Ein Sommer mit "tonttu"

15.5.2016, wir sind losgefahren

Heute war der Vormittag des „fahren wir nun oder fahren wir nicht“ Gedankenspiels.

Aber der Reihe nach.

So um kurz nach 6 mussten die ersten zwei lostigern auf die Toilette in der Marina. Als braver Wachhund (im Salon auf der Bank schlafend) habe ich das zwar registriert aber nicht gebellt :-D

Um kurz nach 8 waren dann aber alle wach genug und zumindest gezähneputzt, dass wir frühstücken konnten. Dank etwas Sonnenschein und keinem Regen sogar im Cockpit.

Danach waren noch ein paar Sachen zu erledigen (Brot kaufen, Dinghi aufpumpen, Wassertank füllen) und um kurz vo 10 waren wir dann soweit, dass ich die Sicherheitseinweisung machen konnte. Das hat uns ca. 1 Stunde beschäftigt und danach haben wir uns auf das Ablegen vorbereiten wollen. War aber nichts, denn dann hat es erst mal etwas nördlich von Biograd angefangen zu gewittern.

Das Gewitter war zwar relativ schnell vorbei, aber dann kamen noch die üblichen Böen und es hat etwas geregnet. Ich war schon kurz davor das Ablegen auf den nächsten Tag zu verschieben, aber dann sind wir doch los als der Regen und die Böen nachgelassen hatten.

So sind wir nach dem Mittagessen (es gab die restlichen Penne mit Schinkenwürfeln, Zucchinistücken und Eiern angebraten) losgefahren. Leon hat abgelegt und ist auch die erste gute halbe Stunde am Steuer gestanden.

Wir sind unter Motor gefahren, weil der Wind auch inzwischen soweit zugenommen hat (auf ca. 20 kn), dass wir auch ohne Segel schon etwas Krängung hatten (wir waren auf Kurs 60 Grad zum Wind) und ich wollte uns für den ersten Tag nicht all zu viel zumuten. Später hatten wir dann sogar in Böen bis zu 28kn Wind.

Also sind wir bis kurz vor 4 unter Motor weiter gefahren (Steven war der Steuermann für die nächsten 1:15 h) und waren dann nach ausführlicher Platzrunde und einem ersten nicht so haltbaren Ankerversuch sicher in der Uvala Kosirina auf Murter angekommen.

Zum Baden war es natürlich zu kalt, aber wir haben dann erst mal den leckeren und frisch gemachten Rhabarberkuchen von Ricarda gegessen und uns so die Zeit vertrieben.

Ricarda zum Beispiel mit Hose nähen, dank Iris Nähset ;-)

Und jetzt, nach Abendessen (Kartoffel-Zucchini-Auflauf) und der üblichen Spülaktion wird unten gespielt.

Der Wind hat zwischendurch nachgelassen, so dass wir in der Bucht nur noch 12 kn gemessen hatten, aber jetzt gibt es nochmal etwas mehr mit Böen bis zu 19kn. Aber der Anker hält gut und alles ist ok.

Morgen sehen wir dann was wir machen, bis die anderen eintreffen. Vor allem müssen wir ja noch herausfinden wo wir uns treffen wollen.

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