17.8.2015, Uvala Pinizel auf Zut
Heute morgen mussten Veronica, Pietro, Sol und Maximo leider abreisen. Wir sind etwas früher aufgestanden als sonst und haben nur ein kurzes Müslifrühstück gegessen, da das Taxi die 4 um 08:30 in der Marina abgeholt hat, für den Transfer nach Stinica (gegenüber von Rab am Festland), wo sie ihr Auto stehen gelassen haben.
Es war ein trauriger Abschied und das Wetter war entsprechend auch traurig - es hat zwar am morgen nicht besonders stark geregnet, aber so ganz aufhören wollte es auch nicht.
Kurz danach kam dann auch Lovre mit der Drive Unit des Autopiloten. Wir haben ihn zusammen erfolgreich eingebaut und nochmals getestet. Jetzt läuft wieder alles (wahrscheinlich, weil ich dafür gesorgt habe, dass er auch wieder richtig herum eingebaut worden ist, bzw. mit dem Ruderquadranten verbunden worden ist).
Ich war dann mit Anna und den Jungs noch einkaufen, die Marina bezahlen, Geld aus dem Automaten ziehen und einen neuen Voucher für das Internet besorgen. So die normalen Dinge des Alltags eben.
Dann wollten wir eigentlich um kurz vor 12 ablegen, tanken und in Richtung Sali aufbrechen, da es etwas aufgeklart hatte. Aber genau in dem Moment wo fast alles vorbereitet war, hat es wieder angefangen in strömen zu regnen. So haben wir erst mal Mittag gegessen und haben es dann um kurz vor 2 nochmal - diesmal erfolgreich (zumindest das Ablegen) - versucht.
Leider wurde aus dem tanken nichts, denn die kleine Tankstellenpier, die tief genug ist für uns hat nur eine Zapfsäule für Superbenzin und den Diesel der Steuerbefreit nur an Fischerboote verkauft werden darf. Am anderen Teil der Tankstelle ist es leider für uns zu flach.
Also müssen wir mit dem Diesel etwas haushalten bzw. muss ich mal die 22 Liter aus dem Reservekanister einfüllen, bevor wir in Biograd ankommen.
tonttu mit lauter nassen Klamotten an Bord und bei leichtem Regen unterwegs in Richtung der dunklen Wolken
langsam wird das Wetter besser …
So sass ich dann mit Segeljacke und ab und zu Kapuze (es hat immer wieder mal leicht geregnet, bis wir nach einer Stunde um die Nordspitze von Ugljan rum waren) und mit der Hilfe von meiner neuen, alten Freundin „Helma“ losgefahren sind. Erst mal hinter die Insel Ugljan und dann an Dugi Otoks Ostküste hinunter bis nach Sali, wo wir bei schöner Sonne gegen viertel vor 5 angekommen sind. Leider sind schon sehr viele vor uns dort angekommen. Also kein Platz mehr frei für uns.
der Wassertanker auf dem Rückweg nach Zadar, nachdem er ein paar Ortschaften auf den Inseln beliert hat
Wir haben uns dann entschieden erst mal weiter in Richtung der Bucht Telascica am Südende von Dugi Otok zu fahren und dort entweder in der Uvala Mir oder einer der - für uns noch unbekannten - weiter nördlich gelegenen Nebenbuchten eine Boje zu nehmen.
erster Blick auf die Kornaten
Kurz vor der Durchfahrt durch den Kanal zwischen Dugi Otok und den ersten Kornateninseln habe ich jedoch ein paar Segler in einer Bucht von Zut liegen sehen und dachte (leider falsch), es handelt sich um die Bucht in der die Konoba Bain ist, bei der wir mit Lola-Oma schon mal kurz waren.
Blick auf die Bucht Uvala Pinizel
Das hat sich später als Fehler herausgestellt, besagte Bucht ist noch ein Stück um die Nordspitze von Zut herum, aber die Bucht „Pinizel“ ist auch recht nett und es gibt dort ein relativ neues Bojenfeld, in dem wir jetzt liegen. Keine Restaurants, aber eigentlich wollten wir ja sowieso selber kochen.
Dafür haben wir hier einen wunderbaren Ausblick auf die Nachbarinseln und dabei unser Abendessen - von mir gekochten „Fried Rice“ - sehr genossen. Schwimmen waren wir vorher natürlich auch noch hinterm Boot. Und das Dinghi haben wir mit einer riesen Ladung Wasser drin von Bord gewinscht und die Mädels haben es mit meiner Hilfe ausgepumpt.
Und morgen wollen wir in die Kornaten fahren…
Oh schön Mark wie du alles beschreibst! Vielen lieben Dank für teilen mit uns so eine unglaubliche Abenteuer! Jetzt wenn die Tagen vergehen und langsam zu Hause wir die Sachen erledigen habe ich Zeit um nachzudenken und immer noch genissen wie toll es wärmer euch Zuzzammen zu sein. Ganz herzliches Dank! Besos von uns alle an euch! Bis bald 😘