26.8.2016, Sipanska Luka
Ja, die Nacht war unruhig bzw. kurz. Ich habe im Cockpit geschlafen, oder besser gesagt, gewacht. Bis um kurz nach 2 war es ab Sonnenuntergang ständig windig mit bis zu 22 kn Wind. Das ist eigentlich nicht viel, aber da der Boden nicht besonders gut als Ankergrund war (kein Sand oder Schlamm/Schlick sondern Seegras), und deshalb habe ich das ganze erst mal ausführlich beobachtet.
Es wurde aber schon vor Mitternacht klar, dass der Anker bis zu den besagten 22 kn sehr gut hält. Also habe ich dann um 2 Uhr morgens (bis dahin habe ich eh noch gelesen) den Ankeralarm auf 30m Radius und den Windalarm auf 24 kn gestellt und versucht einzuschlafen. Bin aber trotz der eingesetzten Technik immer wieder mal bei starken Böen aufgewacht. Es war also insgesamt eine relativ kurze Nacht. Und das gemeinste war, dass es pünktlich mit Sonnenaufgang windstill geworden ist
So haben wir uns entschieden schon um ca. 10:30 Uhr loszufahren, damit wir schon am frühen Nachmittag in Sipanska Luka sein können, um dort nochmal zu baden und den netten Ort zu geniessen.
unterwegs haben wir ein Löschflugzeug beim üben über Sipan beobachtet
Das hat auch gut geklappt, da mal wieder kein Wind war und wir motoren mussten. Um kurz nach 2 hatten wir also geankert und die erste Schwimmrunde eingeläutet.
Und um 15:30 kam dann die Abrolhos, das Schiff von unseren Freunden aus Perth, Australien. Die hatten wir 2012 auf dem Elternzeittörn getroffen und die Woche in Mykonos mit Starkwind gemeinsam verbracht. Und jetzt hat es endlich geklappt, dass wir uns mal wieder treffen.
Wir sind dann gleich zu ihnen rüber aufs Boot für einen Apero und die Kinder sind reich mit Stickerbüchern, self hedging crocodile eggs und Ketten (einmal Känguruh und einmal Koala) für die Mädels beschenkt worden.
Heute Abend kommen sie nach dem Abendessen zu uns aufs Boot und morgen fahren wir vielleicht noch gemeinsam in die Bucht Okuklje zum Maran für ein gemeinsames Abendessen.
Es war sehr nett bei Ihnen an Bord, auch wenn Anna leider von einer Wespe gestochen worden ist. Aber Eiswürfel, Bierdose, Wundersalbe aus Australien und schlussendlich der Bite-Away haben geholfen.
Wir sind dann noch rüber in den Ort und haben diesmal tatsächlich eine Runde Boule auf der örtlichen Bahn spielen können, nachdem ich die Jugendlichen gefragt habe, ob sie uns mal 10 min ran lassen.
Dann gab es noch etwas zu trinken und Eis und jetzt sind wir zurück an Bord zum Schwimmen (Kinder) und Abendessen vorbereiten (Eltern) bzw. den Blog schreiben.
Anna und Papa in der Hollywoodschaukel (Anna telefoniert mit Lola-Oma)
Wir freuen uns schon auf den Abend mit John und Janet und ihren Freunden Peter und Penny. Da gibt es sicher wieder viel zu erzählen…