Ein Sommer mit "tonttu"

Tag 36 (6.6.2012)

Wir sind heute morgen in der wunderschoenen und ruhigen Bucht aufgewacht und haben nach dem Fruehstueck erst mal einen Badeausflug zum Strand gemacht. Ich habe mich vorher (noch waehrend des Fruehstuecks) ein wenig aufgeregt, da a) die Internetverbindung sehr langsam war und ich unbedingt eine Email rausschicken musste mit Anhang und b) mein Exvermieter in der Schweiz offensichtlich meine Bankverbindung falsch weiter gegeben hat fuer die Rueckerstattung meiner Mietkaution. Und die doofe UBS weigert sich die korrigierte Bankverbindung per Email zu akzeptieren. Diese hochnaesigen Schweizer Banken!!!

Na ja, dafuer habe ich es besser als die „nette Dame von der SERVICE-Hotline“ (den Service habe ich nicht gefunden), denn ich konnte nach dem Gespraech ins inzwischen 22 Grad warme Adriawasser springen :-)

Gegen Mittag sind wir dann ausgelaufen und haben nach dem Mittagessen unterwegs das erste Mal den CodeZero ausgerollt. War cool. Wir haben bei 7.2 Knoten Wind aus Halbwind-/Amwind-Richtung bis zu 6.1 kn Fahrt gemacht. Und das nur mit dem CodeZero ;-) Allerdings musste ich war ja auch fast so erwartet) feststellen, dass der Wendewinkel (zumindest ohne Grosssegel) ziemlich miess ist und so haben wir dann um kurz nach zwei mit dem kreuzen aufgehoert und sind unter Motor nach Primosten gefahren.

Dort war trotz der fruehen Stunde schon alles an der Mole belegt. Zumindest dort wo wir mit unserem Tiefgang anlegen konnten. Deshalb haben wir uns entschieden zu ankern, denn die Bojen, die laut Hafenhandbuch ausgebracht sein sollen, gibt es noch nicht. Aber nach unserem Tiefenmesskreisel in Richtung Badezone und dem begonnenen Aufschiesser zu unserem ausgewaehlten Ankerplatz kam ploetzlich ein Schiff mit lauter kroatischen mittelalterlichen Maennern und hat uns mitten im Ankermanoever den Weg abgeschnitten und den Anker einfach dort geworfen, wo wir hin wollten. Ich habe mir dann noch ein lautstarkes Wortgefecht mit ihnen geliefert und dann sind wir ans andere Ende vom Badestrand gefahren, dort wo es leider schon etwas tiefer war aber zumindest noch Platz zum ankern.

Egal. Zum Strand war es gleich weit, und wir sind gleich danach zum baden rueber gefahren. Spaeter (so gegen halb 6) haben wir noch einen Ausflug zum Ort gemacht und ein Eis gegessen. Mit den noetigen zwei Transferfahrten hin und zurueck hat es dann jedoch bis halb 7 gedauert, bis wir wieder zurueck waren. Gluecklicher Weise hat Sven schon den Grill angeschuert so dass wir doch noch schnell genug zu den Wuerstchen und den Roesti gekommen sind. Die Kids waren eh nicht mehr sehr hungrig nach den riesen Eisbechern die sie verdrueckt haben.

Jetzt sind die Kinder im Bett und wir geniessen den Lilafarbenen Sonnenuntergang ueber Primosten. Iris bei einem Aperol Spritz und ich habe schon mal die Flasche mit dem Rum aus Martinique mit hoch gebracht.

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