet hat und (angeblich) sehr brav war, haben wir „nur“ zu fünft gefrühstückt. Es war fast schon wieder windstill und ein wenig bedeckt war der Himmel auch.

Danach bin ich zur Rezeption gegangen und habe fast 200€ für die zwei Nächte abgedrückt. Also wenn man jetzt wirklich nicht mehr an die Boje darf, werden wir wohl nicht mehr so schnell nach Rogoznica kommen. Zumindest nicht in der Hauptsaison!

Ich habe dann das Schiff klar zum ablegen gemacht (Wassertanks gefüllt, Dinghi und Aussenborder an Deck, Zusätzliche Leinen verräumt, …) und als Iris mit den Kindern (bis auf Anna) dann vom Einkaufen zurück war (es war ja schon kurz vor 11 Uhr) konnten wir dann ablegen. Es musste allerdings erst noch der Marina-Taucher kommen, denn der Marinero hat uns beim anlegen offenbar eine Mooringleine gegeben, deren Holeleine etwas falsch an Land angebracht war. Sie Holeleine lief am Ende so ungeschickt unter unserem Boot durch, dass sie immer an der Kielbombe hängen geblieben ist. Ich wollte schon einfach mit Badehose ins Wasser springen und sie von Hand wegziehen, aber der Marinero hat darauf bestanden, dass der Taucher kommt und das macht. Na ja, wir mussten halt 15min warten mit dem ablegen und sie haben zwei Dosen Bier bekommen, die irgendwelche Vorgänger netter Weise an Bord gelassen haben ;-)

Um 11:10 (Grosse Pause - Zeit) konnten wir dann endlich los und sind Richtung ESE (= Ost-Süd-Ost) gefahren. Leider unter Motor, denn es hatte nur 4 bis 6 kn Wind. Wir sind an den beiden Drvenik-Inseln vorbei (auf der Aussenseite, was dann dank der alten Dünung beim Mittagessen für etwas geschaukel gesorgt hat) und dann auf der Nordseite an Solta entlang gefahren und haben uns die zahlreichen Buchten auf der östlichen Hälfte der Nordküste von Solta angesehen. Nicht nur so zum Spass sondern eigentlich auf der Suche nach einem Ankerplatz. Es war aber alles schon voll. Also voll natürlich nicht so wie ein Parkplatz vor einem Supermarkt voll sein kann, aber immerhin so voll, dass „vorsichtiges Skipper Mark“ sich nicht getraut hat irgendwo einfach den Anker reinzuschmeissen. Wäre ich Italiener, hätte ich mindestens 10 Ankerplätze gefunden. Also Pole, Tscheche oder Ungar vielleicht 5 Ankerplätze, aber als deutscher Ausbildungsskipper war mir nichts ausreichend geeignet für eine Übernachtung vor Anker mit Warnung vor leichten Gewittern ;-)

Aber in der letzten Bucht, die ich mir vorgenommen habe sind wir dann fündig geworden. Sie ist winzig klein und in keinem Hafenhandbuch drin (das ist immer gut, denn dann kommen die Massen nicht auf die Idee dort zu ankern; denn was nicht im Hafenhandbuch drin ist, kann ja nicht gut sein) und umringt von einer Handvoll kleiner Ferienhäuser und vielen Bäumen. Das Platzangebot ist auch nicht üppig, aber geht gerade so. Wir ankern auf 6m WT und haben 25m Kette draussen. 30m wären mir lieber gewesen, aber es hat sich noch ein Motorboot an seinen Stammplatz gehängt und dann könnten wir nicht mehr voll schwojen. Ich schlafe eh' an Deck und wenn der Wind stärker wird und sich dreht bekomme ich das ja mit.

Wir haben nochmal die Dichtigkeit meiner Duschschlauchaustauschaktion geprüft. Anna ist dazu in die achtere Backbord-Backskiste gekrochen. Da wollten dann natürlich alle anderen Kinder hinterher. Iris und ich haben nur ganz, ganz kurz daran gedacht, die Luke einfach mal für eine halbe Stunde zu zu machen, versprochen ;-)

Die Kinder sind viel geschwommen (Anna ist mit mir vom Bug gesprungen und Iris ist mit den Jungen um das Boot geschwommen; die Jungs in den Schwimmanzügen mit den Auftriebskörpern, zusätzlich Schwimmflügelchen und auch noch Laras Schwimmreif mit dem Prinzessin Lilifee Aufdruck!) und haben dann den riesigen Ausflugs-/Badekatamaran bewundert der vorbei kam und seine Mitfahrer für 30min gewässert hat.

Danach habe ich uns mit dem exzellenten Parmaschinken (am Stück von meinen Eltern von Ihrem letzten Urlaub mitgebracht) eine Carbonara gezaubert. Iris und ich werden jetzt noch eine weitere dicke Scheibe als „Nachtisch“ verspeisen und der Rest ist wieder tief im Kühlschrank versteckt.

Jetzt ist es ganz ruhig geworden und wir hören zum ersten Mal die Grillen Zirpen, oder die Zirpen Grillen? Gute Nacht Euch allen!

21.08.14 Stari Grad auf Hvar

Tatsächlich hat doch mal wieder am Morgen der Wind gedreht und wir waren mit tonttu fast ganz hinten in der Bucht. Von der Tiefe her ok, allerdings hatte sich ja am Abend ein kleines Motorboot in unseren Schwungkreis gelegt…. doch der Wind war gnädig und hat uns nicht „durchdrehen“ lassen, sodass noch eine Badepause nach dem Frühstück drin war. Das war vor allem für Luca und Luis wichtig, da beide eine dicke Nutellaschnute hatten. Luca meinte, Luis sieht aus wie eine Mietzi.

Gegen 10 Uhr haben wir schliesslich den Anker gelichtet und die schöne kleine Bucht verlassen. Mit ein bisschen Welle und ca. 20 Knoten Wind waren auf dem Weg nach Hvar. Mark hat zwischen Solta und Brac versucht, den Hafenmeister von Hvar Stadt zu erreichen, doch das hat nicht geklappt und deshalb war es uns etwas zu unsicher. Die Kids wollten heute nämlich nicht so lange unterwegs sein und darum sind wir direkt nach Stari Grad. Dort angekommen, wollten wir zunächst an einer Boje festmachen, doch waren wir nicht mutig genug. Um vier Bojen haben wir Kreise gedreht und sie zu knapp an Land oder zum Nachbarn gefunden….d.h. wir sind doch an die Mole. Was für ein Glück für unsere Rasselbande, denn die ist wild auf und ab geflitzt; das bei einer unglaublichen Hitze: 35,5 Grad.

Klar also, dass wir noch in Wasser springen mussten. Ein paar Hundert Meter Stadtauswärts, unter einigen Kiefern sind alle, bis auf die faule Mami, Schwimmen gewesen. Nachdem das aber noch nicht genug Abkühlung war, mussten wir natürlich noch ins Eiscafe, mmmmhhhh!

Zurück auf tonttu sind wir nach einer Duschrunde und etwas Aufräumen zum Abendesssen los. Diesmal waren wir so rechtzeitig, dass wir sogar noch am Hauptplatz einen Aperitiv genossen haben.

Cappy-Sammlung unter dem Glastisch:

Wie im vergangenen Sommer waren wir diesmal wieder im Jurun Podrun und es war mal wieder sehr fein. Leider konnte ich mal wieder meinen Haupgang nur knapp aufessen, da unsere Jungs einfach zu laut, anstrengend und schlichtweg total müde wurden…… ich bin mit ihnen dann vorausgeflüchtet. Ratz fatz waren die kleinen Lausebengel eingeschlafen und der liebe Papa ist nochmal los, um für die Mädels einen Palatschinken zum Nachtisch zu holen. und jetzt….. jetzt sitzen wir im Cockpit und lesen; die Kids schlafen…… gute Nacht!