Ein Sommer mit "tonttu"

Tag 37, 4.8.2013

Die Nacht in Sibenik war ziemlich ruhig. Weder Schwell noch Promenadenlärm ;-)

Wir sind gegen halb 8 aufgewacht und haben erst mal gemütlich gefrühstückt und dabei den Wassertank gefüllt.

Danach haben wir noch einen Versuch gestartet beim DM einzukaufen. Aber leider hat der am Sonntag doch nicht offen, wie sonst in den meisten Touristenorten in Kroatien. Dazu ist Sibenik halt doch zu sehr Kreisstadt!

Den „Frust“ haben wir mit je einer Kugel Eis auf dem Rückweg verdrängt. Es war schon wieder drückend heiss. Und das um 10 Uhr am Vormittag!

Wir haben uns dann noch von unserem „Nachbarlieger“ Achim verabschiedet, der nach Süden weiter fahren wird und sind um kurz nach 11 losgefahren die Krk hinauf in Richtung Skradin.

Dabei fährt man unter einer hohen Brücke und ein paar Hochspannungsleitungen durch. Letztes Jahr haben die Höhen gepasst für uns, also bin ich davon ausgegangen, es stimmt auch dieses Jahr. Ein erneuter Blick in das Kartenmaterial und die Hafenhandbücher vom letzten Jahr hätte da auch nichts gebracht ;-)

Und es hat gepasst. Wir haben unterwegs noch kurz zu segeln versucht, als der Wind mal in einem Knick des Flusses günstig stand. Aber mit nur teilweise ausgerolltem Vorsegel (weil darunter die Mädels im Vordecks-Pool gebadet haben) hat das nicht all zu viel gebracht.

Um ein Uhr waren wir dann in Vedrovace, einer kleinen Ausbuchtung vor der letzten Brücke, also kurz vor Skradin, in der ein Restaurant mit Steg ist, für welches ich reserviert habe.

Es liegt sehr schön, ist ein super Fleck um im Süsswasser der Krka zu baden und ideal beschaulich. So wie die Stegrestaurants in der Türkei oft waren.

Wir haben uns erst mal an einen der Tische gesetzt und etwas getrunken und sind dann ausführlich baden gegangen. Leider haben Luis und Luca den Versuch mit Flossen zu schwimmen nicht so sehr angenommen.

Danach gab es natürlich nochmal ein Eis. Diesmal allerdings nur eine Kugel pro Person ;-) Hier ist übrigens für die nächsten Tage eine Hitzewelle mit bis zu 40 Grad angesagt. Und ich dachte es ist jetzt schon heiss!!!

Hier am Steg gibt es auch 1 (in Worten „einen“) Stromanschluss. Zuerst war nur einer dran. Dann habe ich mich mit meinem Verteiler dazwischen gehängt. Dann kam noch ein neuer Nachbar und hat mich gefragt, ob er auch an den Verteiler darf. Irgendwann später habe ich dann noch meine Kabeltrommel für einen weiteren Nachbarn rausgerückt. An der hängen jetzt (ungefragt) noch zwei weitere. Und dann hat der Wirt nochmal einen Verteiler dazwischen gehängt. Jetzt sind ungefähr 8 Schiffe hinter meinem ersten Verteiler.

Als dann noch ein Hornochse Wasser getankt hat und seinen spritzenden Schlauchverlängerungsanschluss genau neben die Kabeltrommel positioniert hat, dachte ich jetzt ist wohl alles vorbei. Aber sogar das hat funktioniert. Ich habe den Schlauchverlängerer ins Wasser befördert und die Wassertropfen von meiner Kabeltrommel geschüttelt.

Noch haben wir alle Strom ;-) Ist auch egal, wir haben unsere Batterien voll…

Das Abendessen war so lala. Ich dachte ich nehme mal eine traditionelle Grillplatte, damit auch die Jungs etwas mitessen können. Aber die Fleischqualtität (für die 120kn) war nicht besonders gut. Egal, irgendwie muss man ja auch für den Steg zahlen. Iris hatte aber eine wundervolle Muschelpasta.

Jetzt haben wir mal wieder den Versuch gestartet die Kinder besonders früh ins Bett zu stecken. Denn gestern sind sie doch immer nochmal rausgekommen oder haben gerufen, als Achim nach dem Abendessen noch bei uns an Bord war.

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