13.8.2015, Uvala Sakarun, Dugi Otok
Wir haben uns heute einen gemütlichen Morgen gemacht und sind gaaaanz laaangsam aufgestanden. Denn der Mini-Market macht erst um 08:30 auf und bekommt dann auch erst frisches Brot. So bin ich mit Pietro und Maximo um kurz vor halb neun rüber ins Dorf, haben Gemüse, Grillkohle, Brot und Hühnchenfleisch für den Grillabend eingekauft.
Nach einem leckeren Frühstück und noch einer Runde baden haben wir dann abgelegt und sind unter Motor in Richtung des alten Schiffswracks von einem kleinen Küstenfrachter an der Nordspitze von Dugi Otok gefahren.
Wir haben direkt südlich des Wracks geankert und sind mit dem Dinghi rüber gefahren, im warsten Sinne des Wortes „darüber“. Am Schluss sind Pietro und Anna ausgestiegen und wollten zurück schwimmen (wieder über das Wrack). Ich habe die anderen schnell zurück an Bord gebracht, bis auf Lara, die wollte wieder mit zurück. Eigentlich war der Plan Anna und Pietro abzuholen auf halbem Weg, die standen aber inzwischen auf dem Vordeck des Wracks. Das hat sich Lara dann aber nicht nehmen lassen und ist auch noch kurz ausgestiegen.
Wir haben dann bei 10kn Wind unter Segeln abgelegt und sind westlich des Nordendes von Dugi Otok bei schönem Wind hin und her gekreuzt. Unser Ziel war ja nur die Uvala Sakarun mit ihrem kristallklaren Wasser und dem Sandboden, und das ist ja gleich südlich der Nordspitze von Dugi Otok.
Gegen drei Uhr sind wir dann in Richtung der Bucht gesegelt und haben kurz davor die Segel geborgen. Leider hatten auch einige andere die Idee hier in die Bucht „Sakarun“ zu kommen. Einen Platz an der Boje haben wir natürlich nicht bekommen, aber noch einen einigermaßen ordentlichen Ankerplatz gefunden. Natürlich wurde es dann später etwas leerer, weil die ganzen Tagesauflügler wieder weg sind, aber wir haben nicht nochmal umgeankert.
Bis auf Iris sind wir dann alle zum Strand gefahren. Das ist glaube ich auch die Maximalkapazität unseres Dinghis bei guten Bedingungen: 3 Erwachsene und 6 kleine Kinder!
Der Strand war toll. Es gibt zwar nur einen Streifen von ca. 2 Meter mit Sand am Strand aber im Wasser ist fast alles reiner feinster Sand und man kann toll weit mit den Kindern rauslaufen in dem türkisfarbenen Wasser.
Um halb sechs sind wir dann wieder zurück zu tonttu gefahren und ich habe den Grill angeschürt. Iris hatte schon vorher Kartoffeln in den Ofen geschoben und Ratatouille vorbereitet (anstatt sich hinzulegen und die Ruhe zu geniessen ) und so konnten wir um viertel vor 7 unsere gegrillten Würstel und marinierte Hühnerbrust geniessen.
Jetzt wollen die Mädels noch die Sterne anschauen. Das hatte ich ihnen schon lange versprochen, aber sie haben sich bis jetzt entweder zu sehr daneben benommen oder es war bewölkt. Na hoffentlich klappt es heute, sonst heißt es wieder aus drei adoleszierenden Mädelsmündern „tooollll, immer weil Du es verbietest; nie dürfen wir was …“!