Ein Sommer mit "tonttu"

Logbuch des Überführungstörns vom Mai 2013

Damit wir im Juli/August diesen Jahres nochmal als Familie 2 Monate auf tonttu verbringen können (bevor Anna im September in die Schule kommt), bringe ich tonttu mit ein paar Freunden erst mal bis nach Korfu.

Wie das abläuft erfährt Ihr hier wieder täglich (oder besser abendlich) in altbewährter Manier…

Und sobald wir in Griechenland sind, hat tonttu wahrscheinlich auch wieder eine Telefonnummer. Die steht dann hier.

Nicht so ruhiger Tag ...

Der Wetterbericht hat erstaunlich exakt recht behalten.

Über Nacht hatten wir Windstärken bis 37kn und immer wieder heftigsten Regen. Das ganze (mit etwas weniger Wind und etwas weniger oft Regen) ging so bis zum frühen Nachmittag weiter.

Wir haben also gemütlich gefrühstückt und dann bin ich zum Schiffsausrüster gegangen und habe einiges Kleinmaterial gekauft. So konnte ich die beiden Drahtstropps, die die Badeplattform halten durch dünne aber starke Dyneema-Leinen ersetzen. So muss man nicht mehr aufpassen, dass sich nichts verklemmt beim bedienen der Badeplattform. Das Vertrauen in die Haltbarkeit der dünnen Leinen muss noch wachsen ;-)

Außerdem konnte ich endlich mal wieder alle Fender mit dem 12V-Kompressor aufpumpen und dann habe ich die Büchersammlung sortiert und auch sonst noch etwas aufgeräumt und wir haben noch das große Couchkissen gewaschen.

Einen Kontrollservice für tonttu habe ich auch organisiert für die nächsten 5 Wochen und dann habe ich endlich angefangen das tonttu-Handbuch zu schreiben. Das wird aber wohl noch ein Weilchen dauern…

Danach waren wir noch kurz beim Pool einen Kaffee trinken und Duschen und dann sind wir in die Stadt gefahren zum Abendessen.

Jetzt hat der Wind endlich aufgehört (jetzt unter 10kn) und der Himmel klart auf.

Es besteht also tatsächlich Hoffnung, dass wir morgen wenigstens über Mittag mal kurz mit tonttu zum Baden rausfahren können!

Endlich weniger Wind

Heute war das Wetter endlich mal in Badelaune.

Wir haben noch ein paar Erledigungen am Morgen gemacht und sind dann kurz nach 10 Uhr aus der Marina rausgefahren. Nur für einen Ankerstopp vor der Marinaeinfahrt in der Bucht in der wir schon am Dienstag Mittag waren.

Wir haben also um halb 11 schon wieder den Anker geschmissen und ich habe mich dann erst mal um den Austausch des Rückschlagventils der vorderen Toilette gegen ein neues gekümmert. Das hat eigentlich recht schnell funktionert (ich hatte ja vom letzten Jahr schon dreimal mit verstopften Toiletten üben können ;-)), aber leider nicht den erwünschten Erfolg gebracht. Die Schüssel läuft nach dem Spülen doch immer wieder ein wenig voll…

Danach haben wir noch den Baum zur Seite gebunden und die Segelpersenning (auch das Kopfteil) komplett angebracht.

Nach dem Mittagessen (Stilecht mit Tsatsiki) waren meine Mutter und ich dann noch kurz baden. Also ich kurz (ich bin die 60 m rüber bis zum Kiesstrand geschwommen) und meine Mutter besonders kurz (nur einen kleinen Kreis hinter dem Boot). Ihr war dann doch das Wasser zu kalt.

Danach sind wir zur Tankstelle vor der Marina gefahren und haben die beiden Dieseltanks vollständig aufgefüllt (50 Liter habe ich noch rein gebracht) und waren dann um kurz vor drei wieder an unserem Liegeplatz.

Die nächsten eineinhalb Stunden habe ich mit Packen und das Schiff „langliegenbleibefähig“ machen verbracht. Als Belohnung hatte ich dann um 17:00 Uhr einen Termin bei Efi der Masseurin und Physiotherapeutin vom letzten Jahr. Es war wieder super. Aber diesmal musste ich zu ihr hin fahren. Es gab also keinen Luxus auf dem Vordeck wie letztes Jahr.

Jetzt haben wir noch zusammen in einem der guten Marinarestaurants gegessen und sitzen noch im Cockpit bei einem Glaserl Rotwein und Pistazien.

Morgen um 09:45 geht mein Flieger und ich sehe endlich meine Familie wieder. Das waren lange, sehr lange „fast vier Wochen“.

Damit ist der Blog auch erst mal wieder beendet und geht ca. am 25. Juni mit dem Familiensegeltörn 2013 (ein neuer Blog) wieder weiter ;-) Stay tuned!!!