1.9.2016, Konoba Vidrovaca
Sonnenaufgang von meiner Schlafstelle im Cockpit aus gesehen
Heute morgen bin ich erst mal den „Ort“ anschauen gegangen und habe dabei auch den von Roman beschriebenen kleinen Market entdeckt. Draussen ordentlich grosses Schild. Dann kleine Türe, winziger, relativ leerer Vorraum aber dann drinnen ein nettes kleines Tante-Emma-Lädelchen!
Dann haben wir zusammen gefrühstückt und die Kinder sind alle zusammen dann noch ca. eine Stunde lang mit lautem Geschrei vom Steg aus mit Anlauf ins Wasser gesprungen.
Leider mussten wir uns dann um ca. 11 Uhr von den anderen verabschieden, da sie zurück in ihre Heimatmarina in Sibenik gefahren sind, denn morgen geht es nach Hause, da bei ihnen am Montag die Schule wieder anfängt.
Wir sind dann kurz später auch los gefahren und haben uns ebenfalls (als Tank- und Einkaufszwischenstopp) auf den Weg nach Sibenik gemacht. Dort haben wir zuerst an der grossen Lukoil Tankstelle wieder mal beide Tanks bis zum Rand gefüllt und sind dann noch bei der Arishi vorbei gefahren. Leider waren unsere Freunde gerade nicht auf dem Boot und alle waren schon traurig. Dann haben sie aber plötzlich von oberhalb (dort wo die Marinagebäude und wohl auch der Pool sind) gewunken und meine Crew hat eifrig zurück gewinkt.
Eigentlich wollte ich dann noch kurz an der Stadtmole von Sibenik längsseits gehen um kroatisches Bargeld abzuheben am Automaten und eine neue Schwimmleine für Mini-tonttu zu kaufen im Marina Shop. Aber leider durften wir nicht längsseits gehen und so habe ich einfach Iris vom Bug aus übersteigen lassen zum Geldautomat und sie ein paar Minuten später wieder genauso abgeholt. Leider waren wir beide zu beschäftigt, um ein Foto zu machen. Ich fand es sehr amüsant, wie meine Frau mit ihrem Portemonnaie unter der Achsel geklemmt am Bug stand. Ich hätte mir dafür den wasserfesten Rucksack umgehängt
Dann sind wir weiter unter der Brücke durch und die Krka hinauf bis zur Konoba Vidrovaca mit ihrem schönen Steg gefahren. Dort hatte ich schon telefonisch reserviert. Das wäre aber gar nicht nötig gewesen. Es war total leer…
Luca auf dem Steg …
Das lustig/skurrile an diesem Ort ist, dass er total romantisch und einsam ist, man aber fast unterhalb der Autobahnbrücke liegt. Aber davon hört man nur Nachts ab und zu ein Rumpeln, wenn ein besonders grosser LKW drüber fährt.
Wir haben wunderbar gegessen (Iris Spaghetti Vongole und ich ein sehr feines Steak vom Grill) und für morgen ausgemacht, dass wir mit dem schnellen Motorboot nach Skradin vor gebracht werden, um zu den Wasserfällen gehen zu können.