Ein Sommer mit "tonttu"

8.8.2015, Uvala Artarturi

Gestern Abend sassen Michaela und Maurizio noch lange bei uns im Cockpit und auch die Mädels haben noch eine ganze Weile auf dem Vorschiff miteinander gespielt. Deshalb hatten wir uns entschlossen nicht gleich nach Cres zu fahren sondern noch eine Nacht zusammen mit unseren neuen Freunden in der Uvala Artarturi (gleich nördlich der Ausfahrt von Mali Losinj) zu übernachten.

So bin ich also gleich nach dem Frühstück mit den Jungs zu ihrem Friseurtermin gegangen (leider habe ich mein Handy vergessen, deshalb gibt es davon keine Bilder) und dann sind wir auch schon um kurz nach 10 los gefahren im „mini-„Konvoi in Richtung der Bucht. Wir haben einen schönen, wenn auch tiefen Liegeplatz gefunden - normalerweise ankere ich nicht auf über 10 m Wassertiefe - und haben uns dann gleich bei uns auf dem Boot zum Sprung ins kühle Nass getroffen.

Nach einem kurzen Mittagessen (jeder auf seinem Boot) sind wir dann um halb drei rüber an den Strand und haben erst mal ausgiebig winzige Garneelen gefangen und sind auf den Felsen rumgeklettert. Mit viel List habe ich es dann auch geschafft die Jungs zum schwimmen zu bewegen. Schlussendlich war ich ein Bugsierverband: Beide hingen zusammen an meinem Hals und ich musste gucken wie ich vorwärtskomme.

Später haben ein paar der Rasselbande ein Eis gegessen und wir sind noch direkt bei den Dinghis ins Wasser gegangen. Netter Weise gibt es am Strand auch eine Süsswasserdusche. Die war aber auch richtig, richtig kalt. Bei den Temperaturen aber auch kein Problem.

Anna macht es sich auf einem alten Baumstamm gemütlich

Zum Abendessen haben wir uns dann im bekannten Fischrestaurant verabredet. Leider wurde aus unserem kleinen Boulespiel nichts, da die Bahn von Einheimischen zu einem Turnier belegt war. Also haben wir einfach so unter den Pinien mit den Boule-Kugeln gespielt.

Blick zu den ankernden Booten in der Bucht; irgendwo ganz hinten ist tonttu

Die kleinen Boule-Spieler

Das Essen war hervorragend. Iris hat Meeresfrüchterisotto und danach Muscheln gegessen und ich hatte ein Thunfischcarpaccio und danach noch mit den beiden anderen eine 1.5 kg Goldbrasse gegrillt. Sehr lecker!

Blick von der Restaurantterrasse in Richtung tonttu bei Sonnenuntergang

Danach sind wir im Stockdunkeln wieder zurück zu tonttu gefahren. Ohne Irrwege habe ich unser zu Hause gefunden im Wirrwar der wild ankernden anderen Boote. Leider mussten wir uns am Strand schon verabschieden, da wir morgen schon vor dem Frühstück ablegen werden, um entweder nach Cres oder schon nach Rab (in einer der benachbarten Buchten) zu fahren.

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