Ein Sommer mit "tonttu"

Tag 28 (29.5.2012)

Tja, sorry, aber wir haben uns nicht verquatscht (so haben es „Die Haidmanns“ vermutet; wir haben uebrigens eine Weile geraetselt, aber scheinbar koennt Ihr Euch noch nicht ueber Euren zukuenftigen Namen einigen; ob diese Kombination aus den beiden Nachnamen jedoch erlaubt ist?), sondern in den Kornaten ist nicht ueberall Handyempfang. Insbesondere nicht in Buchten direkt an der Westseite von Kornat. Heute sind wir in der Bucht von Lavsa (mehr dazu im naechsten Blogeintrag), und da ist der Empfang auch duerftig, aber immerhin vorhanden.

Also zu gestern:

Wir sind noch vor dem Fruehstueck (keine Angst, wir haben trotzdem einigermassen ausgeschlafen, es war nach acht Uhr) weggefahren, da es sowieso bedeckt war und wir noch Wasser bunkern wollten, bevor wir in die Kornaten fahren. Also sind wir zeitig los und haben uns auf den Weg nach Sali gemacht an der Ostkueste von Dugi Otok. Dort waren wir dann um halb 11 und haben nach dem anlegen sofort den Schlauch angeschlossen. All zu viel Druck war da nicht drauf, so dass klar war es wuerde auf jeden Fall fuer einen ausfuehrlichen Einkauf und einen shopping-Bummel reichen sowie fuer ein Eis.

Hat auch alles so geklappt und wir sind gegen 12:00 Uhr wieder weg gefahren, zurueck um die Suedspitze von Dugi Otok in die Kornaten.

Anna am Steuer (sie steht dabei auf dem ausklappbaren Steuermannsstuhl :-))

Luca und Luis spielen mal wieder fangen unterm Tisch

Dort haben wir dann erst mal (gegen halb 2) einen Stopp in einer Badebucht gemacht. War schoen dort, aber baden wollte dann irgendwie doch keiner, so haben wir einfach nur gefaulenzt und gedoest.

Spaeter sind wir dann weiter und haben uns die Bucht Striznjan auf Kornat (annaehernd Mitte der Westkueste, in der Naehe von Vrulje) ausgesucht. Dort konnten wir an der Mole von der Konoba (eine „Beiz“ auf kroatisch) laengsseits festmachen. Oder zumindest haben gut zwei Drittel von tonttu da hin gepasst. Denn weiter vor ging nicht, da waere es zu flach geworden. So haben wir also den anderen Schiffen an den weiteren Molen schoenen Windschatten gegeben. Waren eh fast alles Motorboote. Die moegen Wind ja sowieso nicht ;-)

Wir (die drei Maedels, ich und spaeter auch Iris mit den Jungs) sind dann noch zum „Strand“ und haben gebadet und uns Seeigel aus der Naehe angesehen. Constanza, Frank und Christoph sind auf den Gipfel von Kornat direkt oberhalb geklettert (eine Stunde ueber Stock und Stein durch die Macchia) und haben die gigantische Aussicht genossen.

Die Strand-Forschungstruppe:

Die Bergerkundungstruppe:

Am Abend haben wir (ohne die Jungs, die mussten dann ins Bett) noch in der Konoba geschlemmt: 2 kg Scampi zu viert, Iris hatte ein halbes kg Tintenfisch gegrillt, Frank einen hervorragenden Schweinerollbraten (von dem hat sich Christoph dann nochmal nachbestellt) und die Maedel - wie kann es auch anders sein - Pommes Frites. Dazu unmengen Mangoldgemuese und Salat. Der wahnsinn!!!

Zum Abschluss gab es dann noch Schokopalatschinke und ich hatte ein Stueck Mohnkuchen.

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