4.9.2016, Vrgada
Heute morgen kam in der Bucht von Tijat ein Brot-Boot mit Schokocroissant, Marmeladekrapfen und hellem und „dunklem“ Brot. Na ja, das „dunkle“ Brot hat ein klein wenig mehr Sonne abbekommen, aber …
Mann, freue ich mich auf ein ordentliches Brot!!! Das gibt es halt nur in Bayern!
Nach dem Frühstück waren wir noch etwas auf den Felsen klettern und baden, haben aber dann schon kurz vor 11 Uhr die Bucht verlassen. Leider ist die Bucht wohl immer so voll, dass das Wasser schon richtig säuerlich schmeckt vor lauter Seifen, Spülmittel und Sonnencremerückständen. Und natürlich haben wieder ein paar Typen Party bis deutlich nach Mitternacht gemacht…
Also sind wir los in Richtung Vrgada, wo der kleine Sandstrand ist und die günstigen Bojen mit den freundlichen Kassierern.
Nach ca. 2 Stunden fahrt sind wir dort auch angekommen. Für die Kinder war die Fahrt auch recht kurzweilig, da ich die Hängematte zwischen Fock-Schothorn und Mast aufgespannt habe. War ja eh kein Wind …
eigenartige Boote sind hier unterwegs …
Leider waren alle Bojen bei Vrgada voll (wohl hauptsächlich mit Badegästen, nicht mit Übernachtern), aber ich war so frech und habe (mit Iris Unterstützung; und alle Kinder habe ich aufs Vorschiff geschickt) mit den Insassen von einem kleinen Deutschen Motorboot gesprochen, ob sie übernachten wollen. Natürlich nicht. So habe ich sie überreden können (war nicht schwierig) uns die Boje zu geben und sich während des Rests ihrer Badepause noch bei uns längsseits zu liegen.
Wir haben ihnen dann zur Kompensation für die Mühen Kaffee angeboten und Udo war auch am Schiff interessiert. WIr haben uns ganz nett unterhalten und sind dann noch zum Strand rüber.
Am Nachmittag haben wir zu sechst noch einen Ausflug in den kleinen Ort gemacht. Ziel: Eisessen. Mission erfolgreich abgeschlossen. Dabei sind wir noch hoch in den alten Ortskern gelaufen und ich habe mich (notgedrungen; er hat sich so gefreut mal wieder Deutsch zu sprechen) mit einem 84-jährigen Einheimischen, der 25 Jahre in Deutschland als Kellner gearbeitet hat unterhalten.
Nachher kochen wir zum Abschluss nochmal eine Pasta (mit Sahnesauce und Zucchini) und vielleicht hole ich für Iris und mich nochmal einen Palatschinke, wenn die Kinder im Bett sind.
Morgen fahren wir schon vor dem Frühstück nach Biograd, da es gegen Mittag schon sehr stark wehen könnte (es ist Bora angesagt für den Nachmittag).