Ein langer Segeltag
Heute sind wir schon um 6 Uhr unterwegs gewesen und weiter nach Westen gefahren erst mal in Richtung Astipaleia. Wir hatten dabei sogar immer wieder schönen Wind und konnten gerade so auf Amwindkurs segeln, dass wir fast direkt die Nordspitze der Insel erreicht haben. Es war nur sehr wenig los (zwei andere Segelyachten und ein paar Frachtschiffe und Fähren).
So gegen 13:00 Uhr waren wir dann auf Höhe von Astipaleia und haben dann Kurs auf Amorgos genommen. Ich habe mich dann am Nachmittag mal kurz hingelegt und auch in der zweiten Tageshälfte war immer wieder mal genug Wind um zu segeln (und auch noch einigermassen in die richtige Richtung).
Um 15:00 Uhr haben wir dann direkt auf die Mitte der Südküste zugehalten, damit wir das dort im Felsen gebaute Kloster besser sehen konnten. Spektakuläre Sache …
Als wir dann wieder nach Westen abgedreht hatten, gab es immer stärkere Böen von den Steilen Felswänden der Insel herunter, so dass wir auf über 8 kn Geschwindigkeit gekommen sind.
Um die Westecke der Insel herum wurde es dann etwas ruhiger und so konnten wir die Bucht gleich auf der Nordseite des Westzipfels von Amorgos gut erreichen. Die Bucht ist vergleichsweise winzig, aber der Wind scheint recht konstant aus NE in die Bucht hereinzustehen (mit ca. 11kn), so dass ich vor all zu wilden Winddrehern keine Angst haben muss und der Anker hält sehr gut. Neben uns sind noch ca. 10 Fischerboote (wohl dauerhaft) vor Anker und an Land ist eine Beach-Bar. Die ist aber noch nicht in Betrieb.
Wir haben Penne mit Thunfisch-Tomatensauce gemacht und jetzt geht langsam die Sonne unter. Leider ist es dann im Cockpit zu kalt ohne lange Hose und Jacke.
Comments
Hallo Holger,
danke für die „Spasswünsche“. Ich habe Deinen Kommentar leider verpasst aber Iris hat mich gestern Abend darauf aufmerksam gemacht…
Grüsse nach München, Mark
Hi,
klingt ja nach Segelspass mit dem passenden Wind. Nach dem kalten und nassen Winter sind 30 Grad auch eine willkommene Abwechslung. Viel Spass Euch noch. Gruß Holger