Ein Sommer mit "tonttu"

03.09.2014, Oma und Opa sind da!

Es hat die ganze Nacht durch geweht (immer wieder mit starken Böen mit über 25kn, geschätzt) aber nicht geregnet. Eine klassische, kühle aber leichte Bora also.

Am Morgen hatten wir sogar Sonnenschein und es wurde wieder etwas wärmer, solange keine Wolken da waren. Ich habe mit den Kindern mit dem Dinghi im Supermarkt Brot, Gebäck und Butter geholt und wir haben im Cockpit gefrühstückt. Das Problem war nur der Wind, der die Krümel von den gefüllten Croissants natürlich im ganzen Cockpit verteilt hat. Also habe ich nach dem Frühstück nicht nur den kleinen Tank gefüllt sondern auch das Cockpit ausgespritzt.

Die Kinder waren währenddessen alle zusammen mit einem Nachbarsjungen beim Keschern und Iris hat nochmal eine Maschine gewaschen. Den Strom und das Wasser haben wir ja schliesslich pauschal gezahlt. Und die Waschmaschine soll ruhig so oft laufen wie möglich bevor sie wegen des Salzwassermilieus den Geist aufgiebt ;-)

Danach sind wir mit dem Dinghi an das Ufer der Ankerbucht gleich Südwestlich (also vor) der Marina gefahren. Es hat aber leider wegen des Windes ziemlich viel Müll an den „Strand“ geweht. Also haben wir nur kurze Badeversuche von der kleinen Mole aus unternommen die dort aufgebaut ist.

Wir mussten dann sowieso wieder schnell zurück, da Oma und Opa schon mit dem Taxi von Biograd aus kurz vor der Autobahnausfahrt Skradin waren. Es hat auch nicht lange gedauert, bis wir sie mit dem Auto ankommen gesehen haben. Das gab ein grosses Hallo und Anna und Lara sind mir gleich vorausgestürmt.

Oma und Opa durften kurz ihr Zimmer (das ihnen die Jungs abgetreten haben) einrichten und dann sind wir in die Marinabar fürs Mittagessen. Es gibt dort nicht viel aber die Sachen sind gut gemacht (eher kleine Portionen) und die Kellnerin war sehr nett.

Danach sind wir - teils zu Fuss, teils mit dem Dinghi - rüber in den Ort an den Badeplatz und den Spielplatz. Im ersten Moment war das Wasser sehr kalt, wegen des Windes, aber eigentlich war es doch sehr angenehm mit ca. 24 Grad. Und es ist Süsswasser (zumindest nur ein minimaler Salzgehalt). Auch mal was anderes. Angst vor anhänglichen Schwänen darf man allerdings keine haben. Die Jungs sind immer von der Mole gehüpft und wieder herausgeklettert.

Später haben wir uns noch den Ort angesehen, bzw. ihn Oma und Opa gezeigt und im Restaurant „Dalmatia“ (gleich in der Hauptgasse bei der Kirche) für den Abend reserviert. Das hat sich als ein Glücksgriff herausgestellt. Dann gab es noch ein Eis für alle die wollten. Mit ein paar Einkäufen (Wasser, Wurst und Orangensaft und etwas Früchte und Gemüste vom Stand) sind Iris und ich mit den Jungs dann wieder mit dem Dinghi zurück und Oma und Opa sind mit Anna und Lara wieder aussen herum gelaufen.

Wir hatten dann nur noch eine dreiviertel Stunde auf dem Boot, bis wir schon wieder los sind zum Abendessen. Wieder die Jungs mit Iris und mir im Dinghi und die Mädels auf den Rollern mit Oma und Opa aussen rum. Wir kamen wieder fast gleichzeitig an ;-)

Das Essen war super und da Oma den R6 von BIBICh im Restaurant getrunken hat, habe ich mit Opa nochmal 12 Flaschen für sie gekauft und später mit dem Dinghi wieder an Bord gebracht. Jetzt schlafen die Jungs schon im Vorschiff in unserem Bett und die Mädels ziehen sich gerade um. Wir anderen sitzen im Cockpit und haben warme Jacken angezogen, da es immer noch weht und halt dummerweise genau von hinten ins Cockpit hinein :-(

Aber morgen soll es ja endgültig vorbei sein und wir werden hinaus aufs Meer fahren …

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