Tag 31, 29.7.2013
Heute morgen sind Oma und Opa um 7 Uhr mit dem Taxi weggefahren nach Split, wo noch ihr Auto steht seit der Fahrt nach Stari Grad auf Hvar vor gut einer Woche.
Anna hat sehr geweint, die anderen haben noch geschlafen (hätten sonst sicher auch geweint)!
Wir haben dann kurz vor 8 mit Croissants aus dem Marina-Supermarkt gefrühtstückt und sind nach zwei Waschmaschinen in die Stadt Trogir zum einkaufen gegangen. Der DM hatte ja gestern (Sonntag) Nachmittag schon zu und deshalb mussten wir heute nochmal dort hin. Ausserdem haben wir festgestellt, dass Luis aufblasbare Schwimmschildkröte (oder Nilpferd, da sind wir uns nicht so ganz sicher) undicht und wir wollten sie umtauschen.
Oh, fast hätte ich es vergessen. Anna hat nach dem Frühstück doch tatsächlich das erste mal mit dem Kescher selbständig einen Krebs gefangen. Nach einer Weile hat sie ihn natürlich wieder ins Wasser geworfen.
Im Konsum haben sie das Schwimmtier ohne Probleme umgetauscht. Ausserdem haben wir noch ein paar andere Dinge eingekauft und - was für ein Wunder - bei der Brottheke habe ich etwas entdeckt, was diesen Tag zu etwas ganz besonderem gemacht hat: Brezen und Brezenstangen. Na ja, die Brezen dürfte man in Bayern nicht anbieten, die würden einem sofort wieder zurückgeworfen über die Theke, aber die Brezenstangen waren wirklich gar nicht so schlecht.
Dazu habe ich dann noch Würstchen gekauft und damit war das Abendessen als Grillabend geplant.
Weil wir leider von Piotr Kampa von Hanse nichts gehört haben bezüglich des möglichen Duschtürenaustauschtermins in Kastela, sind wir weiter nach Westen/Nordweste gefahren und haben uns die Bucht „Uvala Stari Trogir“ ausgesucht. Da bleibt es wenigstens zum Teil beim gleichen Namen. Wird ja sonst doch alles zu kompliziert…
Vor allem, da die einigermassen geschützt ist und vor allem für die angesagten etwas kräftigeren Nordwestwinde heute Nacht und vor allem morgen tagsüber gut liegt. Und gleich um die Ecke wäre Rogoznica, ein sicherer Hafen.
Es ist eine schöne Bucht mit ein paar Häusern am Strand (zumindest dort im Nordosteck, in dem wir ankern) und wenig andere Boote. Die meisten sind auch inzwischen verschwunden.
Also konnten wir wunderbar baden und die neue Schwimmtierstaffel ausprobieren
Danach haben Anna und Lara noch mit der Spiegelreflexkamera fotografiert und eine erstaunliche Serie hingelegt:
Die Würstel mit den restlichen Brezenstangen und Salat haben auch ganz gut geschmeckt. Nur das grillen mit den edlen hausgemachten Holzkohlen vom Restaurant in Cökertme in der Türkei vom letzten Jahr war etwas mühsam, denn die sind einfach zu gross für meinen kleinen Bordgrill. Aber wenigstens hatte ich kräftige Unterstützung…
Bis jetzt hat sich noch kein stärkerer Wind gezeigt und er dreht auch immer wieder fröhlich in (fast) alle Himmelsrichtungen. Gerade waren wir mit dem Bug fast direkt über unserem eigenen Anker gelegen. Der ist auf 6m klarstem Wasser wunderbar in den Sand eingegraben
Comments
Na, da bin ich mir nicht so sicher, was da angefeuert worden wäre: Die Steuerräder, die Gasflasche, …?
Beim nächsten mal, bzw. wenn ihr nächstes Jahr mitsegelt im Urlaub
Ciao, Mark
Grillen auf dem Segelschiff, sensationell!! Warum haben wir das auf dem Überführungstörn nicht gemacht…vor allem auf Mykonos, da wären die Kohlen schön vom Wind angefeuert worden…