Ein Sommer mit "tonttu"

Tag 58 (28.6.2012)

Heute morgen habe ich beim Gemuesemarkt gegenueber der Hafenmole noch fuer 42 Euro Berge von Gruenzeug eingekauft (inkl. ca. 1/2 kg Walderdbeeren) und dann sind wir noch vor dem Fruehstueck losgefahren.

Erst mal aus den beiden hinteren „Becken“ des Golf von Kotor unter Motor raus und dann ab der ersten Bucht unter segeln bis zu einer Badebucht etwas Oestlich der Einfahrt in den Golf von Kotor. Dort haben wir eine Schwimm- und Mittagspause eingelegt. Das Wasser war allerdings deutlich kaelter als in den letzten Tagen (nur 21.5 Grad statt ueber 25 Grad)…

tonttu, die laengste Waescheleine der Welt …

Kurz nach 14:00 Uhr sind wir dann weiter (mit Code0) in Richtung Budva. Dort gibt es wegen einiger Felsriffe und einer ehemaligen Strasse auf eine vorgelagerte Insel eine ziemlich interessante Hafeneinfahrt, aber sobald man drin ist in der Bucht, geht es ohne Probleme weiter. In der „Marina“ (sieht aus wie eine Marina, kostet wohl auch so viel, aber vom Service in kroatischen Marinas ist nichts zu sehen) haben wir dann einen Platz am Schwimmsteg gefunden, der laut Hafenhandbuch tief genug sein sollte. War auch so, puhhh…

Die Stadt Budva vom Wasser aus:

Aber als spaeter ein Nachbar gekommen ist, habe ich gesehen, dass bei ihm ziemlich genau unter dem Kiel ein riesen Betonklotz (wahrscheinlich zur Befestigung des Schwimmstegs) liegt. Den habe ich ausgelotet und festgestellt, dass wir an der Stelle wohl nicht aufgelaufen waeren aber auch nur noch 30cm Wasser unter dem Kiel gehabt haetten. Also habe ich mal wieder einen Tauchgang gemacht um zicher zu gehen, dass unter unserem Liegeplatz kein solcher Betonklotz liegt. War auch so. Aber der Marinero, der dann doch irgendwann aufgetaucht ist wusste gar nichts …

Egal, wir sind dann alle zusammen in das super schoene Staedtchen Budva gegangen. Wieder mit niedlichen Gassen und einem spektakulaeren Stadtstrand direkt vor der Stadtmauer. Der Wahnsinn. Ebenfalls eine Reise wert, um im Michelin-Jargon zu sprechen.

Irene und Martin sind dann in der Stadt geblieben zum Abendessen (und Fussball schauen ;-)) und wir sind zurueck und haben die Jungs gefuettert und fuer uns andere habe ich Pasta mit Schinken und Rucola gekocht.

Jetzt bin ich mal gespannt, wieviel Rummel hier am Strand direkt gegenueber der Marina ist. Die Maedels haben zumindest schon die Trampoline entdeckt, die sie morgen frequentieren moechten…

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