Tag 45 (15.6.2012)
Heute morgen sind wir in der wunderbaren, stillen Bucht aufgewacht und haben den warmen morgen genossen. Fast alle waren schwimmen und wir haben gemuetlich (trotz ein paar Wespen) gefruehstueckt und noch das hervorragende Abendessen nachwirken lassen.
Danach sind wir gemuetlich raus gefahren und haben an der Westecke von Scredro festgestellt, dass sogar Wind aufgekommen ist. Also haben wir Gross- und Vorsegel gesetzt und sind bei erst 10 und spaeter 15 Knoten mit 5-6 kn auf Halbwindkurs nach Korcula gerauscht. Dort sind wir in die langgezogene Bucht von Vela Luka eingelaufen, da hier leider morgen frueh Birgit und Harald auf die Faehre muessen, um zurueck nach Split und zu ihrem Flieger zu kommen.
In Vela Luka haben wir eine Boje genommen und sind recht schnell mit dem Dinghi rueber an die Stadtpier gefahren, um uns wegen der Faehre zu erkundigen und den Benzinkanister vom Dinghi zu fuellen. Auf meine Frage an der Tankstelle, ob wir auch nur 3 Liter Benzin kaufen koennen hat der Tankwart nur gegrinst. Solche Faelle hat er wohl oefter.
Danach habe ich Anna in die Bar (eigentlich war es auch eher ein Cafe) gegenueber vom Boot gesetzt, ihr eine Apfelschorle bestellt und bin mit dem Dinghi zum Schiff zurueck Iris, Lara und die Jungs abholen. Birgit und Harald waren waehrenddessen noch am Faehranleger. Anna war ganz stolz, dass sie alleine da sitzen bleiben durfte.
Auf dem Rueckweg vom Boot hat leider zum ersten mal der Aussenborder gestreikt. Also haben wir uns einfach vom Wind an die Mole treiben lassen.
Nach einigen Cappucchini, Apfelschorle, Coke und Croissants (Kuchen gibt es ja in Kroatien leider nicht, Harald) haben wir uns dann wieder getrennt und nachdem ich Iris mit den Jungs auf dem Schiff abgesetzt habe und bin mit den Maedels gegenueber zum Strand gefahren. Anna und Lara sind gleich neben dem Cafe Gelaendewagen gefahren
Zum Abendessen gab es dann eine vegetarische Lasagne. Und spaeter durften Iris und ich noch fuer 1.5 Stunden in Vela Luka ausgehen, waehrend Harald und Birgit auf die Kinder aufgepasst haben und nebenbei versucht haben zu packen.
Jetzt sitzen wir im Cockpit, unterhalten uns noch ein wenig und essen den Marmorkuchen, den Iris und ich im Supermarkt auf unserem Landgang gekauft haben. Harald ist begeistert