Ein Sommer mit "tonttu"

27.5.2015, Uvala Stari Trogir bis Marina Martinis Marchi

Wir sind heute ganz früh los gefahren. Um kurz vor 7 haben wir den Anker hoch gezogen und sind los in Richtung Trogir. Die ganze zweite Hälfte der Nacht hat es immer wieder (wie vom Wetterbericht versprochen) in Böen bis 18 kn aus Nordost geweht und der Wind hat uns auch bis Trogir begleitet. War aber immer noch so unbeständig und durch die ganzen Landabdeckungen auf dem Weg, dass wir die Segel nicht hochgezogen haben. Die erste Hälfte der zweistündigen Strecke waren wir ja auch noch mit Frühstück beschäftigt.

Um kurz nach 9 kamen wir dann bei starkem Gegenwind in Trogir an und ich war so frech zu versuchen an der Stadtmole anzulegen. Dort kam zwar erst der Hafenmann und wollte uns weg schicken aber ich konnte ihn überreden uns 2 Stunden liegen zu lassen um Familienmitglieder aufzunehmen, die mit dem Flugzeug ankommen.

Natürlich hatte der Flieger dann „Verspätung“, damit wir so lange bleiben konnten, bis Nicholas und Maximilian dann tatsächlich mit dem Taxi angekommen sind. Iris und Katja waren also insgesamt etwas über 2 Stunden in der Stadt und auf dem Spielplatz unterwegs und haben dann auch noch 4 Pizzen für uns alle zum Mittagessen geholt.

Kurz vor ein Uhr Mittags sind wir dann los gefahren und haben die Strecke zum Westende von Solta nur mit dem Vorsegel bei Halbwind mit durchschnittlich 5.5 kn zurück gelegt. Also waren wir um kurz vor 3 Uhr schon in der Marina Martinis Marchi am Steg festgemacht.

Dann sind wir alle zuerst mal ausführlich baden gegangen. Erst mal habe ich noch ein paar Seeigel aus dem Weg geräumt - es ist noch Anfang der Saison, da hat sich noch keiner die Mühe gemacht - und dann haben wir uns an das kalte Wasser gewöhnt. In der Sonne war es aber sehr schön und der Ausblick vom Kiesstrand vor der Marina auf die kleinen Inseln ist natürlich auch sensationell.

Nach allgemeinen Duschaktionen und ausführlich Eis essen sind wir dann um halb 7 zum Abendessen ausgezogen. Erst waren wir in dem Restaurant mit der Bacardi-Fledermaus im Logo bei dem wir letztes Jahr schon mal waren. Aber irgendwie haben wir uns wohl nicht mehr an die doch deutlich teuren Preise erinnert. Es gab auch nicht wirklich viel zum Essen, was für die Kinder interessant gewesen wäre, also haben wir uns dann doch noch kurz vor dem bestellen umentschieden und haben ein klassisch kroatisches Restaurant ausgesucht in dem ein halbes Lamm auf dem Spiess über dem offenen Feuer gebraten wurde. Dort gab es dann reichlich Fleisch für alle (nur die Jungs haben erst einen Salat und dann Palatschinke mit Schoko bekommen) und kurz vor 8 sind wir dann wieder zurück aufs Boot gekommen.

Jetzt versuchen wir die Kids ins Bett zu bekommen, so dass wir noch ein wenig Zeit zum quatschen mit Nick haben, bevor der vor Erschöpfung ins Bett fällt. Er ist ja erst gestern aus Sydney angekommen mit Maximilian und damit noch einigermassen im Jet-Lag.

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