Logbuch des Törns 2013
Wir sind im Juli/August diesen Jahres nochmal als Familie 2 Monate auf tonttu unterwegs (bevor Anna im September in die Schule kommt).
Wie letztes Jahr werden wir wieder jeden Abend einen Eintrag in unser bLogbuch schreiben und dort berichten wo wir sind und was wir an diesem Tag so alles erlebt haben.
Wenn mal kein aktueller Eintrag vorhanden ist, dann bitte nicht verzweifeln, denn dann sind wir in einer so einsamen Bucht gewesen, dass wir keinen Internetempfang mit dem Handy hatten Wir holen den Eintrag dann so rasch wie möglich nach.
Tag 61, 28.8.2013
In den letzten 24 Stunden sind drei Bermuda Shorts von mir nass geworden. Nein, ich bin nicht undicht, sondern wir hatten drei anständige Gewitterregen.
Der erste war ja schon gestern Abend zwischen 20 und 21 Uhr. Der zweite dann heute Morgen zwischen 6 und 8 Uhr (mit nicht so viel Wind, nur um die 15kn mit Böen bis knapp 20kn).
Ein paar Gewitterstimmungsbilder
Anna hat es aber nicht so lustig gefunden …
Der dritte war dann heute Mittag. Da sind wir - dachten wir zumindest - immer schön vor dem Gewitter in Richtung Süden gefahren. Und dann hat uns ein anderes von der Seite erwischt. So richtig mit heftigstem Regen und kurzen knackigen Böen, die aber meist von hinten kamen.
Wir sind Heute von der Nordspitze von Dugi Otok bis nach Sali (das ist ungefähr am Beginn des südlichsten Viertels der Insel) gefahren. Die zweite Hälfte der Strecke habe ich teilweise im Dauerregen im Cockpit gestanden mit manchmal unter 300m Sicht.
Kurz bevor wir jedoch in Sali angekommen sind, hat es aufgeklart und es waren nur noch wenige aber dicke Kumuluswolken rund herum zu sehen.
Wir liegen jetzt an der Nordmole von Sali und es ist mal wieder schön gewesen direkt vom Schiff an Land zu gehen und nicht mit dem Dinghi fahren zu müssen.
Natürlich sind wir zuerst mal zu der vom letzten Jahr bekannten guten Eisdiele am Ende des Hafens gegangen. Dort haben die Kids dann auch noch eine schmale Gasse gefunden die sie dann immer hoch und wieder runter gesaust sind.
Danach habe ich noch ein wenig gebastelt. Wir haben nämlich dank der starken Regenfälle feststellen müssen, dass es beim Schiebeluk am Niedergang reinläuft. Es tropft dann unten aus dem Lichtschalter an der Decke raus…
tonttu ist nicht ganz dicht und hat deshalb von Iris eine Windel verpasst bekommen
Ausserdem hat unser Händler wohl beim Einbau der GPS-Antenne für das AIS-System in der Steuerbord-Backskiste ziemlich geschlampt. Die haben bei der Dichtungsplatte vergessen die Schutzfolie von den Klebeseiten abzuziehen und deshalb war es dort natürlich undicht. Jetzt weiss ich auch, woher das ganze Wasser in der Backskiste kam nach dem Winterlager.
Das ist jetzt ebenfalls mit Dichtmasse (Sikaflex) ordentlich angeklebt und abgedichtet. Mal sehen, ob und wo es jetzt noch reintropft Wird schon noch einen starken Regenguss geben in den letzten Tagen.
Zum Abendessen sind wir in die Konoba Marin gegangen. Die ist nicht direkt an der Promenade hat aber mit frischen Thunfischsteaks geworben. Es war sehr schön dort zu sitzen (wurde nur - gemäss der Damenwelt - schon etwas kühl) und der Thunfisch war hervorragend!
Jetzt sind wir im Cockpit und unterhalten uns über Babys und Klamotten von Kleinkindern. Was Eltern halt so an Gesprächsthemen haben…
Tag 62, 29.8.2013
Heute haben wir zwei mal Sali verlassen.
Erst einmal haben wir nach dem Frühstück nochmal eingekauft fürs Abendessen und den Wassertank voll gefüllt. Dann sind wir um kurz nach 10 losgefahren.
Kaum waren wir aus dem Hafen raus, kommt Anna weinend nach oben: Sie hat ihr kleines Handtäschchen mit der Kamera drin gestern Abend im Restaurant am Stuhl hängen lassen.
Also zurück, schnell längsseits angelegt an der Fährpier und Iris und Anna sind zurück zum Restaurant gelaufen, in der Hoffnung dass die Tasche noch dort ist. Sie hatten Glück. Das Restaurant war zwar zu, aber im Haus daneben hat einer aus dem Fenster geguckt und wusste sofort Bescheid. Er war wohl informiert worden und hat das Restaurant aufgesperrt und Anna die Tasche gegeben.
So haben wir also zum zweiten Mal in Sali abgelegt. Leider hat sich Tobi - er ist barfuss an Land gesprungen beim anlegen - einen kleinen Glasssplitter in die Fusssohle gejagt. Zum Glück hat er keine Blutflecken aufs Deck gemacht!
Nee, Scherz beiseite. Es war nur ein ganz winziger Splitter und das Pflaster hat er nur drauf getan, damit das Deck nicht blutig wird. Echte Männer halt…
Ein paar „Studien“ meiner Kinder…
Wir sind dann mit dem Motor die knapp 3 Meilen nach Süden bis zum Ende von Dugi Otok gefahren. Dort war dann die normalerweise wegen der Strömung spannende Durchfahrt durch den kleinen Kanal zwischen Dugi Otok und der nächsten Insel südlich auf dem Plan. Wir haben aber scheinbar genau den Zeitpunkt zwischen Ebbe und Flut erwischt, so dass eigentlich gar keine Strömung war. Dafür war richtig viel Verkehr und Gegenverkehr.
Da wir ja noch frühzeitig dran waren sind wir noch nicht in die Luka Telascica (eine riesige verzweigte Bucht) rein gefahren sondern erst noch an der Aussenseite der Insel etwas nach Norden. Dabei konnten wir uns die beeindruckenden hohen Kalksteinklippen von Dover, nein Rügen, äh Dugi Otok ansehen.
Ich bin mal wieder „nah dran“ gefahren. So auf etwa 8 bis 10 m Abstand. Näher wäre fahrlässig, da es ja Steinschlag von oben geben könnte. Ansonsten ist die Wand senkrecht wie eine Hausfassade und man könnte eigentlich fast anlegen, denn davor ist es 40 bis 50 m tief.
Wir haben dann noch nördlich von einer der kleinen vorgelagerten Inseln geankert und ich bin nach dem Mittagessen mit Anna, Lara und Jan rübergefahren, um über die Felsplatten zu spazieren. Dabei haben wir sogar schöne Kristalle gefunden.
Gegen zwei sind wir dann weiter (also eigentlich zurück) gefahren und in die Luka Telascica eingelaufen und haben uns in der Uvala Mir („Friedensbucht“) an eine Boje gehängt.
Als alles fertig war und wir uns kurz ins Cockpit gesetzt hatten, ruft Iris plötzlich: Da fährt ja ein Boot mit Maibaum. Es stellte sich als „Toni's Market“ heraus und wir haben Trauben und Nektarinen gekauft. Gleich danach kam auch die Nationalparkbehörde per Schlauchboot und hat die 350kn für die Übernachtung einkassiert.
Wir sind dann in zwei Fuhren mit dem Dinghi an Land gefahren und hoch zum Salzsee spaziert. Dort waren alle Baden. Auch Luci. Mit dem hohen Salzgehalt schwebt man wirklich etwas leichter im Wasser. Nur Luis fand es nicht so toll. Er war etwas verstört weil wir keine Schwimmflügelchen für ihn dabei hatten. Ich habe ihn zwar ständig auf dem Arm gehabt oder wir waren nur im flachen Bereich, wo er selber gut stehen konnte, aber er hat sich einfach nicht wohl gefühlt und sass dann ganz traurig mit dem Handtuch über den Schultern auf dem Mäuerchen an Land. Aber auch mit der Schwimmweste wollte er nicht mehr rein. Armer kleiner Spatz…
Jan und Tobi sind dann mit Luci noch hoch zu den Klippen spaziert und wir haben uns ein Eis genehmigt, um die Mädels davon abzulenken auch mit hoch laufen zu wollen. Iris findet das nämlich keinen besonders erhebenden Ausflug. Ich glaube meine Frau hat die sogenannte „passive Höhenangst“ oder auch „blühende Phantasie was den eigenen Kindern alles zustossen könnte“ genannt.
Zurück an Bord haben wir erst den Bubens etwas zum Essen gemacht und danach haben Tobi und Jan eine Pilz-Speck-Hühnchen-Pasta für uns gekocht. Sehr, sehr lecker.
Jetzt sitzen wir im Cockpit und lauschem dem leisen summen der Grillen, nein des Generators vom Restaurant „Mir“. Aber wenn ich mich recht erinnere schalten die um 22 Uhr ab. Iris wird vielleicht mit Jan noch Yoga auf dem Vorschiff machen. Nee, wie ich gerade von Jan erfahren habe, ist unser Vorschiff laut Iris zu klein um zu zweit Yoga zu machen. Ja soll ich jetzt ein 80-Fuss-Schiff kaufen?!
Tag 63, 30.8.2013
Was für ein schööööner Segeltag!
Wir sind gegen 10 Uhr aus der Uvala Mir in der Luka Telascica weggefahren und haben nach 15 Minuten schon die Segel gesetzt (Grosssegel und Fock) und sind dann bis Mittag die Kornaten bis kurz vor Lavsa hinunter gesegelt. Immer wieder rein und raus teils am Wind und teilweise mit halbem Wind.
Dann haben wir uns für das Mittagessen - eigentlich war auch noch eine Badepause geplant - neben einen der kleinen Felshaufen gelegt. Unter Grosssegel habe ich einen Aufschiesser gefahren (natürlich war der Motor an und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich ihn auch kurz zum Aufstoppen verwendet habe, da ich mich mit der Geschwindigkeit von tonttu etwas verschätzt habe) und wir haben ca. 15m vom Felsen den Anker auf 6m Wassertiefe fallen gelassen. Der Wind hat uns dann genau weg vom Ufer geweht (so war es ja auch geplant) und wir lagen mit 35 m Kette wunderbar 40 m vom Ufer entfernt. Ideal zum Mittagessen…
ein paar Stimmungsbilder vom Tage …
Leider hat dann nach dem Mittagessen der Wind etwas aufgefrischt (von 7kn auf 11kn) und leicht gedreht, so dass ich nicht mehr länger an der Stelle bleiben wollte und die Badepause somit ins Wasser fiel.
Aber dafür hatten wir dann super achterlichen Wind (also von hinten) und sind nur mit der Fock bei 14 kn Wind mit 5 kn den Rest der Kornaten runtergeglitten. Unser Ziel war die Insel Zakan mit dem Restaurant Ravni Zakan. Aber leider war die Mole schon voll und es gibt dort auf der Südseite keine Bojen, nur in der Nordbucht. Zum ankern war es zu tief und eng.
hier mal ein paar Fotos (Danke Tobi) von tonttu, ohne Kinder
Also sind wir weiter gefahren nach Smokvica Veli (dem „grossen“ Smokvica, nicht zu verwechseln mit Smokvica Mali, dem „kleinen“ Smokvica, welches ca. 50m Durchmesser hat). Dort liegen Bojen von einem Restaurant aus und es ist genauso wie Zakan direkt am Südende der Kornaten (aber noch in den Kornaten).
Leider war erst keine Boje frei und wir wollten gerade weiter fahren, da hat doch glatt einer von der Boje abgelegt. Die war mir aber dann zu nah am Rand der Bucht, so dass wir beim schwojen bedenklich nah an die Felsen gekommen wären. So sind wir dann doch freiem Platz weiter gefahren.
Abschied von den Kornaten…
Jetzt liegen wir an einer Boje vor dem Restaurant in der Südwestbucht der Insel Zminjak nördlich von Murter. Da sind wir vor 3 Wochen schon vorbei gefahren und haben es uns gemerkt für einen späteren Besuch. Damals waren wir eine Meile weiter nördlich in Arta Mali. Die Bucht war aber heute schon besetzt.
Die Boje aufzunehmen war etwas schwierig, weil sie so „senkrecht“ über dem Betonblock festgemacht ist, dass man sie kaum hochheben kann. Also sind wir nach zwei gescheiterten Versuchen mit dem Heck voraus rangefahren und haben dann mit Hilfe der 30m-Leine „gewendet“, so dass wir jetzt normal mit der Boje am Bug hängen.
Heute sind wir mal zu 9. im Dinghi rüber gefahren. Es war aber auch extrem nah, und die 420kg Zuladung haben wir wohl inklusive Aussenborder gerade so gehalten.
Das Restaurant ist sehr nett und wir haben gut gegessen: Die Kinder haben sich drei Palatschinke geteilt, Tobi und Jan eine Fischplatte für zwei und Iris hatte Calamari und ich ein Pfeffersteak.
Jetzt habe ich die Farb-LED-Lichterkette aufgehängt, um Mitternachts gebührlich in Iris Geburtstag reinfeiern zu können
Tag 64, 31.8.2013
So, heute sind wir angekommen. Der Törn dieses Jahr ist zu Ende.
Aber angefangen hat der Tag viel besser. Denn es ist ja Iris Geburtstag heute. Ich habe meinen Wecker auf halb sieben gestellt, damit ich den Brownies (Tobi und Jan haben netterweise Migros Brownies Backmischung mitgebracht) backen konnte. Er hat sehr gut geschmeckt, auch wenn er wie üblich im Schiffsgasofen leicht unten angebrannt ist.
Dann hat Iris noch das gewünschte Spiegelei mit Speck und wir haben den Prosecco aufgemacht.
Und wieso bekomme ich nichts?
Nach einem kurzen Sprung ins Wasser haben wir uns von der Boje los gemacht und sind in Richtung Biograd gefahren.
Dort war die Tankstelle zum Glück nicht sehr voll und wir haben schnell die beiden Tanks gefüllt. Danach sind wir gegenüber an einer Mini-Insel vor Anker gegangen und haben Mittag gegessen und sind noch ein letztes Mal von tonttu aus schwimmen gegangen.
Um drei Uhr hatten wir dann in der Marina Kornati fest gemacht. Vielleicht müssen wir aber nochmal umparken oder das wird von der Marina gemacht, wenn wir nicht mehr da sind.
Jan und Tobi haben dann noch einen Freund getroffen, den sie aus Neuseeland kennen und der zur Zeit in Kroatien ist. Wir waren währenddessen ein Eis essen und haben uns den nächsten Supermarkt angesehen und ein paar Dinge eingekauft.
Zum Abendessen gab es Spinatspätzle und später haben Anna und Lara zusammen mit Tobi noch eine kleine Geburtstagsvorstellung gegeben.
Jetzt sitzen wir Erwachsenen bei einem Glas Bibich Nr.6 Riserve und unterhalten uns. Ich muss leider den Blog auf meinem iPhone schreiben, da mein Laptop nicht mehr startet. Keine Ahnung was da schon wieder los ist. Deshalb gibt es jetzt auch keine Bilder mehr…
Tag 65, 1.9.2013
Bilder für gestern hochgeladen …
Juhuuu, der Laptop geht plötzlich wieder. Keine Ahnung warum, aber vielleicht wollte er auch nur mal einen Tag Urlaub haben.
Heute sind Jan, Luci und Tobi nach Hause geflogen. Zum Glück erst am Nachmittag, so dass wir nach einem letzten gemeinsamen Frühstück an Bord mit unserem Bus (den haben ja meine Eltern netter Weise mit hierher nach Biograd gefahren, als sie uns besucht haben auf dem Boot) nach Zadar gefahren.
Dort haben wir in der Nähe des 5-Brunnen-Platzes einen Parkplatz gefunden und ein netter Herr hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass wir gar nichts einwerfen müssen am Sonntag. Das ist seit dem 1.9. (also heute) so als neue Regelung. Glück gehabt
Wir sind dann alle zusammen einmal längs durch die wunderschöne Altstadt von Zadar gelaufen (natürlich nicht ohne einen kleinen Zwischenstopp beim DM zu machen; wie könnte es auch anders sein mit Müttern von 5 kleinen Kindern …) und haben uns die Meeresorgel angesehen bzw. angehört. Heute war relativ wenig Welle, also war sie etwas leiser und gemächlicher, aber immer noch wunderschön. Da würde ich mich gerne mal einen Tag hinlegen und lesen. Na ja, wenn ich halt keine Kinder hätte.
Die Jungs sind wieder mal von Tonloch zu Tonloch gesaust und haben „sik drinne“ gerufen. Zum schreien! Mich hat dann noch ein „fliegender Werber“ angesprochen, ob wir nicht Lust auf einen Ausflug in die Kornaten hätten. Ich habe ihm dann gesagt, dass wir gerade mehrere Wochen mit dem Segelboot unterwegs waren. Da hat er mich angelächelt und gemeint, es wäre ja diesmal sozusagen als „Gast“. Das hat etwas so ganz ohne Verantwortung…
Natürlich sind wir danach noch bei dem grossen Spielplatz vorbei und ich habe Luci mal eine Viertel Stunde auf den Arm genommen. Eigentlich sollte sie ja einschlafen, aber irgendwie fanden wir es beide spannender miteinander Quatsch zu machen. Echt süss so was kleines! Aber wir haben ja definitiv genug.
Gegessen haben wir dann wieder an dem Restaurant mit Meerblick wie letztes mal. Denn wir hatten ja nicht viel Zeit und wollten nicht lange suchen. Es war wieder sehr gut und ging dieses Mal bedeutend schneller. Es war nämlich fast nichts los in Zadar, im Vergleich zu unserem letzten Besuch.
Gegen ein Uhr sind wir dann von Zadar weg gefahren zum Flughafen und dort mussten wir uns um halb 2 von Jan, der kleinen Luci und Tobi verabschieden. Sehr, sehr traurig! Aber vielleicht kommen sie ja nächstes Jahr mal wieder mit oder segeln mit uns eine Woche überlappend mit tonttu. Das wäre super!
Zurück an Bord haben wir einiges zu tun gehabt. Natürlich wieder ein paar Wäschen waschen, aber auch das Dinghi reinigen und hochstellen zum trocknen, um es danach zu entlüften und einzupacken.
Ausserdem versuche ich das Ankergeschirr abzuschrauben, das würde tonttu nämlich für den Winter um 40cm kürzer und damit deutlich billiger machen Das stellt sich aber schwieriger heraus als gedacht. Alles ziemlich eng da vorne im Ankerkasten. Aber noch habe ich nicht aufgegeben.
Dann habe ich noch die Sicherung für die 12V-Steckdose im Cockpit gesucht, die Anna gestern bei der eigenmächtigen Montage der LED-Lichterkette für ihre Geburtstagsvorstellung geschossen hat. Nach kurzem suchen habe ich sie gefunden und ausgetauscht. Jetzt könnte man auch wieder die LED-Lichterkette aktivieren, wenn Anna die Lötstelle an am Netzteil nicht abgebrochen hätte, was ja zu dem Kurzschluss geführt hat. Vielleicht „muss“ ich jetzt die Lichterkette doch mit nach Hause nehmen um sie zu reparieren. Dann hätten wir sie auch wieder für den Christbaum. Iris freut sich schon
Es war heute Nachtmittag etwas schwierig die Kinder bei Laune zu halten und gleichzeitig etwas zu erledigen auf tonttu. Vielleicht werden wir deshalb morgen nur Vormittags arbeiten und dann am Nachmittag an den Strand gehen und zum Abendessen nach Biograd rein laufen.
Jetzt sitzen Iris und ich wieder alleine im Cockpit und es ist (nicht nur deshalb) ganz still um uns herum. Scheinbar ist Samstag abends deutlich mehr los in der Marina als Sonntags abends. Heute ist aber auch kein Wind. Nicht so wie gestern, wo es abends immerhin bis zu 18kn Wind hatte, was die Geräuschkulisse auch deutlich erhöht.