Tag 47 (17.6.2012)
Same, same, but different …
Wir sind heute einfach da geblieben. Denn abgesehen von den Muecken in der Nacht ist es hier echt wunderschoen und wir haben es ja nicht eilig.
Nach einem gemuetlichen Morgen (irgendwie haben sogar die Kinder mal ein wenig ausschlafen wollen) sind wir mit dem Dinghi in die Nachbarbucht gefahren (dort sollte es einen Muellcontainer geben, haben uns die Naturschutzgebietswaechter beim abkassieren gestern gesagt; und es war auch so) und dann weiter zum „Ortskern“ (das Hotel und ein paar Pensionen) getuckert.
Dort haben wir erst mal gebadet und dann sind wir zu einem kleinen Restaurant auf einer Terrasse gegangen zum Mittagessen. Es sah erst fast so aus, als waere es noch geschlossen, aber wir hatten Glueck und sie haben doch schon etwas fuer uns kochen wollen. Und wie fein es war! Die Maedels hatten Palatschinke mit Schokolade und Iris Garnelenrisotto und fuer mich gab es Gnocchini mit Garnelen und wildem Spargel.
Anna und Lara als Nachwuchsmeeresbiologinnen:
Oder werden sie doch mal in die Fussstapfen ihrer Eltern treten? Zumindest haben sie heute ihr erstes Staedte- bzw. Verkehrsplanungsmodell erstellt (aus „Strandgut“ am Dorfbadeplatz):
Auf dem Rueckweg ist uns dann doch glatt das Benzin ausgegangen (ich haette nicht gedacht, dass der Aussenborder so viel schluckt auf der Strecke von etwas ueber 1 km), aber ganz vorsichtiger Skipper und Papi hatte ich den Reservekanister dabei und auch zusaetzlich noch die wasserdichte Handfunke fuer sonstige Notfaelle.
Wir sind dann an Bord noch mal schwimmen gegangen und haben die Waschmaschine mal wieder angeschmissen und die Jungens haben gebadet.
Und Anna hat dann auf dem Vorschiff noch eine Turnstunde gemacht:
Anna und Lara haben fuer den Dirk-Opa noch Bilder gemalt und ich habe sie ihm per Email geschickt und nach dem Abendessen haben wir ihn noch angerufen, um zu gratulieren. Deshalb ist jetzt das kroatische Handy leer und wir koennen im Moment nur noch angerufen werden
Und jetzt sind noch ein paar daemliche Neuseelaender angekommen (die wohl meinen als halb-Briten gehoeren Ihnen die Weltmeere) und haben sich ohne Landleine - also frei am Anker schwojend - zwischen uns und die naechsten mit Landleine gelegt. Na super, wenn das heute Nacht wieder etwas mehr weht, so wie gestern Nacht, dann muessen wir wohl noch Manoever fahren in den fruehen Morgenstunden.
Wird schon werden …
… und morgen fahren wir weiter nach Korcula (Stadt auf der Insel Korcula). Deshalb werde ich frueh aufstehen, da es doch etwas mehr Strecke ist.