Tag 48 (18.6.2012)
Ein schoener Urlaubstag!
Skipper Mark ist um halb 6 aufgestanden und hat bei totaler Windstille eine Fahrt in die aufgehende (na ja, eigentlich war sie schon aufgegangen, war aber trotzdem sehr schoen) Sonne gemacht in Richtung Korcula (die Stadt auf der gleichnamigen Insel).
Um 10 Uhr sind wir dann an der Suedostspitze von Korcula angekommen und dort erst mal in der Bucht Prvic vor Anker gegangen. Denn Skipper Mark hatte da noch in Erinnerung von einem Toern vor ca. 16 Jahren, dass es dort einen schoenen (vielleicht sogar sandigen) Strand gibt.
Und so war es auch. Als ich die Maedels rueber gepaddelt hatte (da war naemlich eine Badezone abgesperrt und da wollte ich nicht mit dem Aussenborder reindonnern ), haben wir gesehen, dass dort sogar eine kleine Sandbank direkt vor dem Strand ist, die dahinter eine regelrechte Babybadezone von ein paar Metern Breite und max. 20cm Tiefe abtrennt.
Also habe ich mit meinen Damen gesprochen, ob es ihnen recht ist kurz alleine im Sand zu spielen (sie hatten beide ihre Auftriebsschwimmanzuege an) und ich die Jungs und Mama hole. War fuer sie kein Problem (obwohl mir Lara doch ein weilchen hinterhergeschaut hat, als ich wieder weggerudert bin!).
Nach einer Viertel Stunde war ich dann mit dem Rest der Familie wieder am Strand und wir haben 1.5 Stunden im Sand gespielt und geplanscht. Luca fand die Huefthohen Wellen richtig super! Allerdings nur so lange, bis er versucht hat selber zu stehen bzw. wegzukrabbeln und dabei etwas Wasser geschluckt hatte. Aber das war schnell wieder vergessen.
Danach waren unsere Buben ziemlich erledigt und mussten schon vor dem Mittagessen ein Schlaefchen machen. Who is who?
Spaeter sind wir dann nochmal eine Stunde weiter nach Korcula in die Marina gefahren. Nach dem obligatorischen Wasser tanken und den ersten zwei Waeschen (das scheint langsam ein fast schon zwanghaftes „wir sind in einer Marina angekommen“-Ritual zu werden) sind wir dann in die wunderschoene Altstadt gegangen. Muehsam waren nur die vielen Treppenstufen ueber die wir die beiden Jungs in ihren Buggies und dann spaeter auch noch die beiden Roller der Maedels tragen mussten.
Aber genauso wie ich mich erinnert habe war die Stadt wieder mal wunderschoen anzusehen.
Am Ende unserer Trage(tor)tour haben wir dann eine Eisdiele frequentiert. Luis war da allerdings schon eingeschlafen (sehr untypisch fuer unser Fresssaeckchen) und so hat sich Luca alleine am Eis vergnuegt. Er hat am Schluss sogar darauf bestanden selber zu loeffeln und hat das gar nicht mal so schlecht gemacht, das kleine Cleverle! Jetzt wird der also auch schon erwachsen
Danach haben wir gefuehlt den Kosmo (eine hiesige Drogeriemarktkette) leergekauft und nachdem die Maedels und Jungs mit Iris am Spielplatz vor dem Marinaeingang „haengen geblieben“ sind, habe ich das ganze Geruetsch alleine zum Boot getragen.
Um die restlichen Vorraete (Lebensmittel) aufzufrischen bin ich dann sofort nochmal los und habe im Konzum (Supermarktkette) einen kompletten Einkaufswagen randvoll gefuellt und die Waren im Rucksack und drei Tragetaschen zum Boot geschleppt. Das gab dann gleich Szenenapplaus von den Enlaendern vom Nachbarschiff. Sie haben mit zum „Hero“ deklariert und ich musste natuerlich erzaehlen, dass wir 4 Kinder haben, sonst wuerde ich das nicht alles alleine schleppen. So sind wir gleich nett ins Gespraech gekommen. Sie haben sogar angeboten zu Babysitten, da sie erfahrene Grosseltern sind
Das Angebot haben wir aber nicht angenommen sondern sind gleich neben dem Spielplatz in eine kleine Pizzeria fuer ein schnelles Abendessen eingekehrt. Jetzt sind die Jungs und die Maedels im Bett und wir raeumen noch auf bzw. kuemmern uns um die Buchhaltung, sprich das bLogbuch …