Ein Sommer mit "tonttu"

Tag 108 (24.8.2012)

So, heute ging es mit tonttu weiter und deshalb auch mit dem bLogbuch.

Zuerst mal möchte ich mich für das permanente ignorieren der deutschen Umlaute entschuldigen. Aber zu meiner Entschuldigung: Wir haben ein altes aber noch einigermassen funktionierendes Powerbook mit US-Keyboard Layout an Bord. Und kurz nach der Abfahrt ist auch noch die DELETE Taste kaputt gegangen. Das war sehr, sehr nervig (man musste immer mit der Maus selektieren und dann die falsch geschriebenen Buchstaben durch korrekte ersetzen).

Wir haben uns jetzt ein kleines weisses Bluetooth Keyboard von Hama geleistet und aus München mitgebracht. Jetzt geht es deutlich einfacher und Umlaute gibt es auch :-)

Die anderen, orthographischen wie grammatikalischen Fehler liegen komplett an mir und es gibt dafür keine Entschuldigung. Ausser, dass ich mich von Anfang an entschieden habe meine Einträge nicht nochmal durchzulesen oder zu verändern…

Jetzt kurz zu den Ereignissen der letzten Tage. Wer uns Rosas kennt, weiss dass es wieder turbulent zuging ;-)

Anna und Lara haben mit meinen Eltern sehr erfolgreich das Hotelresort Kyllini Beach unsicher gemacht. Es ist übrigens sehr zu empfehlen für Familien mit Kindern im Alter von 5 bis 12…

Iris, die Jungs und ich sind ja nach München geflogen. Am Samstag waren Iris und ich auf Irene & Martins Hochzeit am feurigen Tatzelwurm (das ist hinter dem Sudelfeld auf dem Weg ins Inntal). Es war wunderschön und die etwas kühlere Bergluft war eine Wohltat. Am Sonntag haben Iris und ich je noch eine Massage genossen und etwas im SPA-Bereich abgehangen, bevor wir wieder mit dem Mini zurück nach München gedüst sind.

Die Jungs waren ja mit Hilde und Franz von Samstag auf Sonntag in Augsburg und kamen am Nachmittag auch wieder in München an.

Am Montag sind wir dann mit Luca ins Schwabinger Krankenhaus gefahren um mal wieder routinemässig die Blutwerte untersuchen zu lassen. Wir haben dann gleich im Anschluss bei der Kinderchirurgischen Notaufnahme vorbeigeschaut und einen Termin für eine Leistenbruch-OP für Luca für Dienstag früh bekommen. Den Leistenbruch haben wir nämlich vor ein paar Wochen hier an Bord entdeckt und über unseren Kinderarzt (Danke Hr. Dr. Stellwag) einen Termin zur Voruntersuchung bei einem Kinderchirurgen am Freitag Nachmittag organisiert bekommen. Wegen der Niereninsuffizienz musste Luca jedoch im Krankenhaus eine Nacht bleiben, damit die Nieren per Tropf gut durchgespült werden konnten.

Am Abend haben wir uns dann noch mit vielen Freunden im Biergarten am Hofbräukeller getroffen. Ach, Bayern ist doch schön!!!

Die OP lief wunderbar und während Luca in der Narkose war bin ich mit Luis den Mini zum Service fahren gewesen. Es hat ja seit ein paar Tagen etwas vorne geklappert. Vor allem, wenn man ihn hat rollen lassen. Wir haben alles mögliche vermutet, nur nicht, dass das linke Vorderrad nicht ganz fest angezogen war. Autsch!

Luca musste ja dann mit Iris über Nacht bleiben und Luis war irgendwie ganz neben sich. Schon am Freitag, als wir mit Luca alleine bei der Untersuchung waren und Luis mit Hilde und Franz zu Hause war, ist er ganz in sich zusammen gesunken. So war es auch am Mittwoch morgen. Es war nichts mit ihm anzufangen. Also haben wir kurz am Wiener Platz gefrühstückt und sind dann gleich zu Luca ins Krankenhaus gefahren. Der sass vergnügt in seinem Bettchen und als ich Luis zu ihm gesetzt habe, sind sich die beiden in die Arme gefallen und haben erst mal ausgiebig gekuschelt. Super süss … Zwillinge sind halt doch etwas ganz, ganz besonderes.

Unseren Rückflug haben wir von Mittwoch früh auf Donnerstag Nachmittag umgebucht und sind deshalb erst gestern Abend um kurz nach 6 Uhr in Athen gelandet. Bis wir dann mit dem Mietwagen an der Marina in Patras waren, war es bereits 22:15.

Heute morgen haben wir erst mal noch einen kleinen Einkauf gemacht (Mein Vater ist mit Iris und Lara mit dem Mietwagen zum Carrefour gefahren), ausgiebig den Spielplatz besucht (meine Mutter war mit Anna und den Jungs neben der Marina auf dem Spielplatz) und die Reparaturen abgenommen (Benito musste noch ein Gewinde nachschneiden vom neuen Einfüllstutzen, da es nicht dicht war) und uns abgemeldet (die Hafenpokizistin, oder doch Hafenpolitesse?) war natürlich mal wieder nirgends zu finden.

Der neue Edelstahl-Anschlussstutzen:

Um halb 11 sind wir dann endlich los gekommen und haben uns auf den Weg nach Osten gemacht. Dazu muss man zuerst einmal unter der neuen Brücke zwischen Rios und Antirios durchfahren. Dazu muss man sich erst mal bei der „Bridge Traffic Control“ per Funk anmelden und man bekommt gesagt wo man durchfahren soll, nachdem man seine Masthöhe gemeldet hat. Für mich hiess es „South Channel, keep one pillar to your right and three pillars to your left“ also für die ganz doofen.

Dann sind wir weiter in Richtung Osten gefahren (Wind hatte es keinen bis gar keinen) und haben nach einem netten Plätzchen für die Nacht gesucht. Eigentlich wollten wir vor einem kleinen Ort ankern mit Kiesstrand, aber da waren dermassen viele Quallen (Feuerquallen, wenn ich mich nicht irre), dass wir davon abgesehen haben. Jetzt sind wir in einer nicht im Hafenhandbuch beschriebenen Bucht kurz westlich von der grossen Bucht in deren Nordende sich Itea befindet, unser Ziel für morgen, denn da kommen dann Nicole, Axel mit ihren Kindern Fiona und Leonora an Bord.

Hier gibt es zwar auch Quallen, aber deutlich weniger und nicht direkt am Strand. So sind wir also nicht rüber geschwommen (weit wäre es ja nicht gewesen) sondern mit dem Dinghi rüber gerudert. Überraschender Weise gab es sogar eine kleine Strandbar mit Eis und Getränken (inklusive Capucchino to go für Iris). Obwohl da ausser drei Ferienhäusern und etwas 8 Wohnwagen nichts ist.

Aber es ist schön endlich mal wieder in einer ruhigen Bucht, so ganz alleine zu ankern!

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