31.5.2015, Sibenik bis Rogoznica
Heute hatten wir vor möglichst früh nach Rogoznica zu fahren, um dort den ganzen Tag das Schwimmbad zu geniessen und damit wir drei Männer alle zum Friseur gehen können.
Leider wurde aus beidem nichts …
Wir sind zwar früh los gekommen - so gegen 09:30, als die italienischen Marktstände gerade auf gemacht hatten - und mangels Wind sind wir mit dem Dieselwind auch recht schnell voran gekommen. So gegen 11:30 waren wir dann in Rogoznica und ich habe versucht die Marina Frapa dort per Funk auf Kanal 17 (wie üblich) zu erreichen. Die waren aber wohl alle im Tiefschlaf. Ich wollte eigentlich nur fragen, ob wir an eine der Bojen dürfen, denn das ist deutlich billiger. Aber leider nehmen sie die Längenbeschränkung des Bojenfeldes auf maximal 13 Meter Schiffslänge inzwischen recht ernst.
Also mussten wir normal an den Transitsteg der Marina. Jetzt im Mai geht das ja noch, da die Kosten noch nicht auf Hauptsaisonniveau sind.
Wir haben erst einmal zu Mittag gegessen auf dem Boot und haben uns dann auf den Weg zum Friseur und Schwimmbad gemacht. Der Friseur war natürlich zu - das war der Moment, an dem mir aufgefallen ist, dass heute Sonntag ist. Und das Schwimmbad war zwar schon eingelassen, aber sonst war noch nichts da (keine Liegestühle, keine Sonnensegel und auch kein Personal) und die Anlage war wohl noch geschlossen. So ein Mist!
Also sind wir weiter gedackelt zum Strand. Von der Boje aus wären es 50 m zu schwimmen gewesen, so sind wir einmal die gesamte Marinaanlage abgelaufen: ca. 1.5 km. Für den Rückweg habe ich dann aber das Dinghi geholt und wir sind mit diesem die Direttissima zum Transitsteg gefahren.
Danach sind wir rüber zum Ort mit dem Dinghi und haben wunderbar beim „Mario“ (dem mit den roten Schirmen ganz rechts) gegessen. Es war wieder lecker, so mit Thunfisch-Carpaccio, Bruschetta, Muscheln für Mama und Steak für Papa. Leben wie Segler in Kroatien…
Danach sind die Zwerge noch ein wenig auf der Bühne rumgehüpft, die auf der Stadtmole aufgebaut war und ich habe mich vergewissert, ob es dort zum anlegen tief genug ist für tonttu: auf den rechten (vom Wasser aus gesehen) 50 m wäre es tief genug.
Zurück auf dem Boot sind dann alle Kinder geduscht worden - so einmal die Woche muss auch das sein - und jetzt ziehen sie sich die Schlafanzüge an. Vielleicht bekommen wir sie dann heute mal früher ins Bett als die letzten Tage. Vor allem Lara und Anna brauchen etwas mehr Schlaf, damit sie nicht so zickig sind tagsüber