15.8.2017 Sv. Filip i Jakov bzw. Mali Duzac
Heute morgen war dann alles ganz ruhig, denn der NW-Wind hat komplett nachgelassen. Also sind wir nach dem Frühstück gleich um die Ecke gefahren und haben uns eine der Bojen vor dem Nordstrand geschnappt (an denen gestern Abend die Schiffe ganz schön gebeutelt wurden; die meisten sind auch nicht über Nacht geblieben) um nochmal zur Hukana Matata Beach Bar zu gehen und zu schwimmen.
Lara und Luca mussten an Bord bleiben, da sie sich vorher so darum gezankt haben, wer zuerst die Badeleiter hoch oder runter darf, und sich dann gegenseitig auf der Badeplattform geschuppst haben. Mit dem Effekt, dass der Terminal des Steuerbord-Drahtes (der nicht ausgetauscht worden ist, da er der einzige noch ganze war), abgebrochen ist!
Der Rest ist mit dem Dinghi rüber gefahren und wir haben es uns für 45 min sehr gut gehen lassen, mit Cappucchino für Mama und Papa und Eistee/Sprite für die Kinder. Und mit dem Kajak sind Anna und Luis dann auch noch gefahren.
Gegen 11 sind wir dann los gefahren nach Norden. Das Ziel war Sukosan (die Marina Dalmacija) zum tanken und danach mit schönem Rückenwind wieder zurück segeln.
Hat wunderbar geklappt, inklusive Eiskaufen an der Tankstelle in der Marina.
Eigentlich wollten wir dann an der Herzinsel (die oft auf den Werbeplakaten vom kroatischen Tourismusverband abgebildet wird) ankern zum Baden, da war uns aber entweder zu voll (nördlich der Insel) oder zu windig (südlich der nächsten Insel.
So haben wir dann zwischen den zwei Inseln gegenüber von Turanj geankert und den späteren Nachmittag verbracht.
Kurz nach 18 Uhr haben wir dann dort den Anker wieder hochgezogen und sind hier rüber nach Sv. Filip i Jakov, dem Wohnort von Jure gefahren. Mit Jure und seiner Familie sind wir hier heute Abend zum Abendessen verabredet. Eigentlich sollte hier ausreichend tief sein an der Mole, aber irgendwie stimmen die Karten nicht ganz. Statt knapp 4m Wassertiefe sind es lauf Echolot nur 2,8m Wassertiefe. Aber wir haben ja noch ein wenig Sicherheit (der Einbauort des Echolots ist ja ein wenig unter der Wasserlinie und das habe ich bewusst nie kompensiert) und ausserdem ist gerade fast Ebbe. Es wird also besser…
Und nach dem Abendessen wollen wir ja dann sowieso ablegen und wieder rüber fahren an den Ankerplatz von vorgestern.
Ansonsten liegen wir hier ganz gut. Auch wenn der Wind noch mit knapp 15kn von NW (also ziemlich genau von vorne, entlang der Mole) kommt. Wir haben gut mit Fendern, Leinen und Springs gearbeitet (viel mehr als die beiden Ausflugsboote vor und hinter uns, aber das ist halt Touriseglerparanoia bei mir).
Und hier, rechts hinter Anna und Lara sieht man das Restaurant Rhea, in das wir nachher gehen werden (das mit der Terrasse).
Von unserer „ersten Nachtfahrt“ berichte ich dann morgen…