Ein Sommer mit "tonttu"

11.8.2015, Uvala Kolorat, Cres

Heute war unser erster Tag gemeinsam „auf See“ und es war ein sehr schöner Tag.

Also von Anfang an: Ich hatte im Cockpit geschlafen und bin dann wie üblich um halb 7 aufgewacht, weil es zu hell wurde. Also wollte ich erst mal den „kleinen“ Wassertank füllen, aber es gab kein Wasser. So habe ich mein Geld eingepackt und bin zum „Semmeln holen“ (also Croissants, Krapfen etc. und Brot) und habe bei der Marina die Rechnung bezahlt und gefragt, was mit dem Wasser ist. Sie hatten ein Problem mit der Wasserversorgung, konnten es aber gerade in dem Moment lösen. Erleichterung! Denn 200 L weniger Wasser wären schon schlecht gewesen, wenn wir in die Inseln fahren.

Nach dem Frühstück und der Sicherheitseinweisung haben wir dann abgelegt. Erst mal unter Motor bis zu einem kleinen Inselchen auf 1/3 der Strecke und danach bei erst 12kn Wind und dann immer weniger unter Segeln weiter. Es war ein toller Anfang für unsere Freunde. Irgendwann um kurz nach 12 haben wir dann aber die Segel wieder eingeholt, da der Wind bis auf 6-7 kn abgeflaut hat. Es waren dann aber nur noch gut 45 min bis zur Bucht Kolorat auf Cres. Gerade Zeit genug für einen griechischen Salat.

In der Bucht haben wir einen guten Platz an einer der Bojen gefunden. Nach dem festmachen ging es sofort ins Wasser. Alle sind geschwommen und die meisten der Zwerge sind gehüpft. Später wollten die Mädels dann mit dem Dinghi paddeln gehen. Natürlich nur an der langen Schwimmleine. Die Jungs haben es dann natürlich nachmachen wollen. Hat aber nicht ganz so geklappt. Luca und Luis sind zwar eineiige Zwillinge, aber mit der Kommunikation als Ruderteam klappt es dann doch nicht so ganz. Einer hat immer vorwärts und der andere rückwärts gerudert und Maximo hat sich beschwert, dass nichts vorwärts geht. War sehr lustig anzusehen.

Danach haben wir noch einen Ausflug mit dem Dinghi in einer der Nebenbuchten gemacht und uns Wassertiere (Seeigel, Einsiedlerkrebse und Schnecken) angesehen und sind auf den Felsen rumgeklettert.

Und zum Abendessen gab es dann ein Gemüsecurry mit Basmatireis. Leider fleischlos und nicht richtig scharf. Das Los der kinderreichen Eltern…

Und jetzt haben wir endlich alle Kinder in die Betten gebracht. Allerdings beschweren sich die Mädels noch heftigst, dass sie schon schlafen müssen. Da müssen wir einfach darüber hinweg und sie ignorieren.

Uns entschädigt dafür der hervorragende Chilenische Rotwein, den Veronica und Pietro mitgebracht haben!

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