Tag 135 (20.9.2012)
Today we made our way to Knidos, visited the ruins (at least Iris and the girls; I was there about 16 years ago and therefore played with the boys on the beach) and had lunch there. Afterwards the girls did swim a little and around half past one we left in order to get to a little cove about 14 nm east of Knidos. Unfortunately the cove was a bit too little. Especially since a lot of snorklers and other swimmers were about and I did not want to shoo them away
Therefore we decided to leace and go a bit further. Actually almost to Datca around the corner of Inclik Burnu on the east coast of the Datca peninsula. There the wind ceased (we had up to 20kn earlier with an old one meter swell from aft) and we found the nice cove Kargi Koyu where the Datca people seem to go for a swim in the evening. We did likewise and the girls tested the rocks for their usefulness as a spring board or water slide. Later we had some pasta dinner and now the boys are in bed and the girls hopefully soon. Unfortunately there is some swell coming in to the cove. But this should diminish later in the night, I hope.
Heute waren wir etwas länger unterwegs als geplant. Wir sind auf jeden Fall mal früh in Bodrum losgefahren. Um 7 Uhr ging der Anker hoch und wir haben von der Mole zwischen Moschee und Spielplatz abgelegt. Ehrlich gesagt hat mich der doch recht laute Muezzin um kurz nach 6 geweckt. Danach war eh nicht mehr an einschlafen zu denken. Und als die Nachbarmotoryacht um halb 7 los gefahren ist, habe ich uns auch fürs ablegen fertig gemacht.
Wir sind dann auf direktestem Wege nach Knidos gefahren. Direktester Weg heisst quer durch die Hoheitsgewässer von Griechenland östlich von Kos. Aber das machen wohl alle so. Ist ja auch ein wahnsinn wie verzahnt die Hoheitsgewässer wegen der ganzen griechischen Inseln sind. Vielleicht sollten die Griechen die an die Türken verkaufen um ihre Staatsschulden los zu werden. Dann könnte man hier auch ungestörter segeln. So bleibt uns Simi und andere kleine griechische Inseln vorenthalten, da wir dann wieder aus- und einklarieren müssten und das kostet eine ganze Stange Geld!
Gegen 11 waren wir dann in der Südbucht der antiken Stadt Knidos und haben uns zwischen den alten Molenresten durchgeschlichen und an dem Restaurant-/Gemeindesteg angelegt. Wir wollten nur kurz die Ruinen ansehen und Mittagessen. Aber der Tarif dafür ist 20 türkische Lira, also ungefähr schon 9 €. Na ja, kann man nichts machen. Wegfahren und ankern wollten wir dann auch nicht mehr. Iris hat also dann den Eintritt (wieder 8 Lira) gezahlt und ist mit den Mädels die Ruinen ansehen gegangen. Ich habe mit den Jungs am Strand gespielt. Ich habe sie ja vor ca. 16 Jahren schon gesehen und gehe davon aus, dass sich da nicht viel geändert hat
Luca ist natürlich prompt ins Wasser reingelaufen, während ich damit beschäftigt war Luis die Schuhe auszuziehen. Er stand fröhlich glucksend bis über den Bauchnabel im Wasser und fand es toll, dass seine kompletten Klamotten patschnass waren, inklusive der Schuhe. Ich habe sie ihm dann am Leib ausgewrungen und ihn weiter machen lassen. Ich bin zurecht davon ausgegangen, dass die Sachen noch öfters nass werden.
Die umstehenden Restaurantgäste und Ruinenbesucher haben sich auf jeden Fall köstlichst amüsiert. Einige haben sogar gefragt ob sie die Jungs fotografieren dürfen. Ich hätte eigentlich Eintritt verlangen sollen. Dann hätte ich die Liegegebühr wieder eingenommen. Und vielleicht sogar das Eis, dass es nach dem Mittagessen gab.
Um halb 2 sind wir dann wieder weiter gefahren. Ziel war eigentlich eine kleine Bucht ungefähr 14 sm weiter östlich. Die war auch sehr schön und gegen die Wellen und den WSW Wind mit 16 bis 20 kn auch gut geschützt. Nur leider ist sie sehr klein gewesen und überall schwammen Schnorchler herum. Also haben wir uns entschieden noch ein wenig weiter in Richtung Datca zu fahren und dabei möglichst in den Küstenbereich zu kommen, der nach Norden in Richtung Datca abknickt.
So sind wir hier in Kargi Koyu gelandet. Eine recht schöne Doppelbucht in deren nördlichen Teil das Wasser nicht so tief ist, so dass man ordentlich ankern kann. Leider ist sie nicht ganz so gegen den Schwell geschützt, so dass es uns im Moment noch ein wenig schaukelt. Aber vielleicht (hoffentlich) lässt das über Nacht nach.
Mit den Mädels bin ich dann noch zum Strand rüber gerudert und wir haben bis 6 Uhr eine halbe Stunde gebadet und sie sind von den Steinen ins Wasser gesprungen bzw. gerutscht. Es waren noch ein paar türkische Grossfamilien aus Datca da die auch gebadet haben. Teilweise die Grossmütter in voller Montur.
Jetzt haben wir zu Abend gegessen, die Sterne sind draussen und wenn die Mädels endlich im Bett und ruhig wären, könnten wir den Abend geniessen