Ein Sommer mit "tonttu"

29.8.2016, Sv. Nedjelja

Heute wollten wir ja eigentlich nach Korcula Stadt. Deshalb sind wir ja auch schon um 10:30 Uhr aus der netten Bucht losgefahren. Leider mal wieder ohne Wind.

Lara hat die Jungs als Piraten verkleidet

Als wir dann wie geplant um 13 Uhr vor der Marina von Korcula waren und ich sie angefunkt habe, mussten wir feststellen, dass leider kein Platz frei war für uns. Alles ausreserviert. Ich hatte ja kurz überlegt auch zu reservieren, aber die 25% Aufschlag für eine Reservierung bei sowieso schon super teuren 108€ für die Nacht waren mir dann doch einfach zu viel. Ich dachte, wenn wir früh genug kommen reicht es auch so - so war das zumindest bisher immer - aber leider nein.

das wäre Korcula Stadt gewesen …

Wir haben dann noch kurz eine Nachbarbucht angeschaut, aber da war zu wenig Platz zum frei ankern und so haben wir uns entschieden weiter zu fahren. Wohin war noch nicht genau klar. Zur Auswahl standen Vela Luka am Westende von Korcula oder Scredro (da ist es aber immer heikel mit dem ankern) oder mal was neues: Sveti Nedjelja beim Winzer Zlatan Otok.

Also habe ich im Internet schnell die Nummer herausgesucht und dort angerufen. Er meinte, es wäre schon ziemlich voll, und sie würden Reservierungen nur bis 16 Uhr halten (wir wären aber erst gegen 18 Uhr dort), doch er meinte an der Aussenmole würde es schon noch klappen, wenn das ok sei für micht.

da macht es sich aber einer bequem

Ich sagte zu und wir haben vereinbart, dass ich mich um 16 Uhr nochmal zur Bestägigung melde.

Auch um 16 Uhr hat er gesagt, an der Aussenmole wäre noch Platz für uns und so sind wir durchgefahren bis zu ihm. Und tatsächlich, der letzte Platz wurde für uns frei gehalten. Und zwar sogar auf der Innenseite der Aussenmole (ich hatte schon befürchtet er spräche von der Aussenseite der Mole und das könnte etwas ruppig werden).

kurz vor dem Ziel: Die Küste von Hvar

So haben wir um Punkt 18 Uhr angelegt und dann gleich für 19 Uhr einen Tisch reserviert. Im freien gab es nichts mehr aber so konnten wir in den runden Türmchen sitzen, für die das Restaurant bzw. der Hafen so berühmt ist.

Im Nachhinein war ich auch sehr froh, dass wir nicht im Innenhafen liegen. So was volles habe ich auch noch nie gesehen. Dort liegen sie zu dritt im Päckchen nebeneinander und in zwei Reihen hintereinander. Wenn der letzte raus will, müssen alle anderen vorher ablegen…

nicht nur die Thailänder können wunderbar Kabelsalat machen, auch hier in Kroatien gibt es wunderbare Exemplare

Wir haben auch wunderbar gegessen und dazu einen leckeren Zlatan Plavac Barrique aus 2010 getrunken. Am Schluss kam noch ein anderer Gast und hat uns auf englisch gefragt, ob wir den Rest von ihrer Eistorte essen wollen, die sie zum Geburtstag hatte. Da haben meine 4 Kinder natürlich nicht nein gesagt! Dafür bin ich mit den 4 dann nochmal raus an ihren Tisch und wir haben Happy Birthday gesungen als Dankeschön!

die Jungs und Lara kommen auch immer wieder auf wilde Ideen: Eisenbahnspielen im Restaurant!

Ich habe mir dann noch die Preisliste für „Take Away“-Wein geben lassen und angesichts der enormen Preisdifferenz zu meiner Bezugsquelle im Internet in Deutschland habe ich noch etwas zu geschlagen: 4 Kartons Zlatan Plavac Barrique und einen Karton Zlaton Posip (weiss), die mir dann freundlicher Weise noch bis zum Schiff getragen wurden. Jetzt stehen sie unter dem Tisch im Salon …

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