Tag 10 (11.5.2012)
Heute haben wir nochmal eine lange Strecke gemacht. Erst sah es ja tatsaechlich nach Wind aus, aber bis wir dann alles klar hatten (also erst mal fertig gespuelt etc.), war er schon wieder am abflauen. Noch ca. eine halbe Stunde nach dem setzen der Segel sind wir mit 3 bis 4 kn voran gekommen, aber dann wurde es sehr muehsam und der Wind hat beim abflauen wie ueblich auch noch gedreht.
Also, Motor an und Kurs zur Nordspitze von Cres um dann auf der anderen Seite gleich wieder nach Sueden zu fahren. Sehr spektakulaere Felsen und Felsnischen (Buchten kann man das ja nicht mehr nennen, so klein waren die) rund um die Nordspitze von Cres.
Kurz danach gab es Quiche (Zucchini mit Fruehlingszwiebeln; verfeinert mit Kurkuma) von Iris im Gasofen gebacken mit selbstgemachtem Teig! Sehr lecker!!!
Wir haben dann am mittleren Nachmittag ein paar Buchten an der Westseite von Krk angeschaut fuer die Nacht, aber entweder waren sie zu voll (meist mit Fischkuttern von den darueber liegenden Doerfern) oder zu klein (tja, mit 15m passt man halt doch nicht mehr in jede Bucht, die so im Hafenhandbuch steht) oder einfach zu haesslich. Wir sind also viel weiter nach Sueden in Richtung Krk Stadt und Punat gelangt als geplant.
Aber gegen 15:30 Uhr haben wir dann endlich ein Plaetzchen gefunden. Die Bucht „Uvala Sveti Juraj“, knapp 2.5 sm westlich von Krk Stadt. Sehr nett, ruhig und relativ einsam. Wir haben dann, damit es nicht zu einfach ist, neben dem Buganker noch eine Heckleine ausgebracht zu einem netter Weise am Ufer herumstehenden Poller. Dabei habe ich festgestellt, dass auch 60m Festmacher zu kurz sein koennen, dass aber kein Problem ist, wenn der 5PS Yamaha Aussenborder stark genug ist, tonttu mit dem Heck zum Land zu ziehen gegen den Anker
Nach dem etwas ausfuehrlicheren Anlegemanoever haben Anna, Lara und ich dann die Schwimmautos ins Dinghi gepackt und sind an der Leine hinueber zum Poller gefahren, denn gleich daneben war eine suesse kleine Bucht.
Und nach dem Abendessen hat Iris noch Yoga auf dem Vorschiff gemacht. Angedroht hat Sie das ja immer, aber ich habe es nicht glauben wollen, bis ich es live gesehen habe. Ihr jetzt auch!
Und dieser Eintrag ist nur moeglich, da ich den UMTS/GPRS-WLAN-Pocketrouter (Danke Oma) mit dem Gennakerfall in den Mast gezogen habe. Denn die Bucht ist so beschaulich, dass auch nur schlechter Handyempfang ist. Zumindest im SIMPA-Netz (T-Mobile Croatia). VIP geht gut (das ist die Telefonkarte, die wir gekauft haben).