Ein Sommer mit "tonttu"

Tag 159 (14.10.2012)

I will continue writing until we are leaving Marmaris. I don't want to spoil your evenings by forcing you to watch the telly instead of reading our blog ;-)

We had a nice breakfast using up the rest of the eggs and ham for a nice omelette. After that we kept busy until noon by taking the sails down, raising them up again and washing them with fresh water and cleaning them with the brush at the same time. After that they werw up until 4 in the afternoon to thoroughly dry. Now the foresail is packed in a nice package lying on the aft starboard cabin's bed and the main sail is rolled (so that we did not have to take out the battens and is lying on the same bed, then continuing on until almost to the forward end of the table in the saloon (on the floor of course). Big sail!

We also took care of some of the ropes (washing them without detergent in the washing machine) and removed most of the blocks, marking them and taking photographs of hoprefully everything. At the same time my mum and Iris did some sorting out of food stuff and cleaned some of the holds already. My parents of course had to pack as well, since they were leaving by cab at half past 6 tonight towards a hotel in Dalaman. They are flying out tomorrow morning. After all this work (and much more I did not mention) we quit at half past 4 and went to the pool for a swim. At least me, the girls and Iris jumped in and the boys ran around the sides of the pool with their life savers throwing in all kinds of things for me to bring out again. We had a drink afterwards at the „beach bar“ which is located right next to the swimming pontoon in the marina. Quite a surprise to find this inside the marina! And then it was time to bring my parents to the cab and say good bye. Afterwards we had fajitas for dinner and brought the kids to bed.

So, damit Euch nicht der tägliche Lesestoff ausgeht (Ihr lest doch alle jeden Tag, oder? Denn Kommentare habe ich schon länger keine mehr gesehen!) schreibe ich einfach weiter, bis wir von hier weg fliegen. Denn aufräumen für das Winterlager gehört ja irgendwie auch zu einem Langzeittörn. Nachdem wir ja jetzt „Reeder“ und „Reedersgattin“ sind, wie Marlies Eltern so schön gesagt haben. Mit allen Vor- und Nachteilen. Eben auch aufräumen und sich mit Garantiefällen rumschlagen.

Wir haben heute opulent mit Rührei gefrühstückt (die Eier und der Speck müssen ja auch weg) und danach angefangen mit den ersten Aufräumarbeiten und Einwinterungsvorbereitungen:

  1. Lazy Jack abmontieren
  2. Grosssegel runternehmen; dann langsam immer 1.5 m am Stück hochziehen und dabei von beiden Seiten gut abspritzen mit Süsswasser und auch mit dem Schrubber etwas abbürsten, damit der Staub von Mykonos endlich weg kommt
  3. Vorsegel runternehmen; dann langsam immer 1.5 m am Stück hochziehen und dabei von beiden Seiten gut abspritzen mit Süsswasser und auch mit dem Schrubber etwas abbürsten, damit der Staub von Mykonos endlich weg kommt
  4. Einige Leinen abgemacht und in die Waschmaschine geschmissen (ohne Waschmittel, der Umwelt zu liebe)
  5. Fender aufgepumpt (die, für die die Schlauchspitze des neuen Kompressors gepasst hat, zumindest)
  6. Blöcke abmontiert und beschriftet
  7. Vom kaputten Code0 die Rollreffeinrichtung unten und oben abmontiert; die Rolle unten demontiert; die Endlosreffleine gegen die neue, längere ausgetauscht und die Rollreffeinrichtung vom Flugrost befreit; das ganze Paket eingepackt und in die Segellast geräumt; den Code0 selber nehmen wir ja als Fluggepäck nach München mit
  8. Als dann am Nachmittag die Segel gut getrocknet waren haben wir sie beide wieder runtergelassen und die Fock gefaltet und zu einem Päckchen verschürt in die Jungskabine gesteckt und das Grosssegel nur gerollt (damit wir die Segellatten nicht rausnehmen mussten) und von der Jungskabine aus bis unter den Esstisch am Boden ausgelegt

Während dessen haben Oma und Opa die Kinder beschäftigt oder immer wieder mal mithelfen müssen bzw. selber packen und auch mit Iris etwas putzen und Küche und Vorräte aussortieren. Denn die beiden sind ja heute um halb 7 Abends mit dem Taxi nach Dalaman ins Hotel neben dem Flughafen gefahren. Morgen früh fliegen sie dann heim nach München.

Oma hat mit den Mädels noch einen Ausflug zum Spielplatz gemacht und sie waren danach beim Supermarkt einkaufen (für unser Abendessen brauchten wir noch Hühnchen) und sind noch an der „Beach Bar“ hängen geblieben. Nicht weit von unserem Steg gibt es nämlich einen Schwimmponton mit Liegekissen und einer kleinen Bar mit Tischen daneben. Echt nett!

Gegen halb 5 haben wir dann Feierabend gemacht und sind alle zusammen zum Schwimmbad gegangen. Die Mädels und ich waren noch ausführlich planschen, Iris war auch kurz drin und die Jungs sind in den Schwimmwesten immer wieder den Beckenrand entlang getigert und haben die Schwimmflügelchen reingeschmissen damit ich sie ihnen dann wieder raushole.

Danach waren wir an oben beschriebener Beach Bar noch etwas trinken und die Mädels haben mir dann noch geholfen Oma und Opa zum Taxi zu bringen. War wieder ein trauriger Abschied.

Danach haben wir die Jungs noch ins Bett gebracht (Iris hat ihnen schon Brei gegeben während wir weg waren) und ich habe uns danach nochmal Fajitas gemacht. Jetzt sind die letzten griechischen Tortillas auch aufgebraucht ;-)

Bilder gibt es heute keine. Ich habe zwar unmengen geschossen aber immer nur von irgendwelchen Leinen und Blöcken, damit ich im Frühjahr wieder alles zusammen bekomme …

Comments